Mittwoch, 20. Mai 2015

Alkohol und Sport

Hallo,

nachdem ich bei meinem letzten Lauf, dem Trollinger Halbmarathon, während des Laufens Wein getrunken habe musste ich mich mal schlau machen wie gut oder schlecht die Idee war dies zu tun.

Um es vorweg zu nehmen - es war nicht die Beste Idee, die ich bisher hatte.

Was passiert mit dem Körper wenn er Alkohol in seiner Blutbahn hat und man Sport treibt?

- Dadurch das die Leber damit beschäftigt ist den Alkohol abzubauen können andere Prozesse im Körper nicht durchgeführt werden. So verringert sich z.B. die Fettverbrennung oder Vitalstoffe können vom Körper nicht aufgenommen werden.
So kann selbst der Alkohol vom Vortag die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken.

- Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Dadurch wird der Abtransport der Schadstoffe in den Muskeln erschwert und Muskelzellen werden nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt.

- Die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit nimmt unter Alkoholeinfluss deutlich ab. Auch mehrere Stunden nach dem Alkoholkonsum ist dies noch spürbar. Hierdurch steigt die Gefahr von Sportunfällen.


Und was ist mit einem Drink nach dem Sport?

- Alkohol nach dem Sport kann die Effekte des Trainings zunichte machen. Studien zeigen, dass der Trainingseffekt deutlich geringer ist, wenn nach dem Training Alkohol getrunken wird.
Parallel hierzu errechneten Forscher, dass bereits fünf bis sechs Drinks, die man an einem geselligen Abend schnell mal zu sich nimmt, bereits ausreichen um den Trainingseffekt eines Monats auszuradieren.

- Die Kalorien, die wir durch den Alkohol aufnehmen liefern keine wichtigen Stoffe wie Vitamine oder Spurenelemente. Und es sind nicht gerade wenige Kalorien!
Nur vom Alkohol aufgenommen Kalorien:
0,5 Liter Bier: 133 kcal
0,25 Liter Wein: 154 kcal
1 Schnaps (0,02 Liter): 42 kcal



Laufveranstaltungen mit Alkoholverpfelgung:

- Der berühmteste ist zweifelslos der Mêdoc Marathon in Frankreich. Hier gibt es neben den 22 üblichen Verpflegungsstellen noch 55 Weingüter an der Strecke die teilweise zu ausführlichen Weinproben einladen. Die erste bereits nach 800 Metern. Hier ist weniger interessant wie schnell der erste ist, sondern eher wie betrunken der letzte.

- Deutsche Marathons mit Wein an den Verpflegungsstellen sind zum einen der Trollinger Marathon in Heilbronn, der Marathon in Bad Neuenahr / Ahrweiler und der zweijährig ausgetragene Marathon Deutsche Weinstraße.

- Bierkastenläufe. Diese gibt es bei mehreren Veranstaltungen in Deutschland. Hierbei wird mindestens in einem Zweierteam ein Kastenbier über eine bestimmte Strecke getragen und hierbei alle Flaschen leer getrunken. Gewonnen hat wer als erstes im Ziel ist und dabei kein Bier mehr übrig hat.

- Obstwein Marathon in Reinstädter Grund. Hier gibt es alkoholische Spezialitäten aus dem heimischen Streuobstwiesen.

- Dr. Nielsen Vinterhygge Marathon. Hierbei handelt es sich um den drittgrößten Marathon Dänemarks mit einem Schnapshersteller als Namenssponsor. Also Prost.



Doch warum gibt es diese Veranstaltungen wenn es doch eigentlich schädlich oder leistungsmindernd ist?

Die Teilnehmer dieser Läufe geht es nicht um das gewinnen. Nicht um eine neue Bestzeit. Und auch nicht um die Verausgabung.
Es steht das Erlebnis und der Genuss im Vordergrund. Ganz bewusst wird auf eine bessere Zeit oder Platzierung verzichtet und stattdessen das ein oder andere Schlückchen zu sich genommen. Und solange es sich hierbei um einen trainierten Sportler handelt, der nicht über die Stränge schlägt ist meiner Ansicht nach auch nichts dagegen einzuwenden!


Bis dahin:
Prost!

Markus

Kommentare:

  1. Sehr interessanter Post!

    Im Ziel vom Hermannslauf hab ich unzählige Teilnehmer mit Bier gesehen. Mir ist da irgendwie nie nach.

    Einen Lauf, der schon auf der Strecke Bier/Wein anbietet, habe ich noch nie mitgemacht. Ach halt, beim Teutolauf gab es einen Posten mit Jägermeister! Gut, dass ich den hab links liegen lassen....

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    1. Im Ziel gibt's ja oft Bier. Aber fast ausschließlich die Alkoholfreien von einigen bekannten Herstellern...

      Ja, zu Jägermeister würde ich beim Laufen auch nicht greifen wollen. Naja, eigentlich nie.

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  2. Ich merk das auch immer voll. Wenn ich am Vortag in der Bar gearbeitet und auch ein paar Schnapserl mit den Gästen getrunken habe, kann ich den Sport am nächsten Tag komplett vergessen. Andererseits ist es mir schon öfter so ergangen, dass ich durch das Laufen irgendwie das Gefühl hatte den Restalkohol rausgeschiwtzt zu haben :P
    Aber ich merk schon den Unterschied, wenn ich am Vortag ein Bier hatte oder nicht. Aber wie du schon geschrieben hast. Da muss jeder für sich entscheiden, was er/sie genießen möchte. Beobachtbare Trainingserfolge, oder die Halbe nach dem Laufen ;)

    Schlimmer fand ich es letztes Mal, als eine viertel Stunde vor Startschuss sich noch jemand eine Zigarette angemacht hat :O Ich meine nervös schön und gut, aber Luft bekomm ich da dann auch keine mehr. Wenn ich intensiv laufe, verzichte ich komplett auf Tabak (sonst rauche ich ab und an eine in der Woche)

    In Liebe...Nanouk

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    1. Da ich fast kaum noch was trinke habe ich kaum noch Erfahrung damit. Aber wenn ich dann früher am Neujahrsmorgen direkt zum Sport bin wurde es echt lustig. Oder eher auch net. Schrecklich anstrengend war das. Aber danach war ich fit :D

      Das mit m Rauchen verstehe ich auch nicht. Am Sonntag beim Halbmarathon waren noch so viele die direkt davor geraucht haben ...

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    2. Oder direkt danach rauchen...gibt bestimmt nichts schlimmeres für die Lunge und den Blutkreislauf...

      Jaaa...der Rennsteig war so wahnsinnig schön. Also kann ich nur empfehlen. Toll zu laufen, da wirds dir auf der Strecke nie langweilig. Immer Zuschauer und eine wirklich tolle Stimmung dort. Da hat sich die sehr lange Reise dort hin gelohnt und freu mich schon total auf das nächste Jahr =)

      In Liebe...Nanouk

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    3. Absolut! Gerade weil es doch den ausgelaugten Körper nur noch mehr vergiftet!

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  3. Je weniger Ehrgeiz hinterm Sport steht, je lockerer kann man das Thema sehen. Ein oder zwei Stücke Käsesahnetorte, eine Tafel Schokolade oder ein mächtiges Grillsteak sind dem Trainingseffekt sicher auch nicht gerade förderlicher ;-)))

    Alles in Maßen. Und warum nicht aus reinem Spaß an der Freud mal so einen Lauf wie den Trollinger Lauf mitmachen. Solange man nicht nur gezielt nach solchen Läufen sucht ;-))

    LG Volker

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    1. Also läufst du nächstes Jahr mit mir den Trollinger Marathon? ;)
      Aber bitte ohne die Torte und das Steak, sonst bekomme ich wieder einmal Magenprobleme :D

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    2. Mit Dir wird wohl nicht klappen. Uns trennen tempomäßig Welten. Außerdem bräuchte ich an den Verpflegungsständen wohl länger ;-)))

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    3. Langsamer laufen kann ich. Habe ich erst vorgestern getestet ;)
      Und unterwegs gemütlich n Liter Wein trinken bekomme ich auch hin. Daran wird es nicht scheitern :D

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  4. Ist sicher eine Frage der Gewöhnung und vor allem der Menge.

    Beim Rennsteiglauf gibt es z.B. an der letzten Verpflegungsstelle auch Bier. Da und auch anderswo nehme ich gern einen halben Becher, also < 0,1 l.
    Ich habe das Gefühl, das es durchaus einen positiven Effekt hat. Das liegt sicher eher an den KH als an der verschwindend geringen Alkoholmenge (50 ml). OK, wenn jemand nie Alkohol trinkt, ist das vielleicht auch zuviel.

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    1. Ganz genau so sieht es aus! Wir als Genußläufer können uns das schon gönnen!

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    2. So wie Jörg halte ich das auch: hier und da ein Schlückchen wenn man Lust dazu hat, finde ich ok. Beim Marathon du vinoble d'Alsace im Elsass vor einigen Jahren war es für mich das erste Mal mit einigen Schlucken Alkohol und ich fand, es hat mich eher erfrischt in der extremen Hitze. Auch bei Stundenläufen wird zuweilen Bier angeboten und ich gehe da nach Momentstimmung: mal ja, mal nein.
      Beim Marathon an der Weinstraße habe ich erst hinterher zugegriffen .. mal so, mal so und je nach Ambition und Begleitumständen. Für mich ist nichts starr, Prinzipien habe ich prinzipiell keine, meine Lauferei ist eher in der Rubrik "Freizeitvergnügen" anzusiedeln und folglich gehen - in Ermangelung dessen, was man gewöhnlich "Training" nennt, keine Trainingseffekte flöten. Und zu Freizeitvergnügungen passt in meinen Augen das eine oder andre Gläschen auch alkoholischer Getränke manchmal ganz gut. Das "Bier danach" genieße ich nach längeren Veranstaltungen immer ganz besonders, wenn es Alkohol enthält und so einen leichten "Dusel im Kopf" hervorruft.

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    3. Super deine Einstellung! Mehr als einen Blumentopf würden wir ja eh nie gewinnen. Dann doch wenigstens Spaß haben :)

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  5. Für mich unvorstellbar, während eines Laufes Alkohol zu mir zu nehmen, das passt in meinen Augen nicht, darum habe ich alle dahingehende Angebot abgelehnt, auch Alkohol unmittelbar nach einem anstrengenden Lauf spreche ich nicht zu, habe überhaupt keine Lust dazu, wobei ich normalerweise einem guten Glas Wein jenseits der Laufstrecke nicht abgeneigt bin.

    Darum auch hier - jeder nach seinem Geschmack ! YES !
    Gruß von Frau Hinkebein !

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    1. Währenddessen war das auch mein erstes Mal und wäre ich nicht von vorne herein darauf eingestellt gewesen hätte ich es wohl auch nicht getan. Das hätte mich dann wohl echt überfordert. Und regelmäßig werde ich sowas sowieso niemals machen. Dafür habe ich garnicht mehr die Leber ;)

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  6. In der Runnersworld war mal ein Bericht über einen Marathon / Ultra / ich weiß es nicht mehr genau Läufer der Alkoholiker war. Ist schon ne Weile her, ich weiß nicht mehr viel, aber er sagte sowas wie: Es war ohne Alkohol sogar schwerer seine Kohlenhydrate aufzufüllen und genug Energie zu haben da Alkohol eben sehr viele Kohlenhydrate enthält. Oder so irgendwie..
    Vielleicht find ich die Zeitschirft nochmal :)

    Und sonst - ich mag keinen Alkohol aber bei uns im Studio gibts Mädels die ab und an nach einer durchzechten Nacht morgens zum Training kommen. Eine Freundin von mir meinte mal: Das eine Mal wo sie noch nicht nüchtern war war die beste Einheit die sie hatte. ;)

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    1. Chef zum lehrling: du bist eine echt gute arbeitskraft -solange du ausgeschlafen und nüchtern bist

      naja... sowas muss nicht sein. besonders weil ich weiß, dass er selten nüchtern und ausgeschlafen war.
      irgendwann musste er dann auch gehen. warum bloß?

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    2. Ja, es gibt einen Ultraläufer der früher Alkoholiker war und jetzt ziemlich erfolgreich ist. Ob er dabei jedoch noch trinkt?! Und vor allem um Kohlenhyrate aufzuenehmen?! Keine Ahnung!

      Ich habe auch mal im Vollsuff Handball spielen müssen da es keine Auswechselspieler gab. Das war das Spiel meines Lebens. Auch wenn ich in der Pause über der Toilette hing :D

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    3. Ab und an mal n Glas muss erlaubt sein und gehen. Aber normal darf es eben nicht werden!

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  7. Genau richtig, es ist jedem selbst überlassen, wo er seine Prioritäten setzt. Der eine möchte vielleicht den möglichst großen Trainings- und Leistungseffekt, der andere hauptsächlich Spaß.
    Was ich allerdings blöde finde ist, wenn jemand während des Trainings immer wieder Anweisungen gibt, damit die Übungen so intensiv möglich ausgeführt werden, um natürlich den größtmöglichen Effekt zu erzielen und dann im Anschluss der Stunde Hugo an alle verteilt (eine Geschichte aus dem wahren Leben ;) ).
    Genausowenig wie die Damen aus unserem Team, die morgens schonmal mit Kater zum Training kommen und sich dann wundern, weswegen wir nicht besser werden...

    Kann mir allerdings vorstellen, dass Sport angeheitert ziemlich lustig sein kann

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    1. Das ist mal echt ne geile Geschichte aus dem Leben.
      Oder wie eben früher beim Mannschaftssport: Nach dem Training gibts n Kasten Bier. Immer. 2 mal die Woche ;)

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    2. Ja, das wäre wohl die perfekte Beschreibung der Fußballmannschaft meines Bruders. Ist also tatsächlich heute auch noch so ;)

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    3. Würde mich auch wunder wenn nicht. Das gehört da einfach dazu wie der Ball zum Spielen!

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  8. lasst uns eine pro-sport-anti-alkohol-sekte aufmachen :D

    finde das aber schon etwas krass, dass bereits fünf bis sechs Drinks, die man an einem geselligen Abend schnell mal zu sich nimmt, bereits ausreichen um den Trainingseffekt eines Monats auszuradieren... kein wunder, dass ich mich so schlecht steigere... manchmal trinke ich ja doch den einen oder anderen drink mit freunden...

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    1. Dachte du etwa wirklich Sport hilft dir beim Abnehmen und besser werden? ;) Nur wenn du soviel trinkst um alles anderes auszublenden :D
      Und ja, Sekte hört sich gut an ;)

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  9. Hallo Markus,
    ernstaft passt Alkohol natürlich nicht mit Sport zusammen. Und zuviel sollte es ja sowieso auch im wahren Leben nicht sein.
    Aber die von Dir erwähnten Läufe sind ja ohnehin nicht auf Bestzeiten, aber auch nicht auf Alkoholexzess ausgelegt, sondern auf Freude und Genuss am Laufen. Wunderbares Selbstversuchsvideo vom Ahrathon von Frank Pachura: https://www.youtube.com/watch?v=_V6HrhDCnzk
    In diesem Sinne, auf Dein Wohl!
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Das Video muss ich mir bei Gelegenheit eindeutig mal anschauen. Danke dir!

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  10. Wer braucht den C2-OH wenn er laufen gehen kann? :-)

    Meines Erachtens passt das eine nicht zum andern, weshalb ich solche Veranstaltungen auch nie besuchen würde....

    Salut

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    1. Stimmt auch wieder Christian! Alkohol ist eben nur einen andere Sucht ;)

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  11. Auch ohne Wissenschaft ist mir klar, dass Alkohol und Sport nicht passt. Icht trinke nicht mal mehr ein Bier abends, wenn ich am nächsten Morgen Laufen gehe. Es nimmt mich doch sehr mit. Von daher wäre eine Veranstaltung mit Alkohol unterwegs nichts für mich. Ein paar Stunden nach einen anstrengenden Lauf, kann ein Bier aber ganz nett sein.

    Übrigens verkraftest du den Alkohol doch ganz ok - wenn ich mich recht erinner hattest du doch 'nur' 7 Minuten auf die PB eingebüsst, oder? Ich glaube ich hätte da mindestens 'ne drieviertel Stunde verloren, oder so...

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    1. Ab und an ein Schlückchen in Ehren hat mir noch nie geschadet. Aber wirklich darauf geachtet habe ich noch nie...
      Ja, tatsächlich. Wobei ich dieses Mal auf wirklich viel Spaß hatte und mich von meiner guten Laune ins Ziel habe tragen lassen.

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  12. Alkohol und Sport hat eigentlich nichts mit einander zu tun - klar, solche Veranstaltungen sind etwas Besonderes und wenn man sowas nicht täglich macht kann es ja eine lustige Sache sein (nur mein Ding ist es nicht).

    Wenn man hier auf einer Hütte kommt, bekommt man sehr oft einen Schnaps angeboten - das mag ich gar nicht... Schnaps mag ich sowieso nicht und Alkohol während dem Training schon gar nicht (auch nicht vor oder danach...)

    Liebe Grüße Anna

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    1. N Schnaps? Ich glaube dann würde ich auch nimmer laufen. Wobei eigentlich könnte man ja dann auch ins Tal rollen :D

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    2. Drum mache ich am liebsten einen großen Bogen um die Hütten... ;-)

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    3. Dann hast auch mehr Laufstrecke. 2 Fliegen - 1 Klappe ;)

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  13. Ich sehe es auch so wie du, wir sind ja schießlich keine Profis und wenn ich jetzt auch noch nie etwas trinken würde, hätte ich bestimmt schnell keine Freunde mehr - besonders jetzt im Sommer ;)

    LG

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    1. Was sind denn das für Freunde? ;)
      Es kommt oft genug vor, dass ich nichts trinke. Egal wieviel andere sich hinter die Birne kippen.

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  14. Lieber Markus,

    so lange man nicht auf Bestzeiten aus ist und jeden Lauf mit Alkohol begeht, ist da wohl nichts gegen einzuwenden. Ich hab in meiner Läuferkarriere erst einmal Alkohol (1 Kölsch) während des Laufs getrunken und war erstaunt, wie gut ich das verkraftet hab. Bei Rotwein säh das wohl anders aus.

    Ich bleibe bei Alkohol nach den Läufen. :-)

    Gruß
    Anja

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    1. Probieren geht eben doch immer über studieren ;)

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  15. Na, da muss ich doch auch nochmal was zu sagen. Mein Cousin ist letztes Jahr einen "Wein-Marathon" mitgelaufen. Pu....das war im Vorfeld ein Drama (und hinterher, denn seinen Eltern hat er vorher erst mal nix gesagt). Ist schon krass, was man seinem Körper da antut.

    Bierkastenlauf finde ich super! Wäre allerdings nie auf die Idee gekommen, den ernsthaft unter nem sportlichen Event zu verbuchen^^

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    1. Bei dem Bierkastenlauf würde ich dich jedoch, bei meinem jetztigen Trainingsstand, im Vorteil sehen ;)

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  16. Fünf bis sechs Drinks reichen um den Trainingseffekt eines ganzen Monats auszuradieren? Wow, das hätte ich nicht gedacht!
    Ein Arbeitskollege hat einmal gemeint, dass Sport und Alkohol nicht zusammenpassen würden. Ich gebe ihm mittlerweile gerne recht, mir geht Alkohol überhaupt nicht ab.
    Diese Genussläufe finde ich grundsätzlich super, auch ist es die Sache der Teilnehmer, wie viel sie sich bzw. ihrem Körper zumuten ;) Bei Bierkistenläufen hört es sich für mich allerdings aus. Die halte ich weder für besonders lustig noch für gescheit :/

    Liebe Grüße aus dem Süden,
    Markus

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    1. Ja, mein Alkoholkonsum hat sich auch drastisch verringert seitdem ich regelmäßig laufe. Aber fällt mir auch erst nach Jahren auf. Und vermisst habe ich garnichts!

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  17. Hallo Markus, Frauchen schmeckt (glücklicherweise?) kein alkoholisches Getränk, daher kommt sie nicht in die Versuchung. Aber letztes Jahr in Florida gab es Ärger mit dem Zimmer, als Trost einen Ananas-Cocktail mit ordentlich Rum, den Frauchen verärgert und durstig runterkippte. Um dann endlich nach Zimmerbezug laufen zu gehen. "RUI" (running under influence) war keine gute Idee... sie hat die irritierende Wirkung der Promille sehr wohl gespürt ...

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    1. Ohne Alkohol gewöhnt zu sein genau dann laufen zu gehen war wohl eindeutig eine Schnapsidee ;)

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