Dienstag, 10. März 2015

Läufer und Hunde

Hallo,

gestern Abend habe ich erschrocken folgenden Artikel gelesen:

"Jogger tritt Welpen tot"
Ludwigsburg - Ein unbekannter Jogger hat am Sonntagabend in Ludwigsburg einen Hundewelpen totgetreten.
Wie die Polizei meldet, gingen die 21-jährige Besitzerin und ihr 22 Jahre alter Begleiter gegen 18.40 Uhr in der Comburgstraße mit ihrem vier Monate alten Mischlingswelpen spazieren. Als ihnen ein bislang unbekannter Jogger entgegenkam, lief der Hund, der an einer ausziehbaren Leine angebunden war, bellend auf den Unbekannten zu.
Der Jogger lief weiter und trat, als er sich genau neben dem Hund befand, mehrmals auf den Welpen ein. Unerkannt machte er sich davon. Der junge Hund starb kurz darauf bereits auf dem Rückweg zur Wohnung der Hundebesitzerin.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem noch unbekannten Jogger. Er soll etwa 40 bis 45 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und schlank sein. Er hat lockiges, schwarz-grau meliertes Haar und trug einen Dreitagebart. Er hatte ein dunkelblaues langärmliges Oberteil und eine schwarze Hose an.


Ein tragischer Zwischenfall zwischen Hunden und Läufern. Ja, gewiss - aber muss es soweit kommen?

Es ist doch leider immer wieder so, dass es auf beiden Seiten zu Fehlern und Missverständnissen kommt. Und es ist wohl auch so, dass fast jeder Läufer schon unangenehme Erfahrungen mit den Vierbeinern hatte.

Meine beiden schlimmsten Erfahrungen mit (ungeleiteten) Hunden:
1. Ein Schäferhund, der auf mich zu rennt und auch nach dem Befehl der Besitzerin nicht stehen bleibt sondern (gefühlt) nur noch wilder wird. Auch ein Zurückweichen meinerseits hat hier nichts gebracht. Im Endeffekt ging die Geschichte so aus, dass ich in ein Brennnesselfeld gesprungen bin und der Hund davor gewartet hat bis die Besitzerin endlich da war.

2. Noch im Ort begegne ich wiederum einem unangeleinten Hund samt Besitzerin. Dieser rennt schon von weitem auf mich zu. Ich erstmal stehen geblieben und darum gebeten ihn anzuleinen. Die Besitzerin schaut komisch und gibt dann Befehle. Auf keinen davon hört der Hund. Im Gegenteil. Der wird wiederum recht wild. Ich wurde dann auch etwas lauter und auch die Nachbarschaft bekam das Schauspiel mit. Auch schon mit Gartenschlauch in Bereitschaft. Das ganze gipfelte dann in dem Ausspruch der Besitzerin: "Sie sehen doch, dass er nicht auf mich hört" und einem Sprit von mir davon.

Seit diesem zwei Vorfällen bin ich noch vorsichtiger geworden wie ich eh schon war und bitte Hundebesitzer lieber einmal zu häufig den Hund doch bitte heranzurufen oder anzuleinen. Und damit treffe ich auch deren Einsicht. Meist versuche ich auch schon deutlich im Vorfeld mich bemerkbar zu machen, dass es eben nicht erst 5 Sekunden davor zu einer brenzligen Situation kommen kann.
Wobei es auch vorkommt, dass ich gewisse Hunde und -besitzer schon kenne und einfach vorbeilaufen kann.

Aber zurück zu dem tragischen Fall:
Der Hund war wohl angeleint!
Da stellt sich für mich erstmal die Frage, wieso kann der dann auf den Jogger losgehen und wird nicht rechtzeitig zurück gezogen oder gerufen?

Warum tritt der Unbekannte?
War es der eine Hund der das Fass zum Überlaufen brachte? Einfach prinzipiell der Hunde- oder Tierhass?
Auf jeden Fall ist es unentschuldbar, dass er scheinbar zu häufig zugetretten hat und dann auch noch davon läuft!

Aber es war doch nur ein 4 Monate alter Welpen. Der will doch nur spielen?
Sicherlich, der Hund war noch nicht vollkommen trainiert und hatte noch einen starken Spieltrieb. Aber es macht einen großen Unterscheid, ob es sich hierbei um einen kleinen Chiwawa handelt oder um einen fast 50 cm großen 4 Monate alten Schäferhundewelpen. Bei letzteren mag eine gewisse Abwehrreaktion des Joggers durchaus verständlich sein.


Es sind meiner Ansicht nach in diesem konkreten Fall einfach zu wenige Details bekannt. Ich hoffe, dass sich der Unbekannte finden lässt und zu der Aufklärung beitragen kann.

Ansonsten kann ich nur alle Hundebesitzer, Jogger, Läufer, Spaziergänger, Inliner- und Radfahrer zur Gegenseitigen Rücksichtnahme auffordern! Wenn jeder etwas nachgibt und wir auch auf andere aufpassen wird uns nichts passieren und wir können friedlich zusammen Zeit in der herrlichen Natur verbringen!

Bis dahin:
Eure Meinung und Erlebnisse zu solchen Fällen?

Markus

Kommentare:

  1. Tja, eigentlich mag ich gar nichts dazu schreiben, da die Berichterstattung etwas einseitig erscheint und ich nach dem Hundebiss sehr parteiisch bin.
    Für mich geht es hier in erster Linie um Verantwortung, Verantwortung des Halters gegenüber seinem Tier und auch gegenüber den Menschen auf der Strasse, ob und wie hier diese nicht eingehalten wurde, lässt sich aus den spärlichen Angaben nicht entnehmen...und dennoch bin ich auch nicht zimperlich und schon gar nicht mehr besonders freundlich, wenn es zu "unangeleinten" Hundebegegnungen kommt oder die Leine viel zu lang gelassen wird und der Hund entsprechendes "Jagdverhalten" zeigt....

    Salut

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    1. Ja, vorgeschädigt sind wir wohl alle. Leider. Und damit haben wir dann auch unsere Vorteile gegenüber jedem anderen Hund- und besitzer. Die schwarzen Schafe machen eben doch wieder das ganze Vetrauen kaputt das man immer wieder aufs Neue schöpft...
      Rabiat werde ich, bisher, noch nicht, aber laut. Sehr laut wenn es sein muss

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    2. Ich selbst habe bisher eher harmlose Erfahrungen gemacht mit unangeleinten Hunden. Trotzdem muss ich mich ärgern, wenn Besitzer mit der Einstellung "Der tut doch nix" mir entgegen kommen. Meine Familie hat selber einen Hund und ich besitze ein Pferd und demnach habe ich die Verantwortung gegenüber diesen, besonders wenn ich andere Menschen antreffe, denn man kan nie wissen, ob jemand sich vor diesen Tieren fürchtet oder schlechte Erfahrungen gemacht hat.
      Zu diesen konkreten Fall habe ich bereits eine Facebook Diskussion verfolgen dürfen. Selbst Hundehalter sind sehr im Zwiespalt. Auch die Berichterstattung ist sehr dürftig. Man muss auch mitbedenken, dass es bereits abends war, sprich finster. Waren Jogger, Hund und Besitzer ausreichend gekennzeichnet??
      Unsrern Hund würde ich gar nicht frei laufen lassen, weil sie vor allem auf Jogger und andere Hunde spitz ist. Nicht bösartig, eher neugierig und verspielt. Aber das wissen die anderen ja nicht, also kann ich nicht davon ausgehen, dass sich da niemand fürchtet.
      Schade nur, dass durch solche Zwischenfälle der Unmut zwischen beiden Parteien größer wird. Ist beim reiten leider auch nicht anders )=

      In Liebe...Nanouk

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    3. Wenn doch nur alle Hundebesitzer so wären wie du.... :-)

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    4. Nanouk, so sehe ich das auch. Unser Hund (Collie) ist absolut lieb und gehorcht! Dennoch lasse ich sie nicht einfach auf irgendwen zudonnern! Das geht einfach nicht! (Sie läuft zum Beispiel nur zu gern zu Kindern, weil sie mit meinen beiden Nichten aufgewachsen ist und in jedem Kind "ihre" Kinder sieht. Sowas lasse ich aber nicht zu. Ich rufe sie ab, Leine sie an. Wenn die Kinder dann streicheln oder spielen möchten mache ich sie wieder ab, wenn die Mutter einverstanden ist oder unseren Hund sogar kennt.)
      Genau so ist das mit unseren Pferden. Sind Menschen auf dem Weg gehen wir Schritt an der Seite. Trotzdem haben viele Angst und weichen bis zwischen die Büsche zurück. Man hat nicht umsonst immer die "Gefahrenhaftung", so bald man Eigentümer eines Tieres ist. Das sehen die Versicherer schon ganz richtig.
      Daher finde ich es auch so schlimm, wenn ich sehe "was" alles in Deutschland Kinder kriegen darf und sich Tiere anschafft.... Menschen, die nicht mal sich selbst gegenüber fähig sind Verantwortung zu tragen. Aber das ist ein großes Thema...

      Ach und, schön finde ich auch immer die Leute, die sich von ihrem Hund komplett durch die Gegend ziehen lassen. Sogar bis zu mir und meinem Hund. Und dann lassen sie ihren Hund ungefragt an meinem Schnüffeln, dabei ist sie schon komplett steif vor Angst (angeleinte Hunde sollten einfach voneinander fern gehalten werden!). Und wenn ich dann sage "Bitte, nicht so nah...." kommt ein "Ach aber die müssen doch mal HALLO sagen!!!" Ääääh, nein? Müssen die sicher nicht, sowas führt immer zur Keilerei....

      Ach, ich rede mich in Rage. Als Tierhalter und Läufer erlebt man beide Seiten und sieht die Dinge sehr differenziert. ;-)

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    5. Ja, sobald der Hund die Kontrolle über die Leine gewonnen hat läuft irgendwas falsch! Der Besitzer muss zu jedem Zeitpunkt Herr oder Frau der Lage sein und den Hund kontrollieren können!

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  2. Ich finde es immer recht schwierig, sich zu sowas zu äußern... war ja nicht dabei.
    Und ehrlich gesagt, find ich den geschilderten Fall wenig nachvollziehbar, also für mich gibts da einige Unstimmigkeiten.
    Zum besseren Auskommen trägt sowas leider auch nicht bei :(
    Mir grauts wieder ein wenig vor dem Frühling, bereits jetzt sehe ich viele junge Hunde. Wir haben einen großen Hundeübungsplatz hier in der Nähe, allerdings sieht man dort immer nur die selben Leute mit ihren bereits gut erzogenen Hunden. Die, die mal dringend dahin sollten...

    Ich habe letztens auch eine recht unangehme Situation erlebt, um die Ecke gelaufen und direkt dahinter saßen 3-4 Jugendliche mit 3-4 Rottweilern auf einer Bank. Die Hunde schauten schon recht aufmerksam, ich war aber sofort mitten drin. Es ist nichts passiert, der Arsch ist mir aber schon auf Grundeis gegangen (alle Rottweiler ohne Schwanz :( )

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    1. Die Unstimmigkeit und unausgewogene Berichtserstattung macht auch mich skeptisch. Und ich bin sicher nicht als Tierfreund bekannt.
      In der Situation mit den Rottweilern wäre ich wahrscheinlich zur Salzsäule erstarrt.

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  3. Auch ich möchte mich zu diesem konkreten Fall bedeckt halten.

    Generell bekommt mich aber auch immer mehr die Wut, wenn Hundehalter auf Jogger, Radfahrer oder wenn auch immer überhaupt nicht reagieren. Meine Grundsatzeinstellung, dass Hunde sich offensichtlich nicht interessieren wenn sie unangeleint sind und die Besitzer keine Reaktion zeigen, mußte ich in letzter Zeit allerdings fallen lassen.

    Bei den ausziehbaren Leinen oder diesen elend langen Schleppleinen, an denen die Hunde bis Amerika frei laufen können, bekomme ich erst recht die Krise. Halten diese schließlich überhaupt keinen Hund zurück, sondern stellen zusätzlich noch eine Stolpergefahr dar.

    Übrigens auf dem Rennrad verschlimmert sich die Anspannung vor Hunden noch, weil da ein eventueller Sturz viel erheblichere Verletzungsrisiken birgt.

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    1. Die gegenseitige Rücksichtnahme fehlt einfach vollkommen heutzutage!
      Gerade negative Erlebnissen bringen uns eben dazu noch ängstlich / vorsichtiger / skeptischer zu werden.Und das sollte ja nicht das Ziel sein.

      Und Radfahren durch ein Hundegewirr würde ich auch nicht wollen!

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  4. "Sie sehen doch, dass er nicht auf mich hört" Das ist ja schon beinahe genial, dieser Ausruf! XD

    Seit mein Kumpel beim Joggen gebissen wurde (von einem kleinen Terrier) bin auch ich vorsichtiger. Mit der Stirnlampe nicht in die Augen leuchten und wenn der Hund mir nicht ganz astrein vorkommt lieber ein paar Meter gehen und nicht wie ein Beutetier an ihm vorbeihecheln.

    Btw: Ausziehleinen halte ich für das größte Übel der Menschheit! Kaum einer benutzt sie richtig und meistens hängt an so einer Flexi zufällig immer ein Hund, der nicht gehorcht und seinen viel zu großen Radius für Blödsinn auszunutzen weiß.....
    Bei sowas kann ich wirklich sauer werden! So schwer ist es ja nun nicht einem Hund Manieren beizubringen. Und wenn man das nicht kann soll man sich bitteschön Hilfe holen!

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    1. Ausziehleinen sind wahrlich nicht nur ein Stolpergrund, sondern eben auch wirklich gefährlich wenn der AKtionsradius zu groß ist und nicht rechtzeitig vom Besitzer eingegriffen werden kann.

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    2. Ja, eindeutig. Und ich hab noch nie jemanden gesehen, der richtig Ahnung von Hunden hatte mit einem Tier das gut erzogen ist, aber an einer Flexi hängt. Noch nie!
      Wenn ich ne Flexi sehe schließe ich automatisch immer auf "Katastrophe!"

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    3. Ich habe eher das Problem, dass die Hunde garnicht angeleint sind, daher achte ich nicht unbedingt auf die Leinenart...

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    4. Ja, sorry, da hast du natürlich total Recht. Das ist wesentlich schlimmer und mir macht das auch oft ein ungutes Gefühl, wenn der Hund mich fixiert oder sogar auf mich zukommt. :(
      Dann doch lieber ne Flexi in der sich Frauchen verheddern kann- und der Hund ist auf der anderen Straßenseite. ;-)

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    5. Ich werde mal in Zukunft darauf achten welche Arten von Leinen den verwendet werden. Und wenn es mal wieder so ein ewig lange ist renne ich mal um n paar Bäume herum :D

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    6. Ohne Witz jetzt.... vor ein paar Jahren habe ich mit meinem Pferd im Wald eine Rentnerin gesehen, die mit ihrem Husky spazieren ging. Finde ich schon grenzwertig, denn ein Husky muss massiv ausgelastet werden und das können viele junge Menschen schon nicht leisten. Aber naja, vielleicht hat sie dabei ja Hilfe.
      Jedenfalls ritten wir an ihr vorbei (der Weg war schmal und durch einen Abhang an der Seite stark begrenzt) und das große Tier (am anderen Ende der Ausziehleine) sprang nach vorne und versuchte meinem Pferd ins Hinterbein zu schnappen.
      Zum Glück ist er sehr lieb und kennt Hunde. Er hat nur einen ausweichenden Sprung gemacht. Dieser war aber wohl so eindrucksvoll, dass die Halterin nach Luft schnappte und der Hund zurückwich.

      Einige Monate später trafen wir sie wieder im Wald. Als sie uns kommen sah schlug sie sich sofort mit ihrem Hund zwischen die Bäume und trippelte tatsächlich vier Mal eilig um einem Baum herum, damit ihr Hund nicht wieder uns zu nahe kommen kann......
      Ich hab echt gelacht, das war so eine skurrile Sitiution! Aber bis heute hat mich das oft beschäftigt wie man sich so mit einem Tier und dessen Erziehung übernehmen kann.

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    7. Der Anblick muss lustig gewesen sein :D

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  5. Also ich finde auch, dass ein Hundebesitzer eine Verantwortung für das Tier hat. Wenn er es nicht zurückruft, könnte es ja auch zu einem Unfall (mir ist ein kleiner Hund einmal beinahe zwischen die Beine gerannt) kommen - mit so etwas würde ich allerdings auch nicht rechnen... :-( Mir tut vor allem der Hund total leid - er kann ja nichts für seine Besitzer.
    Liebe Grüsse
    Ariana

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    1. Du bist die erste, die wirklich auch der Hund interessiert. Vorbildlich!
      Ja, das Problem ist leider meistens auf der anderen Seite der Leine! So wie das Problem auch meistens vor dem PC sitzt und nicht der PC ist ;)

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  6. Ich bin auch der Meinung, dass der Hundebesitzer Verantwortung für sein Tier hat. Ich denke jede Läufer hat mehr oder weniger unangenehme Begegnungen mit Hunde und deren Besitzer hinter sich. Wenn der Hundebesitzer sein Hund nicht im Griff hat, muss er ihn anleinen und auch bei sich behalten - dann kommt es ja erst nicht zu unangenehme Begegnungen...
    Liebe Grüße Anna

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    1. Ganz genau so Anna!
      Herr der Lage muss immer der Besitzer sein! Egal ob angeleint oder nicht!

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  7. Dieses Thema ist unerschöpflich und wird sicher zu vielen Kommentaren führen.
    Meine Erfahrung ist, dass 99% aller Hundebegegnungen komplikationsfrei ablaufen, trotz der Sorglosigkeit vieler Halter. Das folgende Erlebnis aus der letzten Woche zähle ich in die verbleibenden 1%.

    Ein unangeleinter Hund hockt am Straßenrand und verrichtet sein Geschäft. Da scheint keine Gefahr zu drohen. Doch just als ich auf seiner Höhe bin, springt er auf, rennt kleffend auf mich zu, springt an mir hoch, stößt mit der Schnauze gegen meinen Oberschenkel. Das ganze geht ohne Biss ab. Ich bleibe sofort stehen und warte hundumsprungen auf die Halterin. Zu meinem eigenen Erstaunen bitte ich sie in sehr ruhigem Ton, den Hund anzuleinen, was sie auch tut. Sie entschuldigt sich sogar. Ich laufe weiter.

    Abschließend sei erwähnt, dass ich hin und wieder auch Halter treffe, die ihrer Verantwortung gerecht werden und den Hund während der Begegnung absitzen lassen oder am Halsband festhalten.

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    1. Respekt, dass du so ruhig geblieben bist. Ich glaube ich wäre dabei fast durchgedreht....

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  8. Ich muss da immer an die Villa denken die neben meiner allerersten Laufstrecke liegt. Die haben Rotweiler (und waren auch mal Züchter, ob das immer noch der Fall ist weiß ich nicht) und legen wohl nicht viel Wert drauf, dass man sicher vorbeilaufen kann.
    Das erste Mal wäre der Hund fast über den Zaun gehüpft als ich vorbeilief (soweit weg wie es eben ging) und hat mir 5 Minuten lang nachgebellt.
    Beim zweiten Mal stand dann das Tor offen und ich bin in Panik umgedreht.

    Inzwischen lauf ich auf der anderen Seite des Flusses und höre die Hunde regelmäßig aus vollem Halse bellen und weiß eines - ich lauf da nie, nie wieder vorbei, denn ich habe panische Angst dass das riesen Tier mal auf mich zukommt.

    Ansonsten wurde ich schon angeknurrt, dazu die Bemerkung "nene, der tut nichts" aber auch komplett ignoriert.
    Freilaufende Hunde machen mir immer etwas Angst, bei angeleinten vertraue ich da schon de Besitzern.

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    1. Oh, solche Orte mit wilden Hunden, auch wenn sie eingeschlossen sind, kenne ich auch. Und auch ich meide diese. Die Angst, dass so ein Hund doch mal den Weg rausfindet ist einfach allgegenwertig!

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  9. Tragische Geschichte
    aus meiner Erfahrung hilft nur eines:
    Toleranz und Rücksicht auf beiden Seiten
    leider oft nicht vorhanden
    weder auf der einen
    noch auf der anderen Seite
    leider !

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    1. Gegenseitiges Verständnis füreinander ist wohl unabdingbar. Aber leider denkt man wohl heutzutage fast nur noch an sich. Was juckt mich schon der / die da? Echt traurig...

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  10. Gelegentlich laufe ich in Begleitung eines Boxers. Er ist überhaupt nicht sozialisiert und kann weder mit anderen Hunden, noch mit Menschen/Rädern oder allem anderen was sich bewegt umgehen. Und genau deshalb ist es wichtig, dass er mich den ein oder anderen km begleitet, denn nur so kann er lernen sich richtig zu verhalten. Dabei habe ich ihn aber IMMER an einer Lederleine und er muss "Bei Fuß" zu laufen (was er bedingt durch die kurze Leine auch tut).
    Ich kenne also jetzt beide Seiten: einmal andere Hundebesitzer die ihre Hunde zum verrecken nicht an die Leine nehmen, auch wenn ich sie 20x drum gebeten habe ("Mein Hund will doch nur spielen" - "Ja, aber MEINER NICHT!") und auch Jogger, denen das nicht geheuer ist.
    Würde irgendjemand den Hund treten, würde ich genauso ausrasten wie wenn andere Hunde nicht an der Leine sind.
    Rücksichtnahme ist also bei sehr sehr vielen Menschen leider einfach ein Fremdwort geworden und auch ich glaube, dass genau da das Problem liegt.
    Hast du mach nachgesehen ob du durch Gebiete läufst, in welchen die Leinenpflicht nicht gilt und die Hunde frei laufen dürfen?
    Liebe Grüße

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    1. Schön, dass du beide Seiten kennen lernen konntest und doch ziemlich eindeutig der Meinung bist, dass der Hundebsitzer immer Herr der Lage sein muss. Nur er / sie kann den Hund kennen und beherrschen. Und das muss er / sie auch immer unter Beweis stellen können!

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  11. Ich hatte bisher nur positive Erfahrungen mit Hundebesitzern und hoffe, dass das auch dabei bleibt. Trotzdem überlege ich mir bei jeder Begegnung, wie ich im Ernstfall am Besten reagieren könnte um einen Angriff abzuwehren, Treten gehört da für mich auch zur ersten Wahl, einfach deshalb, weil wegrennen oder würgen mir ineffektiver erscheint.
    Der Vorfall den Du hier beschreibst, klingt nach einem Zusammenspiel von Punkten, die man besser vermeidet, wenn man sich begegnet. Ein Hund an der Leine, den der Besitzer nicht zurückhält, wenn er bellend auf einen Läufer zurrennt. Das sollte nicht sein. Mehrfaches Zutreten, wenn es -vermeindlich- nicht nötig ist und dann einfach gehen, aber auch nicht. Ob es notwendig war, dass der Läufer sich mehrfach zur Wehr setzt weiß man hier ja nicht. Schade, dass sowas passiert...

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    1. Ja, in dem Moment wo ein Hund mir wirklich an den Körper will werde auch ich mich wehren. Und zwar ganz klar, nicht zu meinem eigenen Nachteil!

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  12. das elende Thema:-( leider muss man da sagen...Ich hatte erst einmal eine unschöne Erfahrung. Damals ist mir ein "SOKA" zwischen die Beine gelaufen und an mir hochgesprungen....da Hund recht groß und ich recht klein...war das eher unschön. Der Besitzer war nicht auffindbar und stand irgendwo drei Straßen weiter....ganz klasse...

    Flexileinen sollten verboten werden...hab mich schonmal in einer verheddert und wurde dann als Hundehasser beschimpft...Man aber die Dinger sieht man einfach kaum.

    Ich habe auch schon viele pos Erfahrungen gemacht. Viele lassen ihren Hund direkt absitzen, wenn ich komme oder beschaeftigen ihn eben anderweitig mit Leckerchen! Da sage ich dann immer artig danke.

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    1. Ja, leidig, aber leider notwendig!
      Hunde die ganz alleine irgendwo herumstreuen sind mir am unliebsten. Darum mache ich einen möglichst großen Bogen oder drehe auch um!

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  13. Bislang hatte ich glücklicherweise auch noch keine schlechte Hundebegegnungen auf meinen Laufstrecken. Bislang waren alle Hundis immer brav "bei Fuß" und wurden festgehalten oder angeleint (wenn sie das vorher noch nicht waren).

    Hier scheinen alle Hundebesitzer ihre Hunde gut erzogen zu haben!

    Mein Bedürfnis einmal andere Erfahrungen zu machen hält sich in Grenzen!

    :)

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    1. Sei froh, dass du noch keine Erfahrungen diesbezüglich hast. Ich drücke dir die Daumen, dass es auch so bleibt!

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  14. Harter Tobak, den Artikel kannte ich noch nicht. Die Berichterstattung wirkt allerdings wirklich stark einseitig, da würde ich gerne die Version des Joggers hören - deine Fragen finde ich dazu sehr gut.

    Was das leidige Thema an sich betrifft ... *seufz* In Wien ist es teilweise ganz gut. Die Hunde sind angeleint, viele Besitzer bemerken mich - oder ich mache mich bemerkbar - und nehmen ihren Vierbeiner, sofern nicht angeleint, zur Seite.
    Aus ländlicheren Regionen kenne ich das genaue Gegenteil. Hund rennt auf mich zu, baut sich auf, bellt, ich bleibe entweder stehen oder sprinte in Panik davon ... nun ja, gibt genug Geschichten, zum Glück ohne Biss.
    Zwei besondere Erlebnisse hatte ich beim Rad Fahren: Der Hund läuft ohne Leine über den Radweg, auch nach meinem Läuten passiert nix. Ich bremse und umfahre den Schäferhund - er war ja zum Glück ruhig. Die Besitzerin hat mich dafür angebrüllt, was mir einfalle. Radfahrer am Radweg, eh klar ... Das zweite Mal schoss ein Hund - wieder Radweg - quer drüber. Konnte noch knapp ausweichen, wäre dem armen Tier fast über den Schwanz gefahren.
    Am wenigsten kann wohl der Hund dafür. Die Besitzer müssen ihn erziehen und auf ihn achten. Meiner Meinung nach funktioniert das in vielen Fällen nicht - und Leidtragende sind die anderen ...

    Trotzdem liebe Grüße,
    Markus

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    1. In der Zwischenzeit gibt es auch einige Neuigkeiten zum Fall. Z.B. dasss es sich tatsächlich um einen sehr kleine Hund handelte. Aber trotzdem darf dieser nicht bellend auf jemand fremdes zulaufen!
      Was ich auch schon gemerkt habe ist der große Unterscheid zwischen Stadt & Land. Letzeres ist die Gefahr einen eher wilden Hund anzutreffen deutlich größer!

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  15. Hallo Markus,
    ich finde das Tun dieses Joggers unverantwortlich. Das eine ist ja, einen Angriff abzuwehren bzw. sich in Sicherheit zu bringen, das andere ist aber, ein Tier vorsätzlich zu verletzen und zu töten.
    Ich habe ja auch immer wieder Erlebnisse. Zuletzt 2x angstbehaftete auf meiner Seite. Dabei hat mir dann doch die immer empfohlene Taktik des Stehenbleibens und Wegschauens geholfen. Doch sollte es eigentlich gar nicht erst soweit kommen. Die meisten Begegnungen sind harmlos (Hund läuft locker teils auch ohne Leine und beachtet mich nicht weiter). Bei manchen muss ich selber schauen, dass ich eben einen Bogen mache, weil manche Besitzer die Situation nicht so im Griff haben. Das ärgert mich etwas und da sehe ich die Hundehalter in der Verantwortung ihren Hund so zu erziehen, dass es nicht zu brenzligen Situationen kommt. Bisher ist mir GOTSEIDANK noch nichts Ernsthaftes passiert.
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Du hast recht Elke: Was der Jogger gemacht hat, darf nicht sein! Zumindest nicht in dieser Häufigkeit und Brutalität!
      Und trotzdem sitzt das Problem auch auf der anderen Seite der Leine! Wenn ein Hund vernünftig erzogen ist wird es niemals dazu kommen!

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  16. Ich höre mir gern zwei Seiten an, bisher kennen wir nur die Hundebsitzervariante.
    Aber ich werde in den letzten 4 Wochen von Typ Glatze mit Kampfhund umangeleint geärgert in meinem Laufrevier. Habe echt Angst, versuche schon andere Wege zu laufen, aber ab ud an passiert es doch das wir uns begegnen. Jedes mal hoffe ich das der KÖTER mich nicht angreift. Ich weiss mir keinen Rat, nur eines, da würde treten nicht helfen.
    Und jetzt?'
    Das ist die Joggervariante:
    plus dieses Erlebnis:
    http://runningbirki.blogspot.de/2012/11/neues-aus-der-joggerwelt.html

    LG von Birki

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    1. Deine Reaktion kann ich voll und ganz verstehen! Ich würde auch nicht anders reagieren!

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    2. Und was mache ich mit der akuten Gefahr? Hat jemand Tipps?
      Der Typ amüsiert sich das ich Respekt habe (bei der ersten Begegnung rammtet köter auf mich zu ich war auf vollem Tempelhof, ich hatte mich tierisch erschrocken und zu Glatze gesagt ob er seinen Hund nicht zu sich rufen kann. Seine Antwort war ein fettes grinsen und mich anbrüllen und was dann soll ich Ihnen ein Rucksack stopfen? Ich entgegneter noch beim weiterlaufen, mit dem Herz in der Hose, Das wäre nicht nötig aber an Leinen würde helfen, zumal bei uns in Hamburg für Kampfhunde leinen Pflicht gelte.. Seitdem ärgert der mich..Polzei informieren möchte ich eigentlich nicht weil er dann sicher weiß das ich es war. ... Ich habe wirklich Schiss - kann aber unmöglich eine komplett neue Lauf Gute mir ausdenken das ist Marathon Training nicht machbar aus Zeitgründen.
      ????

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    3. Das ist wirklich eine doofe Situation!
      Wenn keine andere Strecke geht nehme doch mal jemanden mit zum Laufen. Sozusagen als Zeuge, falls es wieder in diese Richtung geht. Und dann hast du vielleicht auch bei einer Anzeige eine Chance.

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  17. Hallo Markus,

    das ist in der Tat tragisch aber wenn man nicht dabei war, kann man nicht urteilen. Wobei ich jetzt gerade gar keine Idee hab, was einen dazu führt, einen Welpen so zu treten, dass er stirbt.

    Ich selbst hab mehr gute als schlechte Erfahrungen. Gott sei Dank, meine Furcht vor Hunden wird nämlich größer als kleiner mit der Zeit.

    Ich versuche auch früh genug Laut zu geben, damit sich die Hundebesitzer einstellen können. Klappt oft.

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    1. Den Täter mit soviel Brutalität verstehe ich auch nicht ...

      Mit jedem "Angriff" etc. wird auch meine ANgst, Furcht, Respekt gegenüber Hunden größer. Ich hasse das richtig an mir, aber solange es immer wieder Ausnahmen gibt wird sich das wohl auch nicht ändern!

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  18. eine weitere sichtweise des anderen endes der leine: ich habe einen sehr gut erzogenen hund. das ist allerdings auch kein kunststück: er bewegt sich nicht mehr als er muss. im ernstfall hat mein pferd mehr jagdinstinkt als der hund. da kann ein reh vor ihren augen wegspringen und sie schaut ihm hinterher.
    wenn ich unterwegs bin nehme ich immer die kopfhörer aus den ohren um zu hören wenn mir jmd entgegenruft ich soll den hund anleinen. meistens mache ich das nicht weil ich genau weis dass sie sich nicht für so was interessiert. sie kennt joggen von mir und durch meine geschwister ist sie so einiges gewöhnt was vorbeirasende menschen angeht.
    allerdings hatte ich aber auch schon einen hund, mit dem wir nicht klar kamen. tiere jagen, bellen, anspringen, nicht hören. letzten endes wurde sie auch deswegen eingeschläfert. unglücklicher fall. zum glück bin ich aber nie in eine missliche lage mit joggern gekommen. ich denke es liegt daran dass ich auf dem land wohne und mir hier eher weniger menschen über den weg laufen.

    das ganze mal aus der sicht der joggerin in mir: ich wohne wie gesagt auf dem land und begegne nicht so vielen leuten und wenn dann kennt man sich und weiß wie der jeweilige hund drauf ist. ich muss sagen dass die hunde auf miener laufrunde entweder eingesperrt sind und sich einen wolf bellen oder sehr friedlich sind... aber ich kenne genauso strecken wo die kleinen dummen kläffer spazieren gehen und ich mich vorher schon ankündige damit die herrchen chance haben zu handeln falls der hund nicht ganz in ordnung ist. zum glück ist mir noch nie etwas passiert. aber ich denke auch dass wenn man einen hund selber dabei hat mit der situation anders umgegangen wird. mein hund könnte ja auch bösartig sein und den anderen angreifen. in der hinsicht sind die besitzer immer sehr vorsichtig.

    also hund als schutz vor hund ;)

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    1. wo ich gerade in den kommentaren so viel von verhalten der besitzer lese wollte ich noch einmal auf mein verhalten eingehen:
      situation 1: ich werde gebeten den hund anzuleinen: ich rufe den hund, sie kommt, alle sind glücklich.
      situation 2: mensch kommt, mein hund schnüffelt, schert sich einen dreck um die umwelt, ich rufe den hund nicht weil ich genau weiß dass sie auch die nächste viertelstunde desinteressiert sein wird und keine gefahr besteht
      situation 3: mensch kommt, hund läuft durch die gegend, ich rufe sie her, sie kommt: entweder fuß, sitz oder leine.
      situation 4: anderer hund: ich leine auf jeden fall an.

      ich bin so froh einen erzogenen hund zu haben

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    2. Solche Bundebesitzer mag ich!
      Und Danke das Du nicht rufst DER TUT NICHTS ;-))))

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    3. Es tut so gut zu lesen, dass es auch positive Beispiele gibt! :)

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  19. Diese leidige Thema "Läufer und Hunde".... wenn man selbst nicht betroffen ist, kann man sich das auch gar nicht richtig vorstellen bzw. dieses Gefühl gar nicht richtig beschreiben, wenn ein Hund auf einen zuläuft....

    Was mit dem Welpen passiert ist: schrecklich und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Mensch einfach so auf einen Welpen eintritt... Das ist doch ein riesen Unterschied zu einem ausgewachsenen Hund der einen anspringt und fast umwirft.

    Ich habe auch gefühlte 100 Situationen mit Hunden erlebt, sogar eine mit Knieverletzungen weil der Hund mich zu Fall gebracht hat. Und seitdem bin ich einfach extrem empfindlich was Hunde beim Laufen angeht. Diese "lockere" Gefühl, das ich sonst immer hatte, war ab diesem Zeitpunkt weg, vollkommen weg und jedesmal wenn ich einen Hund sehe, auch wenn er angeleint ist, bin ich einfach total unsicher.

    Bei uns laufen fast nur unangeleinte Hunde herum und es kann nicht sein, dass die Hundebesitzer annehmen, das wären für jeden ok! Es gibt viele Läufer, Fahrradfahrer und auch Kinder, die auf der Strecke wo ich immer laufe, unterwegs sind und dann läuft der Hund einfach so frei herum, läuft auf Kinder zu und die meisten haben einfach Angst vor großen Hunden. Viele Erwachsene haben Angst vor Hunden und es ist einfach so ignorant zu glauben, dass jeder mit Hunden gut klar kommt, sich nicht fürchtet, usw.

    Erst vor 2 Wochen hatte ich wieder so eine Situation: ein Hund ist auf mich zugelaufen, sein Herrchen war 1km entfernt und ich musste natürlich stehenbleiben. Der Hund wollte mich schon fast anspringen und ich hab nur irgendwie versucht mit Handbewegungen und Rufen abzuwehren. Bis sein Herrchen irgendwann gepfiffen hat und der Hund zu ihm gelaufen ist. Als ich bei ihm vorbeigekommen bin hab ich nur zugerufen, dass er seine Hund anleinen soll. Bis auf doofe Blicke hat er nichts gesagt....

    Ich bin wirklich ein Tierfreund, bin damit aufgewachsen und habe auch keine Berührungsängste. Das Problem sind die Besitzer.

    LG

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    1. Hunde die ewig weit weg von jedem Besitzer sind oder scheinbar ganz alleine unterwegs sind flössen auch mir den größten Respekt ein! Da vernünftig zu reagieren geht ja fast nicht. Ich bin dann sogar schon umgedreht vor Panik.
      Ich finde sowieso, auf Radwegen, belebten oder beliebten Füßgängerstrecken / Parks, etc. und auf unüberschtlichen Wegen gehört jeder Hund zu jeder Zeit angeleint und unter Kontrolle gehalten. Rumtoben können die von mir aus im Park auf ner Wiese, wo niemand sich gestört fühlt, oder auf Hundeübungsplätzen.

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  20. im zweifel immer für den läufer. :P es klingt schon reichlich abwegig, dass jmd. einfach so auf ein tier lostritt. noch dazu, wenn es angeleint ist. wenn man aber gebissen wird, ist es durchaus verständlich.

    meine erfahrungen mit hunden sind meist die, dass die besitzer noch dümmer sind als die tiere. und ich finde es schon verdammt unverschämt, wenn die ihre hunde nicht umgehend ranzitieren oder gleich von vornherein anleinen, wenn andere durch den hund gestört werden.

    mein schlimmstes erlebnis war eine begegnung mit 3 pitbulls, alle unangeleint und ohne maulkorb. der besitzer, ein schwer tätowierter vom typ türsteher rief mir zu: "einfach weiterlaufen", als der erste auf mich zustürmte. da hatte ich aber einen puls wie den ganzen lauf über nicht! für diese viecher gilt maulkorb- und leinenzwang und ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste lust, meine gesundheit in die hände irgendwelcher, wenig vertrauenswürdigen hundebesitzer zu legen, die im zweifel mit den tieren selbst total überfordert sind.

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    1. Sobald mich ein Tier angreift werde ich mich immer wehren! Und das sollte mir auch zustehen! Aber grundlos angreifen: NEIN!

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  21. ich bin mal an einem kleinen Nebenkanal der Alster in Hamburg von einem ziemlich großen Hund "verfolgt" worden. Der Besitzer rief den Hund zwar zurück, aber vollkommen unüberzeugend (da wäre ich als Hund auch nicht umgedreht). Ich dachte, dass es wohl das klügste wäre, einfach stehen zu bleiben und auf "Herrchen" zu warten und den Hund nicht weglaufend an seine Jagdtriebe und Wolfsvorfahren zu erinnern. Der Hund stand nur dann leider knurrend vor mir und ich fands echt null witzig...
    Das Herrchen hat mich dann total angeschnauzt, dass ich mich ja vollkommen falsch verhalten würde und selber schuld sei und diesdas....

    ...Hallo????

    Aber sonst muss ich Hamburger Hundebesitzer_innen ein ganz großes Lob aussprechen, denn ich habe sonst nur total positive Erlebnisse diesbezüglich gehabt (und einmal hat sich "Herrchen" von einem etwas übermütigen, kleinen Hund überschwänglichst bei mir entschuldigt - da bin ich dann auch nicht böse.)

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    1. Schuld ist zuerst einmal immer der Besitzer! Und wenn dann was passiert und er keine Hundehaftpflichtversicherung hat hat er auch n großes Problem!

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  22. Bin immer noch fassungslos über die Rohheit dieses Joggers. Auch wenn ein Hund sich daneben benimmt (und das Problem ist immer der Mensch, bzw. fehlende Erziehung), dann ist das noch lange kein Grund, einen Welpen (!) tot zu treten. Was macht so ein Mensch mit einem Kind, das ihn stört?
    Zu allgemein: ja, Frauchen ist auch schon mal gebissen worden. Und ja, auch auf sie sind schon kläffende, schnappende Hunde zugerannt. Deswegen aber alle Hunde zu verteufeln ... das bringt nichts. Eher die Menschen. Nämlich die, die entweder hilflos und desinteressiert zugucken, wenn ihr Hund den Läufer anspringt "der tut nichts" - und die, die, sobald sie einen Läufer sehen, den Hund hektisch zu sich rufen, am Halsband oder kurze Leine nehmen und auf ihn einreden. Das signalisiert dem Hund: Achtung, da ist eine Gefahr (= der Läufer), Herrchen ruft mich zu sich, er braucht meine Hilfe. Zwei-, dreimal gemacht und der Hund verteidigt automatisch gleich mal sein Herrchen, in dem er auf den Läufer losgeht.

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