Dienstag, 29. September 2015

Statusmeldung

Hallo,

Läuft bei mir. Zwar Rückwärts. Und Bergab. Aber läuft.

So einfach könnte man meine letzten Wochen beschreiben. Und deswegen war es hier auch etwas ruhig.
Neben einem geschäftlichen Auslandsaufenthalt (Hallo Slowenien) bei dem ich schlapp und müde war und kaum zum Laufen gekommen bin schleppte ich mich mit Fieber einige Tage rum. Und irgendwie bin ich davon immer noch geschwächt. Körperlich einfach gerade nicht ganz so auf der Höhe, dazu unendlich müde und kaum zu motivieren. Aber es läuft.
Irgendwie. Nur nicht ganz so wie gewünscht.
Beispiel gefällig?
Am Sonntag habe ich einen geplanten 30 Kilometer Lauf nach nicht einmal der Hälfte abgebrochen. Wieso weiß ich selbst nicht so genau. Aber nun ist's zu spät.
Im Vergleich zu Juli und August komme ich diesen Oktober auch auf deutlich weniger Kilometer. Gute 200 Kilometer werden es sein. Ja, kein niedriges Niveau, aber eben ein Tief bei mir.
Darf ja auch alles passieren. Gerade wenn man krank ist oder war. Aber der Oktober mit einem tollen Lauf steht vor der Türe. Und dafür sollte noch etwas trainiert werden. Und zwar sowohl lange Läufe wie auch Höhenmeter. Nur beides sehe ich gerade nicht. Schade.
Laufen werde ich trotzdem. Nur eben nicht ganz so schnell und flüssig. Aber den Einzigsten den das stören sollte wäre dann wohl ich selbst.
Die nächsten Wochen geht's hoffentlich dann wieder bergauf. Die Motivation ist zumindest ein wenig vorhanden. Fehlt nur noch die Kraft. Und dann geht es lächelnd durch den Herbst. So lange habe ich darauf gewartet. Jetzt wird gelaufen!

Quelle: http://www.menshealth.de/fitness/ausdauersport/fehlende-motivation.14990.htm

Bis dahin:
Durchkämpfen bis zum Lichtblick

Markus

Montag, 14. September 2015

Vollgas und mit Erfolg durch den Schurwald!

Hallo,

der Sommer und der Urlaub vergingen viel zu schnell, aber was ich in dieser Zeit gemerkt habe: Das Training lief richtig gut und ich konnte wieder Zeiten laufen, die ich nicht mehr für möglich gehalten hatte. Daher meldete ich mich auch ziemlich spontan zum Schurwaldlauf an. Ein Halbmarathon mit 400 HM. 
Bereits zwei Mal hatte ich in den letzten drei Jahren teilgenommen und jeweils den 2. Platz der AK geschafft. Doch dieses Mal sollte es besser werden. So mein Wunsch.

Los ging es im Station bevor wir dann auf einem anspruchsvollen Profil die ersten 16 Kilometer durch den Wald laufen sollten. Immer wieder wenn man dachte weiter hoch kann es nicht gehen kam ein kurzes Gefälle und es ging doch wieder hoch.

Bereits zu Beginn hatte ich mich vorne positioniert und blieb auch die ersten 2 Kilometer am führenden dran. Bei der ersten knackigen Steigung war das dann aber nicht mehr möglich und ich musste ihn ziehen lassen. Doch ein Radfahrer bleib bei mir und an diesem konnte ich mich gut orientieren. Unmittelbar hinter mir waren nochmals zwei Läufer. Aber eben hinter mir. Sobald es etwas flacher wurde konnte ich diese auch gut auf Distanz halten und schaffte es so einige Meter zwischen uns zu legen.
Irgendwann kam eine scharfe Kurve und ich drehte mich mal um. Etwa 80 Meter hatte ich Vorsprung. Doch dafür war ich auch komplett außer Puste. Egal, was trinken an einem der 5 Verpflegungsstellen und weiter geht's!
So liefen wir bergan und bergab mit konstanten Abstand. Vorne der Fahrradfahrer, auf dem 2. Platz gesamt ich und mit Abstand der Drittplatzierte. Nur dahinter konnte ich keinen mehr erkennen. Das beruhigte mich dann auch etwas. Denn es kamen auch einige Magenkrämpfe dazu. Egal, jetzt sollte es bergab gehen. Und da flog von hinten plötzlich einer an mir vorbei. Scheinbar behinderten mich der Magen doch etwas. Ich sprach kurz mit ihm ob er was von dem 4. Platzierten wüsste und schickte ihn weiter da die Krämpfe doch Überhand nahmen.

Doch wirklich Abstand brachte er nicht zwischen uns. Wahrscheinlich war mein Ehrgeiz auch einfach zu groß. Entsprechend lief ich mit maximal 30 Meter hinter ihm.
So liefen wir 3 Kilometer dahin und dann hatte ich wieder Kraft. Also an ihm vorbei. 3 Kilometer in Folge lief ich unter 4 min/km durch die Weinberge und hatte schnell eine Abstand. Dann war ich aber auch froh, dass es nur noch ein Kilometer bis ins Ziel war. Also rauf auf die Tartanbahn, umdrehen, niemand entdecken und genießen!




Nach 1:28:44 h lief ich als 2. gesamt und 1. der AK30 ein. Absolut fertig, aber auch glücklich!

Schnell eine Finsihermedaille, etwas trinken und dann mal kurz auf dem Rasen ausruhen. Nach 2 Minuten ging es aber wieder und man sah mir meine Zufriedenheit auch an :-)
Sogar Fußball spielen mit dem Kleinen ging wieder.


 Nach dem Duschen und warten auf dem letzten Finisher gab^'s dann noch eine schöner Siegerehrung der AK-Klassen. Also durfte ich sogar ganz hoch auf's Treppchen :-)


Bis dahin:
Mit der Form darfs weiter gehen!

Markus


Mittwoch, 9. September 2015

Silva Trail Speed Elite - Schließlich wird's wieder dunkel

Hallo,

kaum hatte ich letztes Jahr zu Weihnachten die Silva Trail Runner II Stirnlampe bekommen gewann ich bei einem Gewinnspiel das Oberklassemodell and Stirnlampen von Silva: Die Trail Speed Elite.

Diese Eigenschaften soll das Modell haben:
- 660 Lumen
- 90 Meter Sichtweite
- 10 Stunden Akkulebensdauer
- 62 Gramm
- Gegen jede Art von Spritzwasser wasserdicht

Damit ist dieses Modell schon deutlich besser als die Trail Runner II Stirnlampe. Einzig und alleine die Akkulebensdauer ist geringer, was aber an der deutlich höheren Lichtstärke liegt.
Der Akku hat jedoch hier zwei Vorteile:
Zum Einen sitzt dieser nicht am hinteren Teil der Stirnlampe sondern ist extern untergebracht. Er kann also aufgrund seines langen und flexiblen Kabel wunderbar in Rücksäcken, Seitentaschen oder Hosentaschen untergebracht werden.
Der größere Vorteil ist zweifelsohne aber, dass dieser aufladbar ist. Einfach an die Steckdose mit ihm und die volle Akkuladung ist wieder vorhanden.
Die 10 Stunden Akkulebensdauer reichen übrigens nur bei der geringeren Leistungseinstellung, doch auch bei dieser ist der Weg noch besser beleuchtet als benötigt. Erst wenn es richtig trailig wird ist wirklich die maximale Leistung notwendig:



Das Bild links zeigt den Weg ohne Stirnlampe, das mittlere Bild bei Leistungseinbußen und rechts bei voller Leistung. Wenn man die Bilder vergrößert ist der Unterscheid gut zu erkennen.

Positiv finde ich an dieser Stirnlampe neben der Ausleuchtung und dem externe, wieder aufzuladenden Akku das sehr bequeme Stirnband, dass keine Abdrücke auf der Stirn hinterlässt. Auch wenn man länger wie eine Stunde unterwegs ist drückt dieses nicht und verrutscht kein bißchen.
Null Abdrücke auf der Stirn

Die Winkel in dem die Stirnlampe abstrahlt ist ohne Probleme und stufenlos verstellbar. Einfach vorne an der Lampe drehen bis es passt.



Bei der Stirnlampe handelt es sich also zweifelsohne um ein spitzen Modell der Oberklasse.
Für die dunkel Jahreszeit ein absolut treuer Begleiter und auch auf dunkeln Trails sieht man genug um sicher laufen zu können.

Preislich ist es jedoch eine Investition notwendig. Rund 200 Euro sind notwendig um diese dein Eigentum nennen zu dürfen. Preis-Leistung ist hier jedoch absolut gerechtfertigt. 
Wenn man sich dann noch für längere Bergtouren einen externen Akku beschafft der schnell gewechselt werden kann stehen auch extremen Touren nichts mehr im Weg.

Und falls andere Sportarten im Plan sind: Im Lieferumfang sind auch Utensilien um die Lampe am Fahrrad oder Helm zu befestigen. 

Bis dahin:
Sicher durch die dunkel Jahreszeit

Markus

Mittwoch, 2. September 2015

Urlaub - erfolgreich beendet

Hallo,

ich melde mich aus dem Urlaub zurück. Einige schöne Tage zuhause und dann eine Woche Urlaub auf Rhodos liegen hinter mir und meiner Familie.
Aber da nur am Wasser liegen eindeutig nicht zu mir passt habe ich auch dort im sonnigen und heißen Süden regelmäßig die Laufschuhe geschnürt. Wenn das hier doch schon der erste Urlaub seit mindestens drei Jahren ohne offiziellen Lauf ist ;-)
Da mein Sohnemann morgens doch schon meistens vor Sonnenaufgang wach war und bis zum Frühstück immer noch etwas Zeit war ließ ich es mir nicht nehmen dort auch laufen zu gehen. Denn zu den Mittags- oder Abendstunden war es schon ziemlich heiß. Zu heiß - wie ich getestet habe. Wobei es schon was hat oben ohne am Strand entlang zu laufen.

Aber zurück zu morgens. Am 6 Kilometer langen Strand konnte man wunderbar laufen. Und zweimal habe ich mich auch auf Hügel getraut die dort so rumstehen. Nix wirklich wildes, aber total einsam und genau deswegen wunderschön. Warum nicht öfters? Jede Menge herumstreuende Hunde gibt es auf der Insel und ich hatte wenig Lust auf die Bekanntschaft. Daher meistens flach, außer eben an diesem Morgen:

Vor Sonnenaufgang los und nach 2 Kilometer ging die Sonne hinter den Hügeln der Türkei auf. Innerhalb von wenigen Minuten strahlte sie dann schon im vollen Glanz am Himmel. Und mit ihr die Wärme. 


Dieses Mal ging es nur eben noch ein Stück weiter und so stand ich vor steinigen und wilden Trails und genoss es ein paar hundert Meter hinauf zu laufen. Auf einem schönen Aussichtspunkt machte ich halt, genoß das wundervolle Panorama und lief dann wieder zurück zum Hotel.


 Der 6 Kilometer lange Strand von oben


Auf diesem Hügel war ich fast oben

Und so ging ein weiterer Morgenlauf zu Ende und ich konnte mich den restlichen Tag um die Entspannung, das Baden / Schwimmen und die Erholung mit meiner Familie kümmern.

Bis dahin:
Mit neuer Kraft zu neuen Taten!

Markus