Montag, 28. April 2014

Zehn Geschenktipps für Läufer

Hallo,

vor einiger Zeit bat ich um Anregungen für Geschenktipps für Läufer. Danke für die zahlreichen Tipps!

Nun habe ja nicht nur ich Geburtstag auf dieser Welt sondern ihr alle. Und vielleicht habt ihr auch jemanden, den ihr beschenken dürft. Dafür möchte ich nun diese (wahrscheinlich unvollständige) Liste aufsetzen mit Geschenktipps für Läufer.


1. Gutschein 
Ja, zugegebener massen, ein Gutschein ist unpersönlich, vollkommen einfallslos und nicht jeder möchte das verschenken. Aber für den Beschenkten kann es nichts besseres geben. Es sollte natürlich ein Sportfachgeschäft sein, dass in der Nähe seinen Sitz hat und ein großes Sortiment führt oder zumindest die Marken die der Läufer gerne trägt.
So ersparst du dir viel Ärger mit der richtigen Größe, der Farbauswahl oder dem womöglichen Umtauschen.

Quelle: http://www.schlosshoefe-oldenburg.de/das-center/center-gutschein/



2. Fitnesscheck
Nur die wenigsten Läufer, die ich kenne, haben jemals einen Fitness- bzw. Gesundheitscheck gemacht. Mich eingeschlossen. Dabei kann das sehr sinnvoll sein. Vor allem wenn man starkes Übergewicht hat, extreme Belastungen meistern will oder neu mit dem Sport beginnt.
So ein Gesundheitscheck ist dann mehr wie nur Blutdruck messen. Hierbei wird die Leistungsfähigkeit ermittelt, das Herz und andere Organe überprüft und einem der Fitnesszustand aufgezeigt.
Solche Checks bieten einige (Sport)Ärzte an, aber auch Leistungszentren in den (Groß)Städten. Einfach die Suchmaschine eures Vertrauens verwenden und man findet einen Anbieter.
Allerdings sind solche Checks nicht ganz günstig und fangen erst bei 250€ an.
Quelle: http://www.zimi-web.com/



3. Laufschuhe
Welcher Läufer hat jemals genug Laufschuhe? Ich kenne keinen.
Allerdings sollte hier nicht blind in ein Geschäft gerannt werden sondern Absprache mit dem Läufer gehalten werden. Es sollte einmal die Größe bekannt sein, aber genauso wichtig, welches Modell gekauft werden soll. Eine Überraschung ist hier nur möglich, wenn ein Schuh 1 zu 1 ersetzt werden soll weil dieser vollständig hinunter gelaufen ist.
Quelle: http://cdn2.spiegel.de/images/image-18455-panoV9free-ucxc.jpg



4. Laufklamotten
Nur die wenigsten von uns würden wahrscheinlich Unsummen für die x-te Laufjacke oder -hose ausgeben nur weil diese aus der neuen Kollektion ist, mehr reflektiert oder jetzt zwei praktische zusätzliche Taschen hat.
Aber zum Beschenken lassen sind solche Produkte genau richtig. Man freut sich sehr darüber, würde diese aber nie selber kaufen. Aber bitte seid euch über die Größen und den Modegeschmack im Klaren bevor ihr einkauft, sonst wird es zum Desaster.
Quelle: http://www.volksfreund.de/nachrichten/kinder/lucky-erklaert/Lucky-erklaert-KunstGeschichte-N;art161725,3267957



5. Bücher übers Laufen
Hier bietet sich vom Einsteiger bis zum erfahrenen Marathonläufer eine breite Palette an Büchern an. Je nach Geschmack sind diese Bücher als Erfahrungsberichte geschrieben, kleine Ratgeber zum Laufen, mit Trainingsplänen verbunden oder auch mal lustig geschrieben. Der Buchhändler eures Vertrauens wird da sicherlich eine Auswahl bereit halten.
Empfehlen kann ich folgende Bücher:
- Born to Run von Christopher McDougall
- Laufbuch aus der SüddeutscheZeitungsEdition
- Mehr als Marathon - Wege zum Ultralauf von Werner Sonntag



6. Laufveranstaltungen
Ihr kennt den Terminkalender eures Lauffreundes? Ihr wollt ihn ein wenig herausfordern und / oder motivieren? Dann gibt es nichts besser als die Teilnahme am nächsten Volkslauf / Marathon / Ultra
Am besten meldet ihr euch gleich mit an und könnt dann einen ganzen Tag zusammen erleben und genießen und auch trainieren. So hat man nicht nur etwas für den Geburtstag sondern auch langfristig.
Quelle: http://www.bpe-event.de/products-page/bogen/bogen-torbogen/



7. Ausrüstung
Was gibt es heute nicht alles zum Laufen: GPS-Uhren, Sportbrillen, mp3-Player, Halterungen fürs Handy, Trinksysteme, SafeID Armbänder, Buff,  spez. Schnürsenkel, die nicht mehr aufgehen, Kompressionskleidung, Kopfbedeckung, ...
All das kann man besitzen, muss es aber nicht! Aber manche sind vielleicht für euch zum Laufen nützlich. Und genau die kann man sich auch schenken lassen. Hier gibt es für jeden Geldbeutel etwas passendes!


8. Lauftraining
Wenn es um's nachhelfen geht um sportlicher, schneller, etc. zu werden ist ein Lauf- oder Fitnesstrainer eine gute Wahl. Dabei wird unter Anleitung trainiert. Ob nun im Fitnessstudio oder an der frischen Luft spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass es sich um einen Trainer handelt, der sein Handwerk gut versteht und motivierend ist. Nur so macht das Training dann auch Spaß und man wird zu Höchstleistungen getrieben.



9. Regeneration
Ihr wisst dass bei eurem Freund bald etwas großes ansteht und dass er /  sie sich danach ordentlich regenerieren soll?!
Dann überrascht ihn doch damit. Das kann dann z.B. eine Massage sein oder ein Besuch im warmen Thermalbad. Aber auch Selbstmassagegeräte, wie z.B. die Balckroll, sind immer mehr im kommen. Und davon hat er / sie auch länger etwas.


10. Erfolge darstellen
Jede Läuferkarriere, egal wie anspruchslos sie doch ist, ist von gewissen Erfolgen gekrönt. Das kann der Abschluss eines ersten Laufwettkampfs sein - aber genauso gut der erste Platz der Alterklasse bei einem 24h Lauf! Oder auch einfach nur die Wandlung der Person, zumindest äußerlich, seit man mit Laufen begonnen hat.
Doch oftmals läuft man Woche für Woche und merkt garnichts von den Erfolgen. Daher ist es schön diese auch mal aufgezeigt zu bekommen.
Beispiele hierfür:
- Eine Fotobuch mit Bildern vom Training, Laufveranstaltungen, Zieldurchläufen, Ergebnisslisten, etc.
- Eine Collage mit Bildern von früher und heute
- Eine Vitrine in der all die Pokale, Medaillen, etc. in der Wohnung hinterlegt werden dürfen


Ich hoffe, dass auch für deine(n) Freund, Schwester, Opa, Laufpartner, Freundin, Mama, Sohn, Bruder, Oma, Freundin, Arbeitskollegen, .... das passenden dabei ist.
Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und sicherlich wird es auch immer Geschenke außerhalb des Laufens geben die erfreuen!

Bis dahin:
Geben ist seliger als nehmen!

Markus

Mittwoch, 23. April 2014

Oben ohne?!?

Hallo,

als ich vorhin in der Mittagspause ein wenig spazieren war um die wundervolle Sonne zu genießen sah ich etwas zu dem ich eure Meinung möchte. Und zwar überholte mich ein Läufer - und zwar oben ohne.

Jetzt ist es ja nicht so dass alle Läufer wie so ein muskelbepackter Mann aus Hollywood aussehen. Nein, es gibt auch sehr dünne, weniger trainierte und alles dazwischen. Auf jeden Fall sicherlich, meiner Meinung nach, nicht der schönste Anblick.

Wobei ich unseren Mitläufer schon verstehen kann. Schließlich war es in der Sonne schön warm und richtig verschwitzt war es auch so. Aber keine Sorge, sexy sah es nicht aus :-)
Im Gegenteil. Denn statt die Hose dort zu tragen wo sie hingehört hing sie zu tief und man sah Dinge die man einfach nicht sehen möchte. Auf ein Bild habe ich da dann lieber verzichtet.

Auch ich laufe ehrlich gesagt im Sommer gerne mal oben ohne und lasse mich beim Laufen etwas bräunen. Allerdings nur dort wo ich keine oder wenige Menschen erwarte. Wenn dann doch mal jemand auftaucht dann ziehe ich mich entweder schnell an oder versuche mit den Shirt in der Hand Stellen an mir zu verdecken die mir nicht so gefallen ;)

Wobei doch eigentlich halbnackte Menschen im Sommer ziemlich normal sind. Ob im Stadtpark oder Freibad überall sieht man sie. Und daran stört sich ja auch keiner. Also ist er der Schweiß, der uns stört? Oder doch die Orte an denen man sie sieht? Weil es unerwartet ist? Oder stört es überhaupt nicht?

Und wie ist es mit den Frauen? Ist es okay, dass die nur in Sport BH bekleidet laufen gehen? Oder muss das nun wirklich nicht sein?

Bis dahin:
Bin sehr auf eure Meinungen gespannt!

Markus

Dienstag, 22. April 2014

Auflösung und Erlösung

Hallo,

zu erst einmal möchte ich meine Verlosungsaktion des 10km Kö-Laufs auflösen: Gewonnen hat Das Pulsmesser. Scharf
Glückwunsch dir und viel Spaß beim Laufen. Ich freue mich auf deinen Bericht!

Was war sonst noch wichtig an diesem langen Wochenende? Ostern! Ach ja, ich glaube es gab zu viel ungesundes und auch allgemein zu viel essen. Vielleicht das erste Mal seit langem, dass ich mal wieder etwas zugenommen habe nach 4 Tagen durchessen. Und heute schon Tag 5 mit viel Kuchen auf Arbeit. Schließlich durfte ich hier zu meinem Geburtstag auch noch etwas leckeres mitbringen :-)

Stimmt ja, da war was: Ich darf mich jetzt offiziell Senior unter den Läufern nennen und nicht mehr in der Hauptklasse starten. Aber wie 30 fühle ich mich trotzdem noch nicht. Sport hält eben doch jung und ist kein Mord!

Zu meinen Geburtstag gab's dann natürlich auch ein paar Geschenke:

- Zwei Bücher (Das Laufbuch & Mehr als Marathon - Wege zum Ultralauf)
- Die Blackroll Orange
- Eine wundervolle Dokumentation meiner bisherigen sportlichen Erfolge
- Salamon Gamaschen
- Unzählige Riegel für den Longrun
- Die Teilnahme am Allgäu Panorama Marathon: Mein erster Ultra!
- Und Geld für neue Laufschuhe. Die werden auch dringend benötigt und zeitnah gekauft!

Über all diese Produkte werde ich natürlich noch berichten, aber erstmal werde ich brav trainieren und lesen.

Sportlich war das Wochenende neben dem Essen auch herausragend. Neben den unzähligen Kalorien kam ich in den 4 Tagen immerhin noch auf 48 km. Also zumindest passen mir meine Hosen heute Morgen noch :-)

Bis dahin:
Eine schöne Woche!

Markus

Mittwoch, 16. April 2014

Du weißt, dass du ein Marathonläufer bist wenn ...

Hallo,

eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte Auflistung zum Thema Marathon meinerseits. Passenderweise sind es genau 42 Aussagen geworden.
Vielleicht erkennst du dich ja wieder, bist jetzt motiviert oder abgeschreckt, aber hoffentlich läufst du weiter!


Du weißt, dass du einen Marathon gelaufen bist wenn du

- verlorene oder schwarze Zehennägel als Erinnerung aufbewahrst
- Sonntag Morgens für einen Longrun aufsteht wenn deine Freunde erst nach hause kommen
- deine Nippel abklebst damit sie nicht blutig werden
- Treppen am Folgetag nur rückwärts hinunter laufen kannst
- Montags mit deiner Finisher-Medaille zur Arbeit gehst
- dich auf versalzene Brühe im Ziel freust
- sagst "niemals wieder" - aber bereits an den nächsten denkst
- nicht aufhören kannst zu grinsen wenn jemand "Marathon" sagt
- weißt das man sich drei Tage vor dem Rennen zu dick dafür fühlt
- die 2 Wochen Ausruh-Phase vor dem Lauf die schlimmsten für dich sind
- dich auf eine eiskalte Dusche mit 20 Unbekannten freust
- für einen Familienurlaub den Kids Run gleich mitbuchst
- dir die letzten 6 Kilometer deine Trainingsstrecke daheim vorstellst
- dein letztes Glas Wein / Bier Monate her ist
- ein Halbmarathon nur ein leichter Trainingslauf für dich ist
- die Nächte davor sehr unruhig geschlafen hast
- deine Freunde / Familie dich am Streckenrand anschreit und leidenschaftlich unterstützt
- zwei Tage davor nur Pasta gegessen hast
- ein Trainingsplan dein Sozialleben steuert
- mehr Läuferschuhe wie andere Schuhe besitzt
- wegen einem 5 Kilometer Lauf gar nicht erst aufstehst
- die Strecke nachts auswendig aufsagen kannst
- weißt das auch 195 Meter sehr sehr lang sein können
- sämtliche Sorten der Energieriegel ausprobiert hast
- jedem ungefragt davon erzählst
- einfach nur unglaublich stolz bist
- dir die Voranmeldephasen der wichtigen Marathons besser bekannt als die Geburtstage deiner Familienangehörigen 
- dich sofort wieder für einen anmelden möchstest
- deinen Jahresurlaub nach den Marathonterminen richtest
- Strecken läufst, die viele täglich nicht mal mit den Auto fahren
- keine Gewichtsprobleme mehr hast
- deine ersten Marathonschuhe aufbewahrst wie eine Trophäe
- 4 Monate lang kaum noch Sozialleben hast
- der Sklave deiner GPS-Uhr bist
- dein Hund nicht mehr mit dir für einen Lauf hinaus will, weil es ihm zu weit, schnell oder anstrengend ist
- glücklich bist wenn du verrückt genannt wirst
- dir sagst "es sind doch bloß 42,195 Kilometer"
- die Tage rückwärts zählst bis es endlich los geht
- dich auf ein Eisbad freust
- zurecht stolz bist!

Bis dahin:
Eure Ergänzungen?

Markus

Montag, 14. April 2014

Sportliches Wochenende

Hallo,

zu allererst einmal für alle (sportlichen) Rheinländer, oder solche, die Anfang September ein wenig Shopping mit Sport verbinden wollen ein kurzer Hinweis auf mein kleines Gewinnspiel!

Nun aber zu meinem Wochenende. Eines der schönsten der letzten Monate! Und das nicht nur wegen dem traumhaften Wetter mit Sonnenbrandgefahr und zwei sehr schönen Familienfesten am Samstag und Sonntag. Auch sportlich wollte es richtig gut laufen!

Los ging alles am Freitag direkt nach der Arbeit. Kurz weg vom Firmenparkplatz zum Umziehen gefahren und dann los geht's. Geplant war ein gemütlicher Lauf mit vielen Höhenmetern. Nach Möglichkeit sollten 19 km dabei herausspringen.


 Gelaufen bin ich dann jedoch fast 22 km. Und zwar auf teilweise sehr hügeligen und anspruchsvollen Terrain! War danach auch entsprechend geschafft und glücklich als ich geduscht war und mit der kleinen Familie kuscheln durfte.

Da ich jedoch wusste das es Samstag sehr leckeres und vor allem viel zu essen geben würde plante ich davor noch einen kleinen Lauf ein. Obwohl meine Beine etwas schwer vom Vortag waren lief es auf der relativ flachen Strecke sehr gut und ich konnte ein ordentliches Tempo auf den ausgetrockneten Waldboden hinlegen:


Sonntag Morgen war ich dann erstmal zu geschafft um laufen zu gehen. Statt dessen schaute ich mir lieber ein wenig den London Marathon an und verfolgte zeitgleich online den Sieg von Anna Hahner beim Wien Marathon. Nachdem dann aber am Sonntag das zweite große Grillbuffet an diesem Wochenende anstand und der Kleine dann schlief zog ich für eine kurze Runde wieder meine Laufschuhe an. Eigentlich nur zum Entspannen und Auslaufen gedacht entwickelte sich dieser Lauf doch etwas anders! Plötzlich war richtig Tempo drin und so probierte ich vor allem auf den letzten beiden Kilometern noch mal alles:


Insgesamt waren das dann doch wieder einige Kilometer zwischen den Arbeitstagen.
Ob es heute gleich so weitergeht - bzw. -läuft werden ich erst nach dem Arbeitstag erfahren. Mal schauen was daheim auf mich wartet und wie sich der Tag weiter entwickelt.

Bis dahin:
Wie war euer Wochenende?

Markus

Donnerstag, 10. April 2014

Gewinnspiel: Willst du auf der Kö laufen?

Hallo,

bei mir stehen dieses Jahr zwar noch einige Wettkämpfe an, aber an einem werde ich nicht teilnehmen. Dabei handelt es sich um den 10 km Lauf auf der bekannten Kö in Düsseldorf. 

Da ich hier aber einen Gutschein besitze und diesen noch nicht eingelöst habe kommt ihr nun zum Zug: Ich verlose diesen Gutschein nämlich unter allen die bis einschließlich Ostersamstag, 19. April 2014, passender weise auch mein 30. Geburtstag, hier einen Kommentar abgegeben haben warum du diesen Lauf laufen willst! Einzigste Bedingung: Du berichtest nach dem Lauf von deinen Erlebnissen. Ob bei mir auf dem Blog oders anderswo ist dir überlassen.

Jetzt zu dem Lauf:
Der Kö-Lauf findet am 7. September, natürlich in Düsseldorf, statt. Dabei darfst du 10 km aufgeteilt auf 5 x 2 km auf der Kö auf und ab laufen. Und zwar in deiner Leistungsklasse. Du wirst also nicht unzählige Male überrundet oder musst überrunden sondern startest entsprechend deiner angegebenen Wunschzeit. 
Im Zuge dieses Laufes finden dieses Jahr auch die Deutschen Straßenmeisterschaften über 10 km statt. Also auch falls du so gut bist und da starten willst kannst des ja probieren :-)

Aufgrund des kurzweiligen Rundkurses gehe ich von einem kurzweiligen Lauf aus. Dieses Laufevent wird bestimmt auch von vielen Zuschauern gesäumt sein. Und so hast du auch die Möglichkeit deine Familie, Freunde, etc. als Zuschauer mehrmals zu sehen. Oder sie dich!
Und wann hat man schon die Möglichkeit auf der autofreien Kö zu laufen wo sonst die zahlungskräftige Kundschaft flaniert? Na gut, beim Düsseldorf Marathon auch. Aber zum Anfang tut es auch dieser 10 km Lauf!

Quelle: swd-koelauf.de



Nur zur Vollständigkeit: Rechtlich handelt es sich hierbei nur um eine private Verlosung. Jegliche Rechtsmittel werden ausgeschlossen.

Bis dahin:
Viel Erfolg!

Markus

Montag, 7. April 2014

OffRoad + Hindernisse = purer Spaß!

Hallo,

unter der Woche habe ich mich ganz spontan zu einem interessanten Lauf um die Ecke, in Esslingen, angemeldet. Der Name verspricht schon so einiges: OffRoad Run. Veranstaltet vom örtlichen Einkaufscenter. Aber nicht nur OffRoad sollte es gehen, nein, auch kommen noch etwa 20 Hindernisse auf den letzten 3 der 12,5 km hinzu.
Also ging's am Sonntag Morgen dorthin, Startunterlagen abholen. Für läppische 8€ ist man dabei! Und wenn man seine Startnummer wieder zurück gibt bekommt man einen Einkaufsgutschein in Höhe von 5€. Plus ein Laufshirt und eine Tüte mit Getränken und Verpflegung im Ziel. Also quasi ein Plusgeschäft.

Trotzdem hieß es zuerst einmal laufen. Aber bevor der Startschuss ertönte lief ich erstmal im Zielbereich einige Hindernisse ab um diese besser kennen zu lernen:

Hier sollte es über viel Stroh gehen. Zwischen den Strohballen lagen noch Gummireifen.

Treppenstufen waren im Zielbereich auch noch zu bewältigen

Ein Kletternetz und anschließend Taue um sich herab zu schwingen

Betonhürden! Aua!

Immerhin wurden wir gewarnt!

Ach, die paar Mülltonnen renne ich um wenn ich komme...

... wenn sie doch bloß nicht mit Wasser gefüllt wären!

Als ich das alles gesehen habe hatte ich dann doch etwas Respekt davor. Und dies sind nur ein Teil der Hindernisse direkt am Ziel. 

Aber wir sollten natürlich nicht nur uns über und auch unter Hindernissen quälen sondern auch laufen. Und zwar sehr sehr hügelig und auf einer sehr selektiven Strecke:

Der erste Anstieg nach 200 m

Noch schnell ein Bild vor dem Start und dann ging es los. Und in was für einem Tempo! Viel zu schnell rannte ich los und nach 500 m in diesem Anstieg konnte ich schon fast nicht mehr! 


Aber was soll's! Es musste ja weitergehen. Die Strecke führte fast vollständig auf den ersten 8 km durch den Wald. Teilweise auf Schotterwegen oder Waldwegen, auch auch durch kurze knackige Trails.
Und auf etwa 3 km davon ging es richtig steil bergan und -ab. Im gesamten kamen da dann auch 290 HM zusammen. Leider nicht auf einmal, sondern verteilt auf mehrere Anstiege. Und immer wenn man dachte jetzt ist man endlich oben, ging es noch weiter hoch, oder erst wieder bergab um dann wieder hoch zu rennen.

Nachdem ich also aufgrund Kräftemangels auf dem ersten Kilometer von mehreren überholt wurde konnte ich dann ein gutes Tempo finden und lief im Abstand von etwa 100 m einer Gruppe hinterher. Und an diversen Flachstücken oder Gefällen konnte ich Läufer für Läufer überholen.


Direkt nach dem Start bevor es in den Wald ging

Als wir dann endlich auf der Zielhöhe angekommen waren liefen wir schon etwa 9 km. Aber da fehlte ja noch was. Richtig, die Hindernisse. Beim ersten ging es über 2 m hohe Strohballen. Eigentlich kein Problem. Aber die Kraft fehlte fast. Vor allem um danach weiterzulaufen. Und zwar bis zur Schmierseife und einem Grasberg. Man legte es mich hin. Egal. weiter geht's!
Bei weiteren Hindernissen durften wir dann über 60 cm hohe Hürden springen, unter Metallgerüsten durchklettern, Zick-Zack laufen, durch Sandgruben laufen und von der Feuerwehr völlig vernebelte Zelte laufen. Dort sah man gar nix mehr und ich lief lieber sehr vorsichtig durch diese 20 m. 

Dann noch etwa 1 km und wir kamen in den Zielbereich mit den obigen Hindernissen. Davor wurde man von der Feuerwehr noch schön nass gespritzt und lief durch einen völlig durchnässten Fußballplatz. 
Seit etwa 2 km sah ich eine Frau vor mir und als wir in den Zielbereich kamen bekam ich mit das es sich um die führende Frau handelte. Von da an lief ich einfach brav hinter ihr und eskortierte sie ins Ziel. Weder vor noch hinter uns waren auf Sichtweite andere Läufer zu sehen.

Noch durch einen Wassergraben und Endspurt!
 

Spaß hats gemacht!

Und ab durch die Mülltonnen!

 
Völlig geschafft im Ziel!

Nach 55:40 min lief ich dann als 14. Mann ins Ziel und war damit 4. meiner Altersklasse. 
Das die Strecke sehr selektiv ist sieht man an folgenden Zeiten: Schnellster Mann in unter 49 min und die langsamsten die einfach mehr Spaß hatten in knapp 2 h ins Ziel!

Ich jedenfalls war sehr glücklich mit dem erreichten!

Im Anschluss an die Siegerehrung gab es dann noch eine Verlosung von 100€, 150€ und 200€ Einkaufsgutscheinen unter allen Teilnehmern. Da war mir das Glück jedoch nicht hold, was mich an diesem Tag auch nicht weiter störte. 
Mit dem 5€ Gutschein gab es dann im Sportgeschäft noch eine kleine Anzahlung für eine Yoga-Matte für diverse Übungen zuhause.

Bis dahin:
Ein Lauf für euch?

Markus


Samstag, 5. April 2014

Durchgeatmet

Hallo,

nachdem es die ganze Woche mit übe 20°C sehr warm und vor allem sehr stickig war und ich dabei kaum Luft bekam beim Laufen war es heute Morgen ein richtiger Genuss bei 12°C die sehr angenehme Luft einatmen zu können. Und um dies länger genießen zu können habe ich heute auf der 9 km Runde schön langsam gemacht und den Foto mitgenommen.
Los geht es auf der Runde die ersten 3 km durch Obstwiesen und entlang von Äckern. Dann geht es 100 Höhenmeter hinab an die Rems und dort beginnt der wahre Genuss. Am Anfang auf breiten Wege werde diese immer enger und mehr der Natur überlassen. Dabei geht es durch meist menschenleeres Naturschutzgebiet. Ich liebe es diesen Abschnitt zu laufen, aber leider ist er nicht so lange. Aber wann immer ich kann laufe ich diese Ecke auf meiner Runde auch noch mit. Nur der letzte Kilometer mit den 100 positiven Höhenmetern ist dann noch zu bewältigen bis ich daheim bin. Dies war heute Morgen auch der einzigste Abschnitt an dem ich meinen Puls gespürt habe, ansonsten hieß es einfach: Genüsslich laufen!














Bis dahin:
Genießt das Wochenende!

Markus

Dienstag, 1. April 2014

Es war einmal ...

Hallo,

dies soll zwar kein Märchen werden, aber ab und an fühlt es sich für mich so an - den es war mein Märchen vom ersten Marathon.
Es begab sich also zu der Zeit als ich aufgrund mehrerer Ereignisse aufgehört hatte Handball zu spielen, ich radikal 30 kg abgenommen hatte und anschließend Kilo für Kilo wieder auf meine Hüften wanderten. Da beschloss ich und meine holde Prinzessin auf in einen dieser neuen Fitnesstempel zu gehen. Doch schon bald kristallisierte sich bei mir die Lust am Laufen heraus. Anstatt an den Geräten zu stöhnen lief ich einfach die Zeit auf dem Laufband. Zusätzlich kamen dann auch noch vereinzelte Läufe im Freien dazu. Und eine Schnapsidee ganz ohne Alkoholeinfluss: Ich will einen Marathon laufen!

Das Ziel war also sechs Monate vorher klar definiert, aber Erfahrung in der Laufszene oder gar einen gefinishten Lauf hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorzuweisen. Und mehr als die 12 Kilometer in der Stunde auf dem Laufband lief ich auch nicht. Aber das immerhin drei Mal die Woche. Ohne Steigung natürlich. Ist ja zu anstrengend. So liefen die Monate ins Land und obwohl die Anmeldung schon längst getätigt wurde machte ich mir keine Sorgen. Im Gegenteil: Ich ignorierte sämtliche Einwände.
Anstatt längeren Läufen lief ich zu diesem Zeitpunkt lieber schnell, schneller und kurze Strecken. Nur einmal konnte ich mich dazu durchringen auf dem Laufband nach der abgelaufenen einen Stunden erneut auf Start zu drücken und nochmals 30 Minuten voll zu machen. So hatte ich dann tatsächlich 18 Kilometer da stehen und war überglücklich.

Als Marathon hatte ich mir keinen großen und spektakulären rausgesucht sondern lieber den kleinen, überschaubaren und um die Ecke liegenden Trollinger Marathon in Heilbronn. Dieser passte vom Zeitpunkt Mitte Mai und liegt dazu praktischer weise auch nur 40 Minuten Autofahrt entfernt.

Als ich bereits Samstags zur Abholung der Startunterlagen in die heiligen Hallen pilgerte hatte ich immer noch keine Ahnung was auf mich zukommt. Ich bekam zwar die Unterlagen für den Marathon in die Hand gedrückt, aber mehr als das ich 42,195 km laufen würde wusste ich darüber nicht. Im Gegenteil: Ich sagte noch allen die mich für verrückt erklärten das ich des schon machen würde und auf mich aufpasse. Immerhin so vernünftig tat ich damals.

Der Marathontag war da und unser kleiner Verrückter zog sich an und fuhr mit viel Anspannung und Nervosität an den Start. Die Nacht war gut gelaufen und auch die Höhenmeter durch die zahlreichen Weinberge machten mir noch keine Sorgen.

Bild 1: Kurz nach dem Start

Der Startschuss ertönte und außer einer kleinen Uhr ohne Puls- und GPSanzeige und einen MP3-Player hatte ich nichts bei mir. Die ersten 8 Kilometer verliefen auch wirklich ruhig und ohne Mühen. Ich wurde dabei regelrecht von der Läufeschar mitgezogen und motiviert. Sogar so sehr das ich bis zum ersten knackigen Anstieg mit dem 3:30h Zugläufer gelaufen bin. Dabei hatte ich immer nur als Ziel ankommen ausgegeben aber heimlich mit einer Zeit unter 4h geliebäugelt.
So lief ich also Kilometer um Kilometer durch die wunderschöne Weinregion und spürte auch bei Km 25 noch keinen Schmerz.
Doch dann kamen sehr einsame Landstraßen die bergauf führten. Ohne Zuschauer, ohne Läuferbegleitung und nur mit meinem Ehrgeiz bewaffnet zog ich also in den Kampf für die restlichen Kilometer. Die Musik konnte mich dann auch nur zeitweilig aufmuntern und motivieren doch gab sie mir immerhin den Takt vor in dem ich Schritt für Schritt dem Ziel entgegentrat.

Als es dann jedoch ca. ab Km 33 bergab in Richtung Ziel gehen sollte konnte auch mein Ehrgeiz nichts gegen 100te kleiner Muskelkrämpfe ausrichten. Doch aufgeben? Ich? Niemals. Irgendwie lief ich noch immer und blieb nicht stehen.

Bild 2: Man tut das weh

In Gedanken das Ziel, den Einlauf vor den Zuschauern und vor allem das warten meiner Holden 1 km vor dem Ziel ließ mich mich quälen.
Und wie das nunmal bei einem Märchen ist gab es auch hier ein Happy-End: Nur das ich 1 km vor dem Ziel stehen blieb um bei ihr zu verweilen und eigentlich nicht mehr ins Ziel laufen wollte. So happy war ich schon dort. So wurde dann auch der letzte Kilometer der schönste überhaupt. Einfach überwältigend und nicht zu beschreiben. Das ist zweifelsohne etwas das man selbst erleben muss!
Bild 3: Ich habe sie entdeckt

Bild 4: Warum noch ins Ziel laufen?

Doch wie in jedem Märchen gibt es auch hier die dunklen Seiten die nicht verborgen bleiben sollen. Also liebe Kinder
- sied euch bewusst welcher Herausforderung ihr euch jederzeit stellt!
- lauft niemals ohne vernünftige Vorbereitung einen Marathon!
- hört auf andere Menschen mit Ihren Tipps und Sorgen. Irgendwas wahres ist (meistens) dran!

Bis dahin:
Ich lief übrigens nach 3:42h ins Ziel

Markus