Dienstag, 26. Juli 2016

Sport und Familienleben verbinden

Hallo,

nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Und da es eben mal gut läuft oder eben auch nicht so flüssig soll es beim nächsten Mal besser laufen. Egal wie warm es ist. Daher heißt es auch bei den derzeitigen Temperaturen zu trainieren.
Und da jedesmal wenn ich meine Laufschuhe schnüre mein Großer auch mit will und auch schon Laufschuhe will verbinden wir doch einfach das eine mit dem anderen. So laufe ich auf die nächst gelegene Tartanbahn und der Rest der Familie kommt mit dem Auto nach. Und dann wird aus dem Training ein Intervalltraining. Bei Hitze.
Mal ein bißchen mit dem Großen laufen der auf seinem Laufrad sichtlich Spaß hat und es ganz schön rollen lässt, mal Vollgas bis ich ihn nach 1 3/4 Runden wieder eingeholt habe.
Oder wenn er mit Vollgas entgegen kommt im letzten Augenblick ausweichen um keinen Sturz zu verursachen. Auf jeden Fall mit ganz viel Spaß.
Und da die Temperaturen innen und außen immer mehr steigen habe ich irgendwann auch nur noch das nötigste an. Wie gut es tut den leichten Wind am verschwitzen Oberkörper zu spüren und wie gut es sich doch ohne Schuhe anfühlt. Beides etwas was dringend wieder holt werden muss.
Und auch der Ausflug mit der Familie wird sicherlich bald so wieder kommt. Wollte mein Kleiner nach 10 km doch garnicht heim sondern mich weiter im Kreis jagen. Aber dafür war ich dann schon zu kaputt :-)



Bis dahin:
Laufen bei Hitze - so geht es

Markus

Donnerstag, 21. Juli 2016

Alternativtraining Hausumbau

Hallo,

im Frühjahr habe ich mein übliches Laufpensum deutlich reduziert und stattdessen ein bißchen Alternativtraining betrieben. Aber eher im Kraft-Ausdauer-Bereich. Oder anders ausgedrückt: Das neu erworbene Haus umgebaut.
3 Stockwerke - 10 Zimmer - unzählige Arbeitsstunden so lässt es sich grob zusammenfassen.
Im Detail, im Versuch chronologisch vorzugehen:
- Tapeten abziehen
- gemauerter, offener Kamin herausschlagen
- 2 Wände herausschlagen
- 2 Stahlträger  lackieren
- Rollandekästen dämmen
- Teppichböden raus reißen
- verklebtes Parkett entfernen
- Klebereste auf Holztreppe entfernen
- Boden- und Wandfliesen entfernen
- Estrich im EG entfernen
- 2 Stahlträger einsetzen
- Türzargen abschleifen und grundieren
- neuer Estrich im EG
- Holztreppe vorbereiten zu abschleifen
- Holzdecke im EG mit eingebauten Leuchten anbringen
- Leichtbauwand zur Abtrennung der Ankleide aufbauen
- Leichtbauwand zur Abtrennung der Kinderzimmer aufbauen
- Neue Steckdosen planen, Kabel verlegen und Steckdosen setzen
- Wände verputzen
- Vorbereitungen für Bad- und WC-Umbau treffen, Ausbau alter Einrichtung, Schlitze für Leitungen klopfen
- Leichtbauwand zur Abtrennung ins Bad aufbauen
- Türzargen lackieren
- Tapezieren der ersten Zimmer
- Einabu neuer Rolladengurte und -abdeckungen
- Verlegen Fußboden beginnen
- Holztreppe abschleifen lassen
- Bad- und WC-Einrichtung einbauen lassen
- Fließen Bad und WC
- Ölen Holztreppe
- Fußboden verlegen
- Streichen 2 Stockwerke
- Einbau Türen
- Einbau neuer Steckdosen, Lichtschalter, etc
- Kaminofen einbauen lassen
- Putzen, Putzen, Putzen
- neu gekaufte Möbel aufbauen
- Packen, packen, packen
- Umzug
- Küche einbauen lassen
- Elektrogeräte Küche einbauen

und dazwischen natürlich lauter kleine Arbeiten, ständig alles verputzen, grundieren, vorbereiten, putzen, ...
Nicht zu vergessen der Baumarktmarathon und das Tragen der ganzen Zementsäcke. Wenn jemand mal Rückenbeschwerden hat: Dabei wird die Muskulatur gestärkt :-)
Der große Vorteil war das wir schon vor Umbaubeginn zum großen Teil wußten was wir wie machen wollen und dadurch schon vieles bestellen und kaufen konnten. So wurde viel Zeit gespart.
Aber der allergrößte Vorteil waren die Helfer die jederzeit unterstürzend zur Hand gegangen sind! Alleine wäre das alles niemals machbar gewesen und hätte mich auch absolut überfordert!

Und nun das worauf gewartet wurde - Bilder:

Vorher:





Nachher:




Bis dahin:
Laufen ist mir aber lieber

Markus

Montag, 18. Juli 2016

Mein erster 24 Stunden Lauf


Hallo,

immer wieder träumte ich davon. Immer wieder verschob ich es. Immer wieder las ich davon. Immer wieder sagte ich mir irgendwann einmal. 
Dieses Mal meldete ich mich an. Bei meinem ersten 24 Stunden Lauf.

Samstag um 10 Uhr sollte es losgehen. In Dettenhausen, am Rande von Stuttgart, findet dieser 24 Stunden Lauf bereits zum 12. Mal statt. Gestartet wurde damals ganz klein so hat sich dieser Lauf in der Zwischenzeit zu einem richtig tollen Lauf gemeistert. Das besondere: Finanziert wird alles über Spenden. Eine Startgebühr gibt es nicht. Aber trotzdem eine automatische Zeiterfassung.

Die Laufrunde hat 1,654 Kilometer und dabei etwa 8 Höhenmeter. Sind nicht viele - summiert sich aber schnell auf.

Ich bin Samstag Morgen angereist, habe mein Zelt aufgeschlagen und ein Verpflegungspunkt aufgebaut und dabei mal wieder festgestellt was für ein Anfänger ich bin. Nicht einmal an einen Stuhl zum Ausruhen habe ich gedacht. 
Meinen privaten Verpflegungsstand deshalb da es seitens des Veranstalters nur Wasser gab. Ist auch ausreichend und so konnte jeder Teilnehmer sich mit dem verpflegen was ihm am liebsten ist.

Neben reichlich Einzelläufern, zum Start um 10 Uhr über 200, waren auch noch zahlreiche Staffelläufer unterwegs. Und im Laufe des Tages sollte es immer noch Nachmeldungen geben. So war dann gefühlt irgendwann das ganze Dorf auf den Beinen.

Punkt 10 Uhr ging es dann los. Ich trabte gemütlich vor mich hin und wollte erstmal die Laufrunde kennen lernen. Zuerst ging es die Höhenmeter nach oben. Dann vorbei am höchsten Punkt der Strecke und von dort abfallend auf einem weichen, mit Rindenmulch bedeckten, Laufgrund. Dort nochmals um die Ecke und nun wieder auf Asphalt weiter ganz leicht ansteigend vorbei am Dorfrand. Dann stand noch eine Runde an den Zelten vorbei an und noch einmal um den Sportplatz herum und schon war die Runde zu ende. Ziemlich kurzweilig und gut zu laufen. So dachte ich noch nach den ersten Runden.

Gemütlich zog ich meine Runden und versuchte von Beginn an ausreichend zu trinken und essen. Die Sonne schien ordentlich und Schatten war Mangelware. Aber ich hatte schließlich Zeit. Trotzdem war ich viel zu schnell unterwegs. Die ersten drei Stunden jeweils rund 11 Kilometer. Doch gebremst wurde ich nun fast von alleine. Meine Fußballen schmerzten. Waren die Schuhe doch schon durchgelaufen? Hatte ich befürchtet aber nicht wahrhaben wollen. 
Nach dem ersten Marathon in 4:15h hielt ich dann auch an. Gezwungenermaßen. 
Aber nicht wegen den Füßen. Klar, die schmerzten jetzt noch mehr und auch das rechte Knie zickte seit einiger Zeit. 
Das Hauptproblem war jedoch mein Kreislauf. Dieser machte schlapp. Mir wurde richtig schwindlig, ich musste mich fast übergeben und brauchte dringend Schatten und eine Sitzmöglichkeit. Diese fand ich dann auch und es traf sich zu gut, das genau zu dieser Zeit gerade meine Frau und meine 2 Söhne ankamen um mich etwas zu unterstützen. So saß ich dann fast eine Stunde ehe ich mich aufraffte und erstmal eine Runde spazierte. Dann mal wieder langsam loslaufen und in den Körper hineinhören. Schwindel war weg aber der Oberschenkel und Knie zickten nun nach ein paar hundert Metern rum. Also laufen, spazieren, laufen, spazieren. 
So bot es sich auch an dass mein großer Sohn mit mir laufen wollte. Und so scheuchten wir uns gegenseitig um die Strecke. Bis er nicht mehr konnte und wir noch eine halbe Runde vor uns hatten. Was blieb mir übrig? Ab auf die Schultern mit ihm und weiter geht es. Muss ein sehr skurriles Bild gewesen sein. Ich schon halb hinkend mit 15 Kilo Zusatzgepäck wandernd. Bis er wieder konnte. Dann das gleiche wieder von vorne. Rennen. Tragen. Nach einer Runde habe ich ihm dann erstmal eine Pause verordnet. 
Meine Wille hier ein ordentliches Ergebnis abzuliefern war da. Erhofft hatte ich zum ersten Mal dreistellig zu laufen. Und träumen kann ich gut.
Dann folgten jedoch zwei Nackenschläge innerhalb kürzester Zeit:
Zuerst fing mein Brustkorb auf der linken Seite an zu drücken. Atmen ging zwar noch recht gut, aber es beunruhigte mich. Und es wurde auch beim Spazieren nicht viel besser. 
Das zweite war als meine Frau auf die Ergebnislisten schaute und ich dann mit blick auf meine Uhr feststellen musste dass wohl mein Chip beschädigt war. Denn leider fehlten da Runden. Doof gelaufen. Ich mache hiermit niemanden einen Vorwurf. Aber es regte mich auf. 
Trotzdem versuchte ich nochmals anzulaufen. Die Schmerzen in den Beinen waren da. Aber das Schmerzen zu so etwas dazu gehören war mir vor Beginn des Laufes bereits klar. Aber mein Brustkorb drückte und ich ich machte mir Sorgen. Macht es so noch Sinn? Sollte ich es wirklich zu Ende bringen? Ist die Gesundheit nicht wichtiger wie ein gutes Ergebnis?
Über 7 Stunden waren bereits vergangen. Und über 60 Kilometer hatte ich auch. Zumindest laut meiner Uhr. 
Mein Sohn wollte nochmals eine Runde laufen und so machten wir dies. Während dieser wurde mir klar, dass im Laufe dieser ich meine weiteste je gelaufen Distanz überbieten werde. Und so trug ich meine Sohn nochmals über die Strecke und entschied es lieber sein zu lassen. Warum heute etwas riskieren wenn ich noch viele Möglichkeiten haben kann. 
Nachdem ich meine Zelte abgebrochen hatte und im Auto saß war ich durchaus etwas traurig und enttäuscht aber trotzdem wusste ich dass die Entscheidung in diesem Fall richtig war! Trotzdem lag ich nachts lange wach und auch am Sonntag Morgen konnte ich nur an die anderen Läufer denken und was diese wohl gerade durchmachen. Wie gerne wäre ich mitgelaufen! Ich komme wieder!

Laut meiner Uhr bin ich 40 Runden gelaufen. Ergibt dann 66,16 Kilometer. 
In der Ergebnissliste stehe ich mit 35 Runden. 57,89 Kilometer.
Stört mich das? Nein. Ich ruhe in mir selbst. Ich weiß was ich gelaufen bin und habe es nur für mich selbst getan. 

Was bleibt sonst?
Hitze und Laufen vertragen sich bei mir nicht. Immer wieder habe ich Probleme wenn es zu warm ist. Daran sollte ich noch arbeiten und meinen Körper besser kennen lernen.

Schmerz gehört bei langen Läufen dazu. Aber zuviel Schmerz muss nicht sein. Und meine Gesundheit geht mir vor. Und wenn ich nie wieder weiter laufen werde dann ist das eben so!

Ich bin noch jung. Und ich habe Familie. Ich habe nicht vor durch eine egoistische Aktion beim Laufen mich zu zerstören. Und daran will ich auch festhalten.







Bis dahin:
Das war es noch nicht!

Markus

Montag, 4. Juli 2016

Revierguide des Trail Magazin in Stuttgart

Hallo,

was für ein Wochenende. Was für ein Spaß!
Fing es am Freitag noch mit gemütlichen 12 Kilometern auf Asphalt an um in das Wochenende zu starten und startete der Samstag voll durch!
Das Trail Magazin hatte zum nunmehr 27. Revierguide eingeladen. Und zum ersten Mal nach Stuttgart. Und so wurden dort die Straßen, aber vor allem die Trails am Wochenende unsicher gemacht.
Als wir uns am Samstagabend trafen war noch genug Zeit bis zum Fußballspiel und für 14 knackige Kilometer in und vor allem über Stuttgart. Und um aus dem Talkessel von Stuttgart rauszukommen braucht man viele Höhenmeter. Und diese zu sammeln geht am einfachsten auf den Stäffele der Stadt. Also den Treppen hinauf zu den Weinbergen, Wäldern und schönen Aussichtspunkten. Und somit waren wir schnell über den Dächern und auf den Trails um den Trailschuhen das zu geben was sie mögen. Matsch :-)
Wo es hoch geht, geht es auch wieder runter. In unserem Fall entlang der Zacke, der Zahnradbahn für die wirkliche Steigungen in Stuttgart. Und wie es der Zufall will fährt die gerade hoch als wir runter wollen. So ein kleines Beschleunigungsduell darf da nicht fehlen. Aber mehr wie 100 Meter konnte ich da nicht mithalten…



Nach 400 Höhenmeter danach wieder in der Stadtmitte angekommen und schon auf den nächsten Morgen gefreut. Denn da sollte es erst richtig losgehen.

Dazu trafen wir uns etwas außerhalb der Stadt. 15 oder 25 Kilometer standen zur Auswahl. Und wenn ich schonmal da bin wähle ich natürlich alles. Auch wenn die Aussage von 1000 Höhenmeter mich doch etwas zweifeln ließ.
Was dann folgt ließ sich mit wenigen Worten zusammen fassen: „Spaß, Matsch, Trails, endlose Singeltrails, nette Unterhaltungen, jede Menge verrückter Menschen und habe ich schon Spaß gesagt?“



Der Spaß wurde nur kurz getrübt als ich auf einem nassen Stein ausgerutscht bin und seitlich in einer sehr großen Pfütze gelandet bin. Danach waren nicht nur die Beine, sondern auch die Klamotten herrlich braun voll Matsch.
Zwar gingen zum Ende dann auch die Kräfte etwas aus, aber alle kamen gesund und vor allem glücklich wieder am Ausgangspunkt an!
Ein rundum gelungener Revierguide hier in Stuttgart!
Solltet ihr mal bei euch die Möglichkeit haben teilzunehmen, macht es!

Bis dahin:
Zuviel Matsch kann man nicht haben


Markus

Freitag, 1. Juli 2016

Verärgerung über eine Laufveranstaltung

Hallo,

es könnte alles so schön sein. Und ich könnte jetzt darüber berichten wie am letzten Sonntag einen Marathon gelaufen bin. Wenn, ja wenn es da nicht ein Problem gibt.
Ich war wunderbar auf den Lauf vorbereitet, freute mich auf die Strecke und die Strapazen und auch das mit dem Regen sollte sich langsam erledigt haben. Vor allem die Strecke wäre ein richtiger Leckerbissen gewesen. Es handelt sich nämlich um den Trail Marathon in Bad Wildbad. 4 anspruchsvolle Runden auf Singeltrails, über einen Baumwipfelpfad und auf Forststraßen mit jeweils 400 HM.
Aber es kam anders. Freitag Morgen, 6:08 Uhr, ich war noch gar nicht richtig wach kam eine E-Mail:

"
Liebe Sportlerinnen und Sportler.

Der Trail-Marathon am Sonntag den 26.6.16 in Bad Wildbad muss leider wegen Gewittergefahr abgesagt werden. Es ist durch den überwiegend im Forst verlaufenden Kurs nicht möglich die Teilnehmer im Fall eines Gewitters schnell in Sicherheit zu bringen. Starkregen macht zudem die bergab Trails zu Rutschpartien. Wo genau die Gewitter niedergehen, das lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Fest steht allein, dass die große Hitze locker ausreicht, um Gewitterzellen entstehen zu lassen. Und wenn die sich entladen, kracht es gewaltig. Es muss in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei starker Bewölkung mit gebietsweise kräftigem Regen gerechnet werden, der mit unwetterartigen Gewittern durchsetzt ist. Wir können den Start auch nicht nach hinten verschieben, da die Genehmigung nur bis 15:00 Uhr gilt. Zahlreiche Teilnehmer haben uns bereits mitgeteilt, dass sie wegen der Wetterlage nicht an den Start gehen wollen. Da wir die bereits angemeldeten Sportler rechtzeitig und nicht erst nach Anreise am Samstag oder Sonntag informieren wollen, erfolgt heute die Absage.

Die vorgemeldeten Teilnehmer sollen bitte ihre Emails abrufen, darin werden sie persönlich über die Absage informiert.

Die Absage fällt uns schwer, Sicherheit geht aber vor und wenn etwas passiert ist gibt es leider keine Möglichkeit mehr eine Entscheidung zu ändern.

Wir übertragen ihren Startplatz ins Jahr 2017 wenn am 25.06. der Trail-Marathon erneut stattfinden soll. Vorbestellte Shirts werden innerhalb der nächsten Tage per Post zugesendet. Zusätzlich erhält jeder einen weiteren freien Startplatz bei einer unserer Laufveranstaltungen. Wenn hier weitere Termine fixiert sind, werden sie rechtzeitig, mindestens 5 Monate im Voraus informiert.
"

Schade, aber meine Gesundheit geht vor, so mein erster Gedanke. Aber nach einiger Zeit, mein Gehirn war nun fit kamen mir Fragen:

1. Hat der Veranstalter den Wettergott auf seiner Gehaltsliste? Die Entscheidung, dass abgesagt wird muss ja bereits am Donnerstag gefällt worden sein. Und zu diesem Zeitpunkt zeigte dein online verfügbares Wetterportal für Sonntag Gewitter an. Nur für Freitag Abend und Samstag tagsüber.

2. Große Hitze reicht also aus für Gewitterzellen. Mag ja sein. Aber warum wurde dann ein Termin um Sommer, wo es allgemein warm ist für diesen Lauf angesetzt?

3. Es könnte als rutschig sein weil es geregnet hat? Ja und? Es ist ein Trail Marathon. Da rechnet keiner damit sauber ins Ziel zu kommen und vernünftiges Schuhwerk sollte jeder tragen, ansonsten gefährdet er sich sowieso selbst!

4. Es wird also ein Startplatz zusätzlich für eine weitere Veranstaltung angeboten. Das bringt mich zum Veranstalter dieses Marathon:
aventura Events
Hr. C. Pyrlik    *
Drosselweg 4
35435 Wettenberg

Also auf geht's mit der Suche nach anderen Veranstaltungen. Und siehe da, es gibt keine. Ein Veranstalter der nur eine Veranstaltung hat? Merkwürdig!

Dann ein bißchen auf der, in der Zwischenzeit abgeschalteten, Facebook-Seite des Trail Marathons nachgeschaut. Zahlreiche andere erboste Teilnehmer hatten dort eine Unterhaltung gestartet. 
Spekuliert wurde dort auch über eine zu geringe Teilnehmer zahl. Insgesamt sollen wohl nur 30 Läufer angemeldet gewesen sein.
Oder es wurde auch dort auf das WWW verwiesen wo schon negative Kommentare zu diesem Veranstalter zu finden sind. Diese reichen von kurzfristigen Absagen bis kürzere Strecken wie angegeben. Also reichlich dubios.

Also habe ich einfach mal den Veranstalter angeschrieben und ihn um eine Stellungnahme gebeten. Und zwar bereits am Sonntag nach dem meine Wut zu groß war um sie runter zu schlucken. 
Und ich verlangte das Startgeld zurück. Denn wer sagt den das ich nächstes Jahr noch starten will. Falls es da überhaupt stattfindet!
Dann hieß es warten. Warten auf eine Antwort. Die kam bis heute noch nicht. Aber ich habe den namentlich erwähnten Hr. C- Pyrlik   * mal gegoogelt. Dieser hat sich bereits als Buchautor und auch mehr oder weniger erfolgreicher Sportler hervorgetan. Und er bietet, oder hat es zumindest einmal getan, "Betreuungspakete" für Sportler an. Immerhin 400 €/ Monat teuer. Also fragte ich einfach mal, wohlgemerkt mit der gleichen E-Mail-Adresse wie meine erste E-Mail nach was denn dort so drin enthalten ist. Und promt kam eine Antwort. Aber nix konkretes, nur das ich mich telefonisch melden soll. Da ich das aber sowieso nicht annehmen werden ließ ich es bei der Feststellung, dass meine E-Mails also sehr wohl gelesen werden, aber wohl ignoriert wurden!

Auch einen Link dieses Beitrags werde ich dem Veranstalter zu kommen lassen und bin auf die Reaktion gespannt.

Hauptsächlich verfasst habe diesen Beitrag jedoch um vor unlauterem Machenschaften zu warnen und zukünftig bei der ein oder anderen Veranstaltung genauer den Veranstalter anzuschauen. Ich jedenfalls werde das bei kleinen und unbekannten Läufen zukünftig immer machen!

Und achja, 8 unerschrockene Läufer trafen sich am Sonntag zur offiziellen Startzeit um 9 Uhr an dem nicht vorhandenen Start und liefen knapp 30 Kilometer meist auf der Orginalstrecke. Übrigens bei herrlichen Sonnenschein und keinem Anzeichen von Regen oder gar Gewitter.

Bis dahin:
Ich wünsche keinem ähnliche Erfahrungen


Markus




* Der Name wurde nachträglich gekürzt nachdem ich freundlich, aber bestimmt, gebeten wurde dies zu unterlassen. 
Mein Startgeld habe ich durch diese Berichterstattung in voller Höhe zurück erhalten. Alle mir weiteren Teilnehmer haben ihres jedoch nicht zurück erhalten.