Mittwoch, 27. August 2014

Motivation für den Regenlauf!

Hallo,

alle Welt jammert über diesen Sommer. Und ja, es ist nicht mehr heiß wie wir es erwarten, und ja es regnet zuviel.
Aber ist das ein Grund weniger Sport zu machen? Oder gar auf das Laufen in der Natur zu verzichten?

Sind wir doch mal ehrlich. Meistens ist es im Sommer eh zu heiß um vernünftig und lange laufen zu können. Außer in den Nachtstunden. Damit ist dieses Jahr Schluss!

Gestern habe ich wieder den Sommer von seiner nassesten Seite kennen gelernt. Ein 80 Minuten Lauf bei fast durchgehendem strömenden Regen! Diese 17 Kilometer taten so richtig gut und spülten meine Gedanken einmal so richtig durch! Wunderbar war's!


Nass, aber verdammt glücklich!

Am Anfang noch lief es noch etwas unangenehm doch schon nach wenigen Minuten hätte man auf den Wegen schwimmen können! Und dann ließ ich auch keine Pfütze aus. Vollgas ins Glück!

Einen weiteren Vorteil hatte der Lauf auch noch: Durch die gerinnen Temperaturen war auch mein Puls erstaunlich weit unten. Und das trotz zeitweiligen Vollgas.
Und da kommt Vorteil Nr. 2 dazu: Wenn du bei Regen läufst bist du schneller. Denn irgendwann wird es unangenehm und du willst nur noch schnell nach Hause!

Zuhause angekommen hatte ich dann eine Idee: Wende doch mal deine Klamotten aus und schaue wieviel Wasser du mit dir rum geschleppt hast. 
Gesagt - getan: Klamotten aus, wenden, drücken und sammeln des Wasser. Und dann wiegen. Aufgrund der Dichte von nahezu 1 von Wasser entsprechen die 209 g damit 209 ml.


Und jetzt kommst du! schlag mich: Geh raus, lass das Wetter Wetter sein und laufe durch den Regen. Und danach zeige der Welt wie viel Wasser du aufgesammelt hast. Entweder auf deinem Blog oder schicke mir per E-Mail die Bilder. Dann veröffentliche ich diese!
Von mir aus laufe entlang der dicksten Pfützen und lasse dich von vorbei fahrenden Autos vollspritzen. Oder laufe in Baumwollklamotten, auch langarm, die sich so richtig schön mit Wasser vollsaugen. Aber geh laufen! 

Und wer sich jetzt noch beschwert, dass es regnet ist selber schuld! 

Bis dahin:
Lasst es regnen!

Markus


Montag, 25. August 2014

DNF - aber trotzdem ne schöne Zeit!

Hallo,

wie gerne hätte ich jetzt einen tollen Bericht über meinen Allgäu Panorama Ultra Marathon vom Sonntag geschrieben. Wie gerne hätte ich Emotionen geschildert und tolle Bilder und Eindrücke von der Strecke mitgebracht. Wie gerne wäre ich ins Ziel gelaufen und hätte diese tolle Medaillen erhalten.

Aber es hat nicht sollen sein!
Und nun von vorne an:

Am Freitag Abend die Startunterlagen abgeholt und noch war alles super. Das Wetter durchwachsen, aber lauffreundlich. Den Samstag entspannt in der Ferienwohnung und bei Spaziergängen verbracht und abends bei der Pasta-Party und der Wettkampfvorbesprechung schon Wettkampffeeling schnuppern dürfen.


                                                       Abholung der Startunterlagen

Sonntag: Renntag!
Aufstehen um 4:30 h. Die halbe Nacht hat es geregnet und auch jetzt hat der Himmel seine Pforten geöffnet. Und das nachdem es die ganze Woche ganz okay war. Schade, aber machbar.
Um kurz nach 5 h dann zum Start. Langsam trudeln die über 350 Läufer ein. Total ruhige und schöne Atmosphäre. Der Regen hört nicht auf und es ist so dunkel das man fast eine Stirnlampe gebrauchen könnte.

Pünktlich um 6 h der Startschuss! Die Meute zieht langsam los. Erstmal 2 km flach durch Sonthofen und entlang der Iller. Ich laufe ziemlich weit vorne und fühle mich auch ziemlich gut. Gegen den Regen bin ich mit meiner Jacke und einer Schildmütze gewappnet.

Startgelände

Die Läufer noch im Trockenen
Selfie vor dem Start

Nach dieser kurzen Einführungsphase kommt die erste Steigung. Auf Asphalt geht es langsam aber beständig bergan. Noch ist es zu dunkel und zu bewölkt um Ziele und Höhenmeter erkennen zu können. Aber es läuft. Ziemlich gut sogar.


Los geht's

Durch die Nacht

Die Strecke wird anspruchsvoller. Nasse und rutschige Wiesenwege und schlammige Waldtrails wechseln sich mit Schotterwegen ab. Bei Km 9 ist die Weltcuphütte erreicht und es gibt Getränke und Bananen. Ich verzichte, habe ich doch mein Camelback dabei. Doch schon 500 Meter weiter verfluche ich diese Entscheidung spüre ich doch jetzt Hunger. Aber die erklommenen Höhenmeter laufe ich nicht wieder hinab. Einfach immer weiter laufen und schon bald vergesse ich meinen Hunger. Nur der Regen und zwischenzeitliche Graupelschauer macht mir zu schaffen. Und der eisige Wind. Meine Finger frieren schrecklich.

Langsam geht es bergan

Dann immer steiler

Vom Ausblick war nichts zu sehen

Matschparty!

Aber toll zu laufen war es!

Langsam aber sicher nähern wir uns dem ersten Zwischenziel. Dem Weiherkopf. Auf 1665 Metern Höhe haben wir die ersten 1000 HM gemeistert.
Gipfelkreuz am Weiherkopf

Von nun an geht es etwas bergab und leicht wellig weiter bis zur Bergstation des Riedbergpasses bei Km 19. Diese Passage ist wirklich schön zu laufen und sehr abwechslungsreich. Aber vor allem freute ich mich auf diesen Teil der Strecke sollte doch meine bessere Hälfte und mein kleiner Sohn dort am Pass auf mich warten.
Ich war wunderbar in der ausgemachten Zeit und ließ es laufen. Auch den Hungerast hatte ich überwunden, hatte ich doch einen Riegel dabei den ich nebenbei essen konnte. Ich konnte sogar ein paar Läufer überholen.
Die erwartete Passhütte

Dann der Pass. Schon von oben sehe ich ein paar Zuschauer. Aber keine mit Kinderwagen. Wo ist meine Frau? War ich vielleicht zu schnell?
Erstmal an der Verpflegungsstation war trinken und erkundigen ob das auch der Pass ist. Ja, ist er. Also Handy raus und mal nachschauen. In diesem Moment klingelt es. Meine Frau.
Meine erste Vermutung: Sie schaffen es nicht rechtzeitig. Leider falsch.

Zu Beginn des Passes ging das Auto aus un ließ sich nicht mehr starten. Was nun machen?
Ich kannte diese Situation mit einer Panne und weiß wie hilflos und verloren ich mich damals fühlte. Und das war fast daheim und ohne kleines Kind. Die einzige Konzequenz lautete also: Ich gebe auf! Und bin für meine Familie da! Der Lauf mag Lauf sein und das Highlight sein das ich mir erträumt habe. Aber der läuft mir nicht davon. In diesem Moment ist etwas anderes wichtiger!

Schnell am Verpflegungsstand noch mitgeteilt das ich aussteige und nachher keine Rettungsaktion nötig ist um mich zu suchen und dann ein nettes Paar gefunden das mich in ihrem warme Auto mit ins Tal genommen hat. Danke hierfür! Dieses Paar teilte mir dann auch noch mit das es nur 5° C hatte und ich etwa auf Platz 40 lag. Wow, so gut sah ich mich garnicht. Machte die Sache aber auch nicht besser.

Was dann kommt ist fast schon eine eigene Geschichte. Daher hier die Kurzfassung:
ADAC gerufen, fast erfroren im Auto, aber für einander da gewesen, ADAC kommt, Fehler kann nicht behoben werden, abschleppen nach Sonthofen, in Ferienwohnung, endlich Wärme, Sonntag, ohne Auto und am Montag zwingend Heimfahrt geplant, unruhige Nacht, um 9h sollten wir aus Wohnung raus, um 8 h zur Werkstatt, Fehler zu beheben dauer länger, Transport des Wagens in Heimat organisiert, Mietwagen mit ADAC organisiert, Taxifahrt mit Gepäck und fast 80€ zum Mietwagen, Heimfahrt, ankommen, geschafft.
Auch wenn jetzt manch einer nur Bahnhof verstehen mag: Hier stecken zu viele, auch negative Emotionen drin, die ich lieber nicht niederschreibe.

Wie ging es mir nun mit dem DNF?
Nunja, ehrlich gesagt war es schon schwer und so richtig akzeptieren konnte ich es erst hier daheim. Dort vor Ort war das nicht möglich. Den ganzen Sonntag habe ich die Berge angeschaut und geträumt. Vom Laufen, vom Erleben, vom Zieleinlauf! Noch härter wurde es als gegen 12 h die Sonne herauskam und ein herrliches Panorama hervorgezaubert hat. Wie aus dem Bilderbuch.
Und so richtig hart war es als ich dann zum Ziel musste um noch meinen Kleiderbeutel abzuholen. Ich bin extra dorthin bevor der Sieger ins Ziel kam. zusehen zu müssen wie ich unter den Läufern hätte sein können hätte ich gefühlstechnisch nicht überstanden.
Und auch meiner Frau ging es natürlich nicht gut. Sie fühlte mit mir und fühlte sich schuldig. War sie aber nicht! Es war meine Entscheidung! Und um es ganz klar zu sagen: Es war die richtige!

Heute morgen habe ich mich dann getraut auf der Ergebnissliste zu schauen. Um die Plätze 40 - 50 wäre man mit unter 9 h ins Ziel gekommen. Wow! Insgeheim hätte ich mit 10 h spekuliert, aber nie getraut das auszusprechen.

Geendet hat der Urlaub dann jedoch versöhnlich. Den das schönste an dem Urlaub war neben der gemeinsamen Zeit mit der Familie auch die ersten Schritte meines Sohnes. Und daher haben wir beschlossen zurück zu kommen. Und zwar dann wenn er auch wandern kann. In 3 - 4 Jahren! Und so lange werde ich weiter laufen! Und dann werde ich diese Strecke bezwingen! Und mir das holen was ich dieses Jahr verpasse habe!

Bis dahin:
Es läuft nicht immer alles nach Plan!

Markus

Sonntag, 17. August 2014

Anspannung und Urlaub

Hallo,

in einer Woche bin ich unterwegs beim Allgäu Panorama Ultra Marathon! Das steht fest. Ohne wenn und aber. Wie es laufen wird? Keine Ahnung!

Das Ziel heißt einzig und alleine ankommen innerhalb des Zeitlimits und es mir selbst zu beweisen dass solch eine Leistung möglich ist!

Doch bevor ich an der Startlinie stehe wird erstmal noch ein wenig in der Gegen Urlaub gemacht. Mit meiner Familie. Darauf freue ich mich schon. Und ganz ohne Schonung meiner Muskeln und Beinen. Das muss auch so gehen.

Gepackt wird jetzt gleich, aber die wichtigsten Utensilien für Sonntag liegen schon seit Tagen bereit. Lieber zuviel mitnehmen als wieder einmal was vergessen:


Aufgrund des Urlaubs wird das hier wohl auch mein letzter Post für dem Highlight des Jahres werden. Wer jedoch am Rennsonntag besser informiert sein will darf gerne auf meiner Facebook-Seite vorbeischauen. Vielleicht schaffe ich es sogar während des Laufens ein paar Bilder hochzuladen!

Bis dahin:
Viel Spaß beim Laufen!

Markus

Freitag, 15. August 2014

Nackt gelaufen

Hallo,

gestern war ich endlich wieder laufen. Nach 3 Ruhetagen bei denen ich mich nicht so richtig aufraffen konnte und mich lieber für nächste Woche geschont habe wurde es auch höchste Zeit für eine kleine Runde.
Vorgenommen hatte ich mir im herbstlichen Wetter mit Dauerregen UND Sonnenschein sehr gut bekannte 9 km durch Felder, Schotter und Matsch. Und weil ich die Strecke und die Länge so gut kenne habe ich es gewagt was ich schon sehr lange nicht mehr getan habe. Ich bin nackt los gelaufen.
Jetzt bloß nicht falsch verstehen - natürlich war ich angezogen und hatte Hose, Short und Schuhe an. Aber mehr hatte ich eben nicht dabei!

Kein Pulsmesser!
Kein GPS!
Kein Handy!
Kein Foto!
Keine MP3-Player!
Keine Stoppuhr!

Nur mein reines und klares Körpergefühl und soviel Entspannung und Freude wie schon sehr lange nicht mehr. Ich habe keine Ahnung wie lange ich den nun unterwegs war. Waren es 38 Minuten? 42 Minuten? Oder gar 50 Minuten? Ich weiß es nicht und es stört mich kein bißchen!

Im Gegenteil: Mein Gefühl sagt mir das es ein guter Lauf war. Ich konnte sogar den letzten Kilometer bergan beschleunigen und war da schneller als sonst. Gefühlt zumindest. Vielleicht bin ich davor auch gekrochen wie eine der unzähligen Schnecken, denen ich ausweichen musste.

Seit dem Lauf gestern weiß ich auf jeden Fall, dass ich so "nackt" wieder laufen werde und möchte! Nicht immer und auch nicht ständig. Aber ab und an! Muss ich immer wissen ob der Kilometer mit 4:20 min/km schnell genug war? Reichen mir nicht auch mal 4:50 min/km? Oder war ich noch langsamer unterwegs?
Es stört mich nicht dass alles nicht zu wissen!

Wo ich jedoch nicht auf meine Laufuhr verzichten werde ist bei Wettkämpfen und auch beim Laufen von unbekannten Strecken. Da möchte ich zumindest wissen wo ich unterwegs war und wie weit das war.

Ich kann dieses Laufen wirklich einfach nur mal empfehlen. Oder ist es dir immer so wichtig zu wissen wie lange, schnell und wo du unterwegs warst?

Bis dahin:
Eure Erfahrungen?

Markus


Dienstag, 12. August 2014

Soll es das gewesen sein?

Hallo,

ich sage es jetzt mal hier offen und ehrlich und ohne Umschweife: Ich habe Angst vor dem Allgäu Panorama Ultra Marathon in weniger wie 12 Tagen --->

So schlecht wie zur Zeit war ich selten trainiert. Die letzten 5 Wochen waren eine Qual. Nicht nur, dass ich mich bis Anfang Juli vollständig ausgepowert habe, nein seit dem kommen auch regelmäßig Beschwerden in beiden Achillessehnen hinzu. Aber nicht gleichzeitig. Mal rechts, aber häufiger links. Es brennt immer beim zusammen stoßen dieser. Und es nervt. 
Pausen und Kühlung habe ich schon versucht, wirklich geholfen hat nix bisher. Und einfach über den Schmerz hin weg laufen geht zwar, kann aber auch nicht die Lösung sein. Ich hoffe immer noch darauf, dass sich das Problem in kürze von alleine erledigt.


Aber wieso jetzt Angst? Ganz einfach. Ich bin noch nie eine solche Distanz gelaufen. 70 Kilometer oder knapp darunter müssen erstmal bewältigt werden. Und die 3000 HM kommen hinzu. Doch die sind machbar, das weiß ich.
Mein Trainings- und Fitnesszustand sieht zur Zeit leider so aus: Schlecht!
Während ich Ende Mai wirklich gut drauf war und auch im Juni bis in die zweite Juli Woche hinein gut trainiert habe fällt mein Leistungsvermögen seitdem rapide ab. Und das trotz einer deutlichen Reduzierung meiner Laufumfänge in den letzten 5 Wochen. Lief ich im Frühsommer mindestens 60 Kilometer pro Wochen so kämpfte ich die letzen Wochen damit auf über 30 Kilometer zu kommen.
Letzte Woche war zum ersten Mal wieder eine Woche mit über 50 Kilometer dabei. Ich könnte also Hoffnung haben das es wieder aufwärts geht.
Doch was weiß jeder Läufer was vor solchen Läufen am wichtigsten ist? Neben der Regeneration sind das zweifelsohne die langen Läufe. Und da kommt's: Mein letzter langer Lauf datiert vom 13. Juli! Ein ganzen Monat ist das jetzt her. Wirklich als Training für den Ultra kann man das nicht mehr bezeichnen, auch wenn es damals fast 50 Kilometer waren.
Seitdem habe ich nie wieder 20 Kilometer geschafft. Entweder hatte ich keine Kraft oder keine Lust oder es war einfach zu heiß. Und ja, es gibt und gab Momente da fehlte mir die Lust am Laufen. Etwas was ich so bisher nicht kannte. Da war ich dann auch meist einfach viel zu müde. Und das soll keine Ausrede sein. Mir fallen regelmäßig beim Laufen die Augen zu wenn ich müde laufen gehe, und sicher ist das ganz sicher nicht.
Was ich nun auf jeden Fall nicht tun werde ist aus Verzweiflung schnell mal noch 30 Kilometer zu rennen und mich zu verausgaben. Da vertraue ich dann doch lieber auf meine Grundlagenausdauer, die ganz sicher vorhanden ist. Fit genug für einen Marathon in unter 4 Stunden fühle ich mich gerade schon noch.

So und nun?
Es kann nur eine Lösung geben. Oder zwei. Die erste wäre: Absage des Laufs und verschieben auf ein anderes mal. Meine Lösung wäre: Probieren was geht. Aussteigen unterwegs ist immer möglich. Sei es an einer der Verpflegungsstellen oder spätestens nach 46 Kilometer. Dann geht das sogar offiziell und mit Medaille.
Aber hey, jetzt mal ehrlich: 13 Stunden Zeit, das muss doch zu schaffen sein?`Hoffe ich zumindest selbst!

Also bevor ich mein Shirt wie oben an den "Nagel" hänge versuche ich es zumindest! Nicht zu starten ist keine Option! Schließlich freue ich mich schon das ganze Jahr darauf!
Und außerdem sind im Herbst zwei weitere Marathons geplant!

Bis dahin:
Was ratet ihr mir?

Markus

Donnerstag, 7. August 2014

Wie neu geboren

Hallo,

alles neu macht der August. Nicht nur in meinem Layout hat sich etwas getan, auch bei mir läuft es wieder besser. Zwar von der Bestform noch einige Schritte entfernt, doch kann ich zumindest 15 km in einem ordentlichen Tempo wieder laufen.
Und so stand gestern nach langer, langer Zeit mal wieder etwas altbewährtes auf dem Programm:
1. Direkt nach und bei der Arbeit loszulaufen - zuletzt gemacht Anfang Juni
2. Endlich wieder wirklich Höhenmeter sammeln. Abgesehen von der 4 Trails Etappe kam das auch schon einen Monat nicht mehr vor.

Also gestern auf der Arbeit relativ zeitig Schluss gemacht, mit dem Auto ein paar Meter ins Grüne gefahren, schnell umgezogen und los sollte es gehen. Weder ein gewisses Tempo, noch eine spezielle Strecke hatte ich mir vorgenommen. Nu nicht übertreiben.

Los geht's  

Zu Beginn noch recht fit, sollte sich schnell ändern

Das Ziel war schnell auserkoren. Einmal hoch, dann 2 mal in einer Acht drumherum und wieder zurück


Auf der Ebene lief es zu Beginn, wie auch am Ende mit Zeiten von unter 4:20 min/km wie in den guten alten Zeiten :-)
Allerdings hatte ich am "Berg" noch nicht meine alte Form wieder. Woher auch? 
Hier gab es dann auch Zeiten von 6 min/km. Zufrieden bin ich immerhin, dass ich es durchgezogen habe und außer um beide Schnürsenkel auf einmal binden zu müssen nicht stehen geblieben bin. 
Auch hinab sollte es noch nicht wieder laufen wie "früher". Mir fehlt(e) auch da die Lockerheit und Frische in den Oberschenkeln und das Vertrauen es Ihnen auch zumuten zu können. Dann doch lieber etwas langsamer. 
Geschafft, aber glücklich.

Wie man unschwer erkennen kann war ich froh wieder am Auto angekommen zu sein. Viel weiter hätte es erstmal nicht gehen dürfen. Das hatte ich am Wochenende bei 19 km schon einmal gemerkt. Da kam ich komplett fertig und sogar frierend daheim an.

15 km - 300 HM - 4:53 min/km - Ø HF 163 - 25 °C - 1200 kcal


Daheim erstmal dringend rasieren und duschen und dann zum leckeren Teil des Abends übergegangen. Das hatte ich mir wahrlich verdient.
Und nein, ich habe nicht alles alleine gegessen. Schon alleine deswegen nicht weil ich Zucchini nicht mag :-)


"Leider" habe ich es nicht geschafft auch nur annährend eine Stelle zu finden an der man nicht gerne läuft, daher muss ich den Beitrag zu einer Ugly destination noch ein paar Tage verschieben!
Aber irgendwie laufe ich halt doch lieber da wo es wunderschön ist :-)

Bis dahin:
Was gönnt ihr euch nach einem tollen Lauf?

Markus

Freitag, 1. August 2014

Warum läufst du?

Hallo,

diese Frage lässt sich wohl auf so vielfältige Art und Weise beantworten wie es Menschen gibt. Daher hier nur eine kleine Auflistung "Warum läufst du?", die keine Anspruch auf Vollständigkeit hat:

1. Zum Abschalten
2. Warum nicht?
3. Als Ausgleichssport
4. Es macht frei
5. Macht mir Spaß
6. Wegen der Dusche danach
7. Es ist gesund
8. Weil ich nicht fliegen kann
9. Zum Abnehmen
10. Ich werde gerne bewundert weil ich so viel  / weit laufen
11. Laufen ist die Antwort und nicht die Frage
12. Weil's schneller geht als Bahn fahren
13. Damit ich mehr Essen kann
14. Weil's Körper und Seele gut tut
15. Weil ich nicht mit Rädern auf die Welt gekommen bin
16. Weil ich meinen geilen Körper behalten will
17. Es macht mir Spaß mich zu bewegen
18. Weil ich's kann
19. Um den Tag zu vergessen
20. Damit ich mir die nächsten Stunden nix vornehmen brauche
21. Ich bin weder Fisch noch Vogel
22. Das Gefühl danach ist mit nix zu vergleichen
23. Laufen ist Freiheit
24. Wer's einmal getan hört nicht mehr auf
25. Ich kann die schönste Orte dabei sehen
26. Laufen selbst einmal, dann weißt du es
27. Es ist geil
28. Weil ich einen Marathon schaffen will
29. Ich bin dadurch gesünder geworden
30. Ich kann es überall tun
31. Es gibt nix besseres gegen den Kater am Tag danach
32. Meine Hunde müssen eh raus
33. Finde für meine Sänfte nicht genügend Träger
34. Das ist das beste was ich kann
35. Steht im Trainingsplan
36. Bekomme Medaillen dafür
37. Rollstuhl ist nicht praktisch
38. Werde sonst aggressiv
39.  Kann dabei intensive Gespräche führen
40. Es befriedigt mich
41. Ich bin süchtig
42. Mir kommen dabei die besten Ideen
43. Ich will meine Grenzen kennen lernen
44. Für was anderes habe ich kein Talent
45. Weil ich es mir wert bin
46. Um guten Gewissens Schokolade essen zu können
47. Es ist in
48. Ich suche mich selbst
49. Nirgends sonst sieht man so schnell so schnelle Effekte
50. Ich laufe gerne in den Sonnenaufgang
51. Laufen ist mein Feierabendbierersatz
52. Es ist gesund
53. Im Regen zu laufen ist einfach geil
54. Ich möchte mich wie Forrest Gump fühlen
55. Damit ich schneller am Ziel bin
56. Für das Feuerwerk aus Endorphinen
57. Ich will die Welt entdecken
58. Mein Arzt hat es mir empfohlen
59. Habe sonst nichts zu tun
60. Darum! Basta!

Längst nicht jeder Grund ist ganz ernst gemeint oder trifft gar auf mich zu, aber doch eine ganze Menge. Also wenn dich jemals mal wieder jemand fragt warum du dir das antust, such dir was raus :-)

Bis dahin:
Und warum läufst du?

Markus