Sonntag, 29. März 2015

Rößleweg - die Zweite

Hallo,

am Samstag war ich wieder einmal relativ spontan auf dem Rößlweg unterwegs. Wie bereits im Oktober letzten Jahres.
Damals noch zu Dritt auf die 52 Kilometer rund um Stuttgart gestartet waren wir dieses Mal 1 Läuferin und 10 Läufer die gemeinsam einige Kilometer und ordentlich Höhenmeter zurück legen wollten. Und so ging es bei strahlenden Sonnenschein morgens um 8 Uhr los. 
In einem angenehmen und ruhigen Tempo ging es über die Hügel rund um Stuttgart bis zur ersten Pause nach 20 Kilometer. Dann natürlich mit gigantischer Aussicht in den Talkessel von Stuttgart:

Kurze Zeit später dezimierte sich unser Läuferfeld und zu neunt ging es zur 30 Kilometer Marke. Dort gab es einen wunderbaren Verpflegungsstand und wohlgestärkt, dann aber nur noch zu 5 konnte unsere Reise weiter gehen.


Bei Kilometer 34 entschied sich der nächste auszusteigen und bei der gleichen Steigung wie schon im Oktober merkte ich, dass meine Kräfte extrem nachgelassen hatten. Zu sehr? Ich probierte es noch einen Kilometer und entscheid dann, als ich 50 Höhenmeter unter mir eine U-Bahn-Station sah auszusteigen. So schickte ich die letzten 3 auf die letzten 14 Kilometer.
Zwar wären diese auch bei mir noch irgendwie gegangen. Allerdings hätte ich die Truppe wahrscheinlich nur noch gebremst. Und irgendwie reichten mir die 38 Kilometer heute dann auch.

Also mit der U-Bahn zurück zum Auto, heim, duschen und dann? 
Warum brennt mein Kopf denn so? Innerlich wie äußerlich? Das wird doch nicht?
Doch!
Mein erster Sonnenbrand 2015. Wo andere gerade mal merken, dass die Sonne da ist werde ich rot. Jedes Jahr aufs neue eine Überraschung :-)
Nunja, nach ordentlichem eincremen habe ich heute schon eine Bräune. Ist doch normal Ende März, oder? ;)

Auf jeden Fall werde ich das nächste Mal probieren den gesamten Rößleweg zu laufen. Vielleicht ja dann einmal anderes herum. Würde gerne den letzten / ersten  Teil auch mal kennen lernen. 
Denn den Teil den ich jetzt schon kenne geht durch Wälder. Der, der mir fehlt durch die Weinberge.

38,2 km - 799 HM - 5:50 min/km - Ø HF - - 12 °C - 3164 kcal

Bis dahin:
Wie war euer Wochenende?

Markus

Donnerstag, 26. März 2015

Entspannung

Hallo,

während das erste große Laufhighlight  dieses Jahr bereits hinter mir liegt und die nächsten bereits sehr nah vor der Türe stehen genieße ich eine Auszeit!
Vor einiger Zeit habe ich über mydays.de das Angebot erhalten einen Wellnesstag für Ihn zu buchen. Und da kam mir das natürlich gerade recht. Nachdem sich ein Termin hat finden lassen betrat ich dann gestern Nachmittag zum ersten Mal zum ersten Mal solch ein Wohlfühltempel.



Nach einem Vorgespräch durfte ich es mir dann bequem machen und bekam ausführlich den Rücken und Nacken massiert. Wunderbar wohltuend und entspannend das Ganze! Für meinen verkrampften und harten Rücken genau das richtige. Viel zu selten kümmere ich mich um diese große Körperregion und das obwohl ich beim Laufen oft genug merke wie versapnnt ich dort bin, und dass es nicht mehr rund läuft.

Nachdem der Rücken abgearbeitet war war nur das Gesicht dran.
Eine wohlriechende und entspannende Creme, Behandlung und Massage stand an. Kannst du dir vorstellen, dass dein Gesicht verspannt ist und wie es sich anfühlt wieder locker und frisch auszusehen?
Ich bisher auch nicht, aber jetzt. Gefühlt bin ich 10 Jahre jünger ;-)



Nach einer Ruhezeit war dann leider schon alles vorbei und ich musste mich erstmal orientieren. Das tat so gut.

Für mich war das eine spitzen Regeneration! Mit dieser neuen Kraft kann ich nun gestärkt die neuen Aufgaben angehen und wieder sportlich durchstarten. Die nächsten Herausforderungen warten bereits auf mich!

Und wenn ich mal wieder etwas Zeit für mich brauche weiß ich ja nun wo ich diese erhalten kann.

Bis dahin:
Was macht ihr für euren Körper?

Markus

Donnerstag, 19. März 2015

Frühling in Slowenien

Hallo,

mal wieder auf Dienstreise, mal wieder in Slowenien.
Doch dieses Mal im Frühling und nicht im Winter.

Und so zog ich mich, nachdem ich erstaunlich früh heute Feierabend machen konnte, schnell um und entschwand. Doch alleine war ich nie, auch wenn die Bilder das so scheinen lassen. 

Die Slowenen sind ein lauf verrücktes Völkchen. Dutzende Läufer zwischen einigen Spaziergängern. Und das auf wenigen Kilometern. Wahnsinn! So eine Beigeisterung hätte ich daheim auch gerne mal.

Wobei die Bedingungen zu laufen absolut topp sind! Ebene Strecke und was Untergründe betrifft für jeden etwas dabei.
Erst 2 Kilometer Asphalt, dann 2 Kilometer tiefer Schotter, dann 1 Kilometer Waldweg mit dicken Steinen und dann nur noch Trails. Kilometerweit. 
Allerdings hatte ich etwas schwere Beine, so dass ich nach 7,5 Kilometer gewendet habe und es zurück ins Hotel ging.

Aber bereut habe ich nicht eine Sekunde. Und jetzt lasse ich mir erstmal mein Abend essen schmecken.








15,04 km - 23 HM - 4:35 min/km - Ø HF 155 - 15 °C - 1073 kcal

Bis dahin:
Genießt den tollen Frühling!

Markus

Dienstag, 17. März 2015

Wie aus dem 6 Stunden Lauf in Fürth mein 4 Stunden Lauf wurde

Hallo,

am letzten Sonntag war ich beim 6 Stunden Lauf in Fürth zu Gast. Und zwar als laufender Gast. 
Dieser Lauf sollte für mich ein Trainingslauf und Standortbestimmung sein. Und außerdem sollte noch etwas gutes getan werden. Denn der Lauf findet dort anlässlich des Down-Syndroms immer alljährlich im März statt. 
Neben dem 6 Stunden Lauf gibt es auch noch die Möglichkeit Marathon, Halbmarathon, 10 Kilometer oder auch nur 1 Stunden zu laufen. Außerdem sind diverse Staffeln möglich.

Die Runde auf der gelaufen wird ist exakt 1,3152 Kilometer lang. Also kurzweilig.
Dabei umrundet die Strecke einmal den Südstadtpark in Fürth, wie auf folgender Karte eingezeichnet:

Der Südstadtpark ist eine tolle Freizeit- und Grünanlage inmitten von Wohnraum. Sonntäglich ist dort auch wenn kein Lauf stattfindet immer was los. Man trifft sich auf dem Spielplatz, beim Tischtennisspielen, beim Hunde trainieren, zum Fußball spiele, Skaten, Squash spielen oder einfach nur um auf der Bank zu sitzen.
Die Strecke war außerdem sehr flach. Keinerlei Höhenmeter habe ich bemerkt. 

Vor dem Start habe ich dann auch zuerst einmal meine Startunterlagen abgeholt und mir die Strecke etwas angesehen:
Durch diese Halle ging es in jeder Runde. 




Noch ist die breite und asphaltierte Strecke menschenleer


Der Verpflegungsstand wird schon aufgebaut


In der warmen Halle vor dem Start tummeln sich die Läufer

Selfie vor dem Start

Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der Startschuss. Bei noch kühlen 2°C ging es auf die Strecke. ich entschied mich, wie die wenigsten für Kurz-Kurz mi langen Kompressionsstümpfen zum Wärmen der Beine. Damit fröstelte es mich am Anfang schon ziemlich. Aber der Reihe nach:

1. Stunde:
Einlaufen ist angesagt. Und vor allem warm laufen.
Der Rundkurs erweist sich als angenehm zu laufen. Der Schotter neben den Wegen ist auch schön weich unter den Füßen. 
Nachdem sich das Pulk von Beginn etwas aufgelöst hat kann man auch in einem konstanten Tempo seinen Bahnen ziehen. Nur im Bereich der Halle ist es immer etwas eng und damit langsamer. Mehr wie 2 neben ein andern können dort einfach nicht laufen.
Nach einer Stunde sind etwa 9,5 Runden geschafft.

2. Stunde:
Ich teste den Verpflegungsstand. Gab es zu Begin für mich nur Wasser nehme ich jetzt auch warmen Tee zu mir. Außerdem esse ich was. Nur was? Die Auswahl ist riesig: Bananen, Ananas, Apfel, Gurke, Tomaten, Trauben, 5erlei belegte Brote, Chips, Erdnüsse, Hanuta, Gummibärchen, .... und noch vieles mehr. Zu trinken gab es auch noch Cola und nach über 3 Stunden dann sogar Bier.
Ich blieb jedoch bei Wasser, Tee und Hanuta mit Erdnüssen. Sehr lecker und genau das richtige für meinen Magen.
In der 2. Stunde habe ich weitere 9 Runden geschafft. Durchgangszeit beim Halbmarathon war etwa 1:40 Stunde.

3. Stunde:
Mein Tempo ist konstant. Nur im Bereich des Verpflegungsstandes und der Halle werde ich etwas langsamer. Dadurch dass ich auch mehr Nahrung zu mir nehme sind die Rundenzeit etwas langsamer. Aber immer noch unter 7 Minuten / Runde. 
In der Zwischenzeit hat sich die Strecke schon geleert. Zahlreiche Halbmarathonläufer sind im Ziel und auch der Sieger des Marathon mit 2:45 h hat es geschafft. Wahnsinn.
Mir wird es jetzt auch warm und ab und an lässt sich sogar kurz die Sonne blicken.
In dieser Stunde komme ich noch auf etwa 8,5 Runden.

4. Stunde:
Endspurt zum Marathon. Das Tempo passt. Die Kondition auch. Und auch der Puls legt mit mit ~ 115 bpm im angenehmen Bereich. Es läuft eben. Ich rechne schon hoch und komme auf über 65 Kilometer wenn es weiter so läuft. Damit wäre ich mehr als zufrieden.
Nach 3:40 Stunden habe ich den Marathon geschafft. Nächstes Zwischenziel: 50 Kilometer. Bis dahin sind es nur 6 Runden. 
Nach 2 dieser Runden merke ich jedoch einen stechenden Schmerz in meinem rechten Knie. Dort wo ich früher, vor meiner Läuferzeit, oft Probleme mit meinem Meniskus hatte. Nach einer weiteren Runde unter Schmerzen werden diese nicht weniger sondern unerträglich. 300 Meter vor der Halle stoppe ich und laufe gemütlich zum Verpflegungsstand. Dort erstmal Vollverpflegung aufnehmen und dann langsam anlaufen. Nein, geht nicht. Leider. 
Ich beschließe, dass diese 35. Runde meine letzte sein soll. Also weiter ins Ziel spazieren. In mein Ziel.Als ich die Uhr dann abdrücke sind gerade 4 Stunden vergangen. 
Ich habe in der 4 Stunden also nochmals 8 Runden geschafft.

Ingesamt bin ich bei meinem 4 Stunden Lauf 46,032 Kilometer gelaufen. 
Dafür, dass ich seit fast 2 Monaten keinen Lauf mehr über mehr als 20 Kilometer gemacht habe bin ich sehr zufrieden. 
Jetzt die Form mitnehmen und in den nächsten Wochen noch ein paar lange Läufe und die Form für den Hamburg Marathon und den Gozo 55k Trail passt!




 Und mein Knie? Heimfahren ging damit. Und auch sonst keine Schmerzen mehr. Auch beim gestrigen gemütlichen Auslaufen über 8,5 Kilometer nichts. Nur normale Muskelschmerzen in den vorderen Oberschenkel.
Hoffen wir mal, dass es so bleibt. Denn das letzte Mal, dass ich diese Schmerzen so massiv hatte war beim Berlin Marathon 2013. Also 1 1/2 Jahre lang nicht mehr. Wenn es also wieder so lange nicht kommt bin ich zufrieden!

Bis dahin:
Hattet ihr auch schöne Trainingsläufe am Wochenende?

Markus


Dienstag, 10. März 2015

Läufer und Hunde

Hallo,

gestern Abend habe ich erschrocken folgenden Artikel gelesen:

"Jogger tritt Welpen tot"
Ludwigsburg - Ein unbekannter Jogger hat am Sonntagabend in Ludwigsburg einen Hundewelpen totgetreten.
Wie die Polizei meldet, gingen die 21-jährige Besitzerin und ihr 22 Jahre alter Begleiter gegen 18.40 Uhr in der Comburgstraße mit ihrem vier Monate alten Mischlingswelpen spazieren. Als ihnen ein bislang unbekannter Jogger entgegenkam, lief der Hund, der an einer ausziehbaren Leine angebunden war, bellend auf den Unbekannten zu.
Der Jogger lief weiter und trat, als er sich genau neben dem Hund befand, mehrmals auf den Welpen ein. Unerkannt machte er sich davon. Der junge Hund starb kurz darauf bereits auf dem Rückweg zur Wohnung der Hundebesitzerin.
Die Polizei bittet um Hinweise zu dem noch unbekannten Jogger. Er soll etwa 40 bis 45 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und schlank sein. Er hat lockiges, schwarz-grau meliertes Haar und trug einen Dreitagebart. Er hatte ein dunkelblaues langärmliges Oberteil und eine schwarze Hose an.


Ein tragischer Zwischenfall zwischen Hunden und Läufern. Ja, gewiss - aber muss es soweit kommen?

Es ist doch leider immer wieder so, dass es auf beiden Seiten zu Fehlern und Missverständnissen kommt. Und es ist wohl auch so, dass fast jeder Läufer schon unangenehme Erfahrungen mit den Vierbeinern hatte.

Meine beiden schlimmsten Erfahrungen mit (ungeleiteten) Hunden:
1. Ein Schäferhund, der auf mich zu rennt und auch nach dem Befehl der Besitzerin nicht stehen bleibt sondern (gefühlt) nur noch wilder wird. Auch ein Zurückweichen meinerseits hat hier nichts gebracht. Im Endeffekt ging die Geschichte so aus, dass ich in ein Brennnesselfeld gesprungen bin und der Hund davor gewartet hat bis die Besitzerin endlich da war.

2. Noch im Ort begegne ich wiederum einem unangeleinten Hund samt Besitzerin. Dieser rennt schon von weitem auf mich zu. Ich erstmal stehen geblieben und darum gebeten ihn anzuleinen. Die Besitzerin schaut komisch und gibt dann Befehle. Auf keinen davon hört der Hund. Im Gegenteil. Der wird wiederum recht wild. Ich wurde dann auch etwas lauter und auch die Nachbarschaft bekam das Schauspiel mit. Auch schon mit Gartenschlauch in Bereitschaft. Das ganze gipfelte dann in dem Ausspruch der Besitzerin: "Sie sehen doch, dass er nicht auf mich hört" und einem Sprit von mir davon.

Seit diesem zwei Vorfällen bin ich noch vorsichtiger geworden wie ich eh schon war und bitte Hundebesitzer lieber einmal zu häufig den Hund doch bitte heranzurufen oder anzuleinen. Und damit treffe ich auch deren Einsicht. Meist versuche ich auch schon deutlich im Vorfeld mich bemerkbar zu machen, dass es eben nicht erst 5 Sekunden davor zu einer brenzligen Situation kommen kann.
Wobei es auch vorkommt, dass ich gewisse Hunde und -besitzer schon kenne und einfach vorbeilaufen kann.

Aber zurück zu dem tragischen Fall:
Der Hund war wohl angeleint!
Da stellt sich für mich erstmal die Frage, wieso kann der dann auf den Jogger losgehen und wird nicht rechtzeitig zurück gezogen oder gerufen?

Warum tritt der Unbekannte?
War es der eine Hund der das Fass zum Überlaufen brachte? Einfach prinzipiell der Hunde- oder Tierhass?
Auf jeden Fall ist es unentschuldbar, dass er scheinbar zu häufig zugetretten hat und dann auch noch davon läuft!

Aber es war doch nur ein 4 Monate alter Welpen. Der will doch nur spielen?
Sicherlich, der Hund war noch nicht vollkommen trainiert und hatte noch einen starken Spieltrieb. Aber es macht einen großen Unterscheid, ob es sich hierbei um einen kleinen Chiwawa handelt oder um einen fast 50 cm großen 4 Monate alten Schäferhundewelpen. Bei letzteren mag eine gewisse Abwehrreaktion des Joggers durchaus verständlich sein.


Es sind meiner Ansicht nach in diesem konkreten Fall einfach zu wenige Details bekannt. Ich hoffe, dass sich der Unbekannte finden lässt und zu der Aufklärung beitragen kann.

Ansonsten kann ich nur alle Hundebesitzer, Jogger, Läufer, Spaziergänger, Inliner- und Radfahrer zur Gegenseitigen Rücksichtnahme auffordern! Wenn jeder etwas nachgibt und wir auch auf andere aufpassen wird uns nichts passieren und wir können friedlich zusammen Zeit in der herrlichen Natur verbringen!

Bis dahin:
Eure Meinung und Erlebnisse zu solchen Fällen?

Markus

Freitag, 6. März 2015

Silva Trail Runner II - Stirnlampe im Praxistest

Hallo,

zu Weihnachten habe ich eine Stirnlampe bekommen. Dabei handelt es sich um die Trail Runner II von Silva.
Diese Stirnlampe habe ich bei meinen Lauftouren durch den dunkeln Winter ausgiebig getestet.

Diese Eigenschaften soll das Modell haben:
- 140 Lumen
- 50 Meter Sichtweite
- 90 Stunden Akkulebensdauer
- 118 Gramm
- Gegen jede Art von Spitzwasser wasserdicht


Vorteile dieser Stirnlampe:

Das Gewicht ist bei dieser Stirnlampe sehr gering. Die 118 Gramm verteilen sich dabei auch noch wunderbar auf Vorder- und Hinterkopf.
Während bei der Lampe vorne die LED's wassergeschützt sitzen ist am Hinterkopf der Akku am Stirnband befestigt. Hierdurch wackelt auch beim Springen über Baumstämme nichts und die Lampe sitzt fest.










Das Stirnband sitzt auch wunderbar am Kopf. Dadurch, dass es so breit ist, greift es sehr gut am Kopf an. Auch hierdurch wird lästiges wackeln und verrutschen vermieden.
Und falls doch mal etwas rutscht oder auch quetscht ist das Band sehr schnell auf die richtige Größe des Kopfes eingestellt. Oder auch der Brust falls man es lieber auf diese Höhe tragen möchte.











Der wichtigste Aspekt beim Kauf einer Stirnlampe ist wohl die Helligkeit und Ausleuchtung dieser.
Diese kann ich nun, mit Abstrichen, empfehlen. Abstriche daher, da die Helligkeit und Ausleuchtung auf anspruchsvollen Trails nicht ausreicht.
Auf Straßen, Schotterwegen, etc. ist die Ausleuchtung dagegen auch bei bewölkten Nächten vollkommen ausreichend. Die Helligkeit wird jedoch nicht ganz 50 Meter weit reichen, aber reicht auf den beschriebenen Wegen vollkommen aus.
Die Lampe hat außerdem eine tolle Ausleuchtung. Nicht nur gerade nach vorne, sondern auch ausreichend die Seiten leuchtet sie aus.
Ich habe versucht die Ausleuchtung mal bildlich festzuhalten, jedoch ist dies etwas schwer:


Das linke Bild zeigt den Weg ohne jede Stirnlampenaktivität.
Auf dem mittleren Bild ist die Stirnlampe im Sparmodus. Dieser eignet zum Laufen kaum, außer bei Mondscheinnächten oder wenn Schnee liegt und schon eine Grundhelligkeit vorhanden ist. Bei dieser Funktion wird man jedoch selbst gut gesehen, sieht jedoch selbst nicht all zuviel.
In dem rechten Bild ist die Lampe vollkommen an. Nun kann man auch den Weg gut erkennen. In der Wirklichkeit war dieser Effekt noch ein wenig stärker.

Alle beiden Funktionen gibt es auch noch als Blinkfunktion. Auch dabei gilt: Gesehen wird man damit dann sicher, aber sehen tut man eher wenig.


Ein weiterer Vorteil ist die Anzeige in wie weit die Stirnlampe noch aufgeladen ist. Wenn man die Stirnlampe durch einen langen Tastendruck ausschaltet erscheint anschließend für einige Sekunden ein grüner, gelber oder roter Ring bei den LED's. Dadurch wird signalisiert wie viel Akku noch vorhanden ist und ob diese nicht bald gewechselt oder aufgeladen werden sollten.
Grün: Voller Akku!

Ein weiterer Vorteil ist für mich, dass man die Lichtrichtung nicht nur durch eine Kopfbewegung verändern kann. Man kann den Winkel in dem die Stirnlampe abstrahlt auch nach oben und unten korrigieren. Damit erreicht man, dass immer der optimale Bereich ausgeleuchtet ist.
Lichtwinkel verstellbar


Nachteil dieser Stirnlampe:

Man kann den Akku nicht direkt an der Steckdose aufladen. Betrieben wird die Stirnlampe mit 3 AAA-Batterien. Diese müssen entweder vollständig ausgetauscht werden oder als Akku's extern aufgeladen werden. Ist eben leider mehr Arbeit wie diese direkt an der Steckdose oder wie bei der Trail Runner II USB direkt am USB-Anschluss aufzuladen.
Das Batteriefach am Hinterkopf




Fazit:
Preislich liegt fängt die Trail Runner II von Silva aktuell bei rund 55 € an. Damit hat man dann eine solide Stirnlampe für den normalen Einsatz. Wer also für dunkle Zeiten einen treuen Wegbegleiter braucht kann gerne zugreifen.

Stirnlampe in Aktion!

Bis dahin:
Beleuchtung muss sein!

Markus