Donnerstag, 24. Dezember 2015

Die Suche nach dem Christkind

 Hallo,

während sich der heilige Abend nährt und die letzten Weihnachtsvorbereitungen getroffen werden baten die Baur-Brüder, immerhin 5. des diesjährigen Transalpin Run, zum Laufen der besonderen Art. Es sollten 25 Kilometer durch die heimischen Trials gelaufen werden, immer auf der Suche nach dem Christkind. Den irgendwo muss es sich ja am 23. Dezember bereits im Landeanflug befinden. Und so trafen sich acht unerschütterliche Läufer bei überhaupt nicht winterlichen Verhältnissen auf einem Waldparkplatz bei Aalen um einige gemeinsame Kilometer und die Trailschuhe zu nehmen.

Bei den letzten Tageslichtern ging es los hoch auf den ersten Berg und schon da war klar, das wird ein Spaß heute. Fast nur Wege, die kaum noch also solche zu erkennen waren und für ortsunkundige ein Labyrinth wären. Also genau das richtige.
Und so ergaben sich bei entspannter Geschwindigkeit und mehren Pausen schöne Gespräche und die Nacht kam heran über uns. Also Stirnlampen an und weiter den richtigen Weg suchen. Immer tiefer hinein in die Wälder, selten mal über eine Forst- oder Landstraße. Gigantische Trails eben.


 





Nach knapp 25 Kilometer waren wir dann auch zurück am Parkplatz, allerdings ohne das Christkind erwischt zu haben. Nur ein Feuersalamander lief uns über den Weg. Aber wer weiß?!?
Nach dem Auftanken der Energiereserven hieß es dann nach Hause fahren und selbst dem Weihnachtstrubel hinzugeben.

In diesem Sinne wünsche ich allen frohe, ruhige und besinnliche Weihnachten und ein paar schöne Tage im Kreise euer Liebsten!

Bis dahin:
Vielleicht findest du ja das Christkind

Markus







Sonntag, 20. Dezember 2015

30 Kilometer - check!

Hallo,

zack, letzte Woche noch davon geträumt. Jetzt schon erfüllt. Die 30 Kilometer geknackt. Endlich mal wieder. Bei einem durchgehenden Lauf zum ersten Mal seit Mitte August. Wahnsinn wie die Zeit verfliegt. Und sogar auf der gleichen Runde wie damals. Nur anders herum.


Und schneller. Zwar nicht viel, aber schneller. Knapp über 3 Stunden bin ich zwar auf dieser Strecke geblieben, aber 2 Minuten verbessern sind drin. Aber nicht mehr dieses Jahr. Erstmal regenerieren. 37 Kilometer sind für mich eben doch nicht Alltagsgeschäft. Aber sehr schön war es.
Bei mehr als frühlingshaften Temperaturen und Bedingungen zur frühen Mittagszeit losgelaufen und mächtig ins Schwitzen gekommen. Von den guten 400 Höhenmetern waren bei dieser Laufrichtung immerhin nach 1 /3 der Strecke über die Hälfte schon erledigt und danach konnte ich etwas ins Rollen kommen.
Wobei ich bei der Halbzeit echt dachte ich kann nicht mehr. Wie die zweite Hälfte die Kilometer verflogen weiß ich nicht mehr. Wichtig ist nur dass ich sie genossen habe und mich gut dabei fühlte.
Und so fühle ich mich auch heute. Zwar etwas müde, die Muskeln etwas schwer, aber fit genug um die Beine gleich in der Mittagssonne bei angenehmen 13°C und im T-Shirt auslaufen zu können.

37,1 km - 432 HM - 4:53 min/km - - Ø HF - 12 °C - 3619 kcal

Bis dahin:
Einen sonnigen 4. Advent

Markus

Montag, 14. Dezember 2015

Endlich mal wieder länger

Hallo,

bei schönsten Frühlingswetter machte ich mich am gestrigen 3. Advent auf mal wieder einige Kilometer mehr unter die Beine zu nehmen. Ein Lauf endlich mal wieder über mehr als 20 Kilometer sollte es werden. Der letzte war immerhin schon 5 Wochen her. Eine Ewigkeit. Für mich.
So zog ich zur Mittagszeit los und rechtzeitig ließ sich die Sonne blicken und erfreute mich bei einem Weg entlang des Neckars. Zwar waren Unmengen an Radfahrern unterwegs die wohl das letzte Mal das schöne Wetter genießen wollten, aber davon ließ ich mich nicht stören. Eher anstacheln um nicht zu schnell überholt zu werden. Auf gut deutsch: Ich bin zu schnell los gelaufen.


Während ich auf der einen Neckarseite lief konnte ich auf der gegenüberliegenden Seite die Steilhänge der Weinberge beobachten. Aus Erzählungen wusste ich, dass es dort oben einen schönen Weg geben sollte. Dieser sollte mein Rückweg werden. Und nach 12 Kilometer hatte ich dann auch Die Brücke und den Wendepunkt erreicht und lief zurück. Erstmal die Möglichkeit suchen um dort hochzulaufen.



 Doch als das dann gemeistert wurde hatte ich einen wunderschönen Ausblick über das vor mir liegende Neckartal. Die Strapazen hatten sich wirklich gelohnt.
Auch wenn meine Oberschenkel ganz klar sagten: "Mach sowas nicht nochmals". Die Kondition meinte es zwar gut mit mir, aber die Kraft fehlte.


Schon ziemlich ausgelaugt lief ich dann noch ein wenig am Neckar entlang bevor der finale Anstieg nach Hause anstand. Platt wie ich war war ich richtig froh oben angekommen zu sein und die letzten 3 Kilometer flach auslaufen zu können. Die 20 Kilometer waren deutlich gefallen und ich dann richtig froh über eine frische Dusche und gutes Essen.

24,24 km - 312 HM - 4:41 min/km - - Ø HF - 9 °C - 2043 kcal

Bis dahin:
Langsam wieder in Richtung 30 km steigern

Markus

Sonntag, 6. Dezember 2015

2. Frühling im Dezember

Hallo,

nicht nur das Wetter spielt aktuell verrückt - 12°C und strahlenden blauer Himmel am Nikolaustag. Und mit dem Wetter die Natur: Blühende Blumen, Knospen an Obstbäumen und ein Duft wie im Frühling.
Auch meine Form ist genauso verrückt gerade eben. Lief es in der 2. Novemberhälfte nach meiner neuen Bestzeit über 10 Kilometer doch eher schleppend und zäh, so bin ich nun wieder im Aufwind. Und wie!
72 Kilometer diese Woche. An 4 Lauftagen. Mensch, wäre ich kosequent gewesen hätte ich zum ersten Mal die 100km / Woche knacken können. Aber was soll's. Denn die Kilometer laufen einfach so von alleine. Selten mal einer über 5 min/km und im Durchschnitt wieder in Richtung 4:30 min/km. Bin selbst überrascht, aber auch voller Endorphine.
Den Vogel hat der Lauf heute über den Mittag abgeschossen. 19 Kilometer, 200 Höhenmeter, 4:15 min/km am Ende. Davon sogar die ersten 12 in 4:10 min/km. Und es fiel fast nicht schwer. Im Gegenteil. Teilweise musste ich fast ein wenig bremsen. Aber nur ein wenig. Denn wenn es läuft, dann läuft's. 
Und im Anschluss hatte ich mir ein Sonnenbad eindeutig verdient:

Nur nicht zu lange, einen Sonnenbrand im Dezember kann ich dann doch nicht erklären. Wobei, die Form auch nicht. 

Die nächsten Tage heißt es, aufgrund von Geschäftsreisen, wieder etwas kürzer treten, bevor ich endlich mal wieder in Richtung 30 Kilometer laufen will. Schon ewig nimmer gemacht. Und wird wieder Zeit. Aber nicht in diesem Tempo. Denn vernünftig bleibe ich schon noch. Zumindest ein wenig :-)

Bis dahin:
Einen schönen Nikolaus und 2. Advent. Oder ist das schon Ostern?

Markus