Mittwoch, 4. September 2019

Urlaubszeit

Hallo,

Sommerzeit ist Urlaubszeit bei mir. Und so war ich auch etwas unsportlich den August über. Aber was es nicht so dass jeder auch mal eine Ruhepause benötigt. Zur Erholung und Regeneration?
Auf jeden Fall war es sehr schön. 2 Wochen Marokko standen auf dem Programm. Und dabei 3 Marrakesch Besuche. Und etwa 6 mal vor dem Frühstück laufen und 2 mal mittags. Wobei das mittags bei Temperaturen > 40°C schon sehr grenzwertig war. War es auch meist morgens schon so dass ich nie über 8 Kilometer gekommen bin.
HIer erstmal Bilder von Marrakesch um es etwas schmackhaft zu machen :-)





Und so sahen meine Laufstrecken dort aus. Sehr flach, sehr heiß. Leider auch meist sehr viel befahren, auch wenn das die Bilder nicht suggerieren:













Und dann durfte ich 2 Tage alleine in die Berge. Nicht in Marokko sondern bei Oberstdorf. Ich bin früh morgens hingefahren, um 8 Uhr los und über das Söllereck, den Feldberg, die Fiderpasshütte, die Mindelheimer Hütte bis zur Rappenseehütte gelaufen, gewandert und erschöpft angekommen. Eigentlich war an dem Tag noch mehr geplant, aber nach 4 Stunden Dauerregen und langsam ausgehender Kraft nach über 30 km und knapp 3000 HM entschloss ich mich dort zu übernachten und den anspruchsvolle Heilbronner Höhenweg erst am nächsten Morgen zu laufen.
Nach einer nicht so ruhigen Nach ging es dann auch weiter und als ich morgens als erstes die erste Steigung bewältigt hatte überraschte mich eine ganze Stienbockherde. Und dabei der Sonnenaufgang. Traumhaft. Auf dem Heilbronner Höhenweg war dann weniger an laufen zu denken sondern mehr an klettern, festhalten und nicht abrutschen, aber mit sehr viel Spaß und Freude. Trotz 2 Mal verlaufen, ich sollte eben genauer auf die Merkierungen schauen, kam ich nach 3 Stunden an der Kemptner Hütte an. Dort brachen gerade die letzten zur ihrer E5-Wanderung auf und für mich ging es mit viel zu viel Gegenverkehr ins Tal. Endlich befreites laufen. Doch das rächte sich im Tal. 6 Kilometer eben stand auf dem Programm und die Oberschenkel konnten nicht mehr. Trotzdem kam ich gut voran und über den Feldbergsee und die bereits ausgeschilderte Route des am Tag darauf startenden Transalpin-Run kam ich zurück zum Auto. Insgesamt 60 km in 2 Tagen mit über 4000 Höhenmeter hatte ich dann in den Beinen und ich war froh nach viel zu langer Heimfahrt endlich die Beine hochlegen zu dürfen. Die ließen mich dann auch die nächsten 3 Tage sehr genau wissen dass das vor allem am Tag 2 etwas zu viel war.



Und jetzt schauen wir mal dass ich wieder vernünftig laufe. Normales Terrain, normale Temperaturen und normale Strecken.

Bis dahin:
Ein schöner Sommer war das

Markus