Donnerstag, 30. Januar 2014

Sicherheit beim Sport

Hallo,

Sichtheit ist im Leben ein hohes Gut!
Wie jedoch ist unsere Sicherheit gewährleistet wenn wir alleine unterwegs sind. Und da ist es unabhängig ob beim Sport oder im täglichen Leben. Passieren kann uns immer und überall etwas und meistens dann wenn wir es absolut nicht erwarten und es uns überhaupt nicht passt.

Wie jedoch soll der Arzt oder die Person die mich auffindet wissen wer ich bin und zu wem ich gehöre? Was wenn ich mit dem Kopf aufgeschlagen bin, eine Kreislaufschwäche habe, von einem anderen Verkehrsteilnehmer angefahren wurde oder ich einfach vor Erschöpfung liegen bleibe?
Zuerst einmal kann ich dann nur hoffen aufgefunden zu werden und das einem geholfen wird. Die Anzahl an Personen, die in Deutschland Erste Hilfe leisten ist erschreckend niedrig - europweit sogar ziemlich abgeschlagen. Leider!

Nun komme ich aber ins Krankenhaus (im schlimmsten Fall), aber daheim sitzt Frau und Kind und machen sich Sorgen. Und da ich beim Laufen, außer auf langen Touren, kein Handy bei mir habe bin ich auch nicht erreichbar.
In Solchen Fällen ist es mehr als sinnvoll Informationen bei sich zu tragen. Diese Informationen müssen nicht nur wie in meinem Fall eine Ansprechperson sein. Es können auch Informationen über Blutgruppen, Allergien, Unverträglichkeiten auf manche Medikamente oder ein Ausschluss an gewissen Behandlungsmethoden des Arztes sein.

Und solche Informationen können wir alle, ob Sportler oder nicht, ganz einfach und überall am Handgelenk tragen. Ich habe dazu ein Armband von RoadID, einer amerikanischen Firma.
In dieses Armband aus angenehmen Material ist eine dünne Stahlplatte eingearbeitet. Diese kann individuell beschriftet werden. Da ich jedoch keine Unverträglichkeiten, etc. besitze sind bei mir nur Kontaktinformationen angegeben. Dafür habe ich hiet 6 Zeilen Platz. Und da ich diese eben nicht benötigt habe gabs bei mir noch ein Motivationsspruch dazu.

Das Armband gibt es aber auch noch in den Ausführungen mit nur 4 Zeilen oder sogar mit einer individuellen Internetadressen, auf der dann noch viel mehr Informationen (z.B. eine Patientenverfügung) hinterlegt werden können. Ob jedoch ein Arzt vor der Behandlung noch online nachschaut darf wohl bezweifelt werden.

Das Armband an sich hat einen Klettverschluss und liegt ohne zu reiben sant am Handgelenk. Auch die Farben sind frei wählbar.

Meine Ausführung hat vor etwa 2 Jahren rund 20 Dollar gekostet.

Ind der Zwischenzeit ist jedoch diese Erfindung auch über den großen Ozean geschwappt und es gibt auch deutsche Anbieter dieser Armbänder. So spart man sich zumindest die hohen Versandkosten aus den USA.
Weitere Anbieter sind z.B. Safesport ID, idonme, Sosa Armband oder Medmedical.

Ich muss zwar selber zugeben, dass ich das Armband nicht immer trage, auch nicht beim Sport, aber mir vornehme, es wieder häufiger zu verwenden!
Aber wichtiger wie ob man gekennzeichnet ist oder zugeordnet werden kann ist immer noch das man Hilfe bekommt wenn man diese benötigt. Also leiste auch du Erste Hilfe wenn einen Hilfesuchenden findest!






Bis dahin:
Passt auf euch auf!

Markus

Montag, 27. Januar 2014

Wenns läuft

Hallo,

heute Nachmittag nach einem gedanklich stressigen Tag im Büro musste ich einfach raus zum Laufen. Und obwohl ich heute mit dem Rad bei der Arbeit war und schwere Oberschenkel hatte lief es. Geplant waren nur 13 gemütliche km. Allerdings geht es auf dem ersten km davon 100 HM hinunter.

So lief ich dann Km 2 und 3 und schaute gar nicht so recht auf die Uhr. Dann aber merkte ich dass es ein richtig zügiges Tempo war obwohl es mir vorkam wie 4:30 min/km. In Wirklichkeit war ich mit 4:15 min/km unterwegs. Also sogar schneller wie das geplante Marathontempo im März.

Damit war mein Ehrgeiz gepackt. Von da an bis zum letzten Km lief ich konstant unter 4:10 min/km, teilweise sogar 3:57 min/km. Zwar brannten meine Oberschenkel und mein Puls schrie förmlich nach Pause, aber der Flow und Wille war stärker.

So durchlief ich die 10 km Marke nach 40:32 min und brach dann zum Endspurt auf.
Um es jedoch nicht komplett zu übertreiben lief ich die 100 HM nach Hause dann gemütlich aus und erreichte dann glücklich, verschwitzt, euphorisch und einfach rundum zufrieden das traute Heim.

Solch einen Flow hatte ich schon lange nicht mehr und es tat richtig gut. Vor allem wenn man weiß das man das Tempo schaffen kann das man sich wünscht. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren und die Sub 3h in Kandel sind machbar?!? Geil wärs...

Aber mal ganz ehrlich: Wer würde bei solch einem Wetter nicht raus gehen und laufen gehen? Da störte mich auch der Puls von 165 bpm nicht mehr.

Solch ein Wetter oder eine positive Grundstimmung helfen mir enorm um in einen richtig guten Lauf-Flow zu kommen.

Bis dahin:
Wie erreicht ihr den Flow beim Laufen?

Markus

Freitag, 24. Januar 2014

Längere Intervalle

Hallo,

in letzter Zeit hatte ich schnelle Einheiten ziemlich vernachlässigt und bin eher in meinem Wohlfühltempo um die 4:30 min/km vor mich hingelaufen. Dies wollte ich nun mal wieder ändern und beschloss mich zu einem schnellen Intervalltraining.
Zum ersten Mal sollte ein Intervall bei mir jedoch nicht nur aus 100m, 200m, 400m oder 1000m bestehen sondern es sollte gleich über 3000m gehen. Dazwischen gönnte ich mir immer 1000m Ausruhphasen. Das ganze dann dreimal und fertig war meine Einheit. Natürlich bin ich aber nicht unvernünftig und so kam eine kurze Einlaufphase auch noch hinzu.

Der Ort des Laufes sollte eine Tartanbahn sein. Dort stört mich kein Spaziergänger, kein Hund, keine Radfahrer und eben und schnell ist es noch dazu. Und außerdem hatte ich Glück und zwei andere Läufer waren teilweise mit mir auf der Bahn unterwegs.

Geplant waren Intervalle um die 4:10 min/km, also 12:30 min für 3km. Herausgekommen ist folgendes:

1. Intervall:
3:58 min/km --> 11:54min / 3km

2. Intervall:
3:59 min/km --> 11:57min / 3km

3. Intervall:
3:49 min/km --> 11:27 min / 3km

Die Ausruhphasen dazwischen bin ich in 4:40 bis 4:45 min/km gelaufen.

Ich muss jedoch zugeben dass ich gerade bei der letzten Intervalleinheit ziemlich ans Limit gegangen bin. Aber genau das wollte ich auch und entsprechend zufrieden und glücklich war ich nach dem Training!

Mein Problem ist jedoch nur, dass ich mir noch nicht vorstellen kann ein entsprechend hohes Tempo 42 km im März aufrecht zu erhalten um unter 3h ins Ziel zu kommen. Aber daran werde ich die nächsten Wochen mit solchen Einheiten weiter trainieren. Teilweise werde ich die Intervalleinheiten auch auf 5 km verlängern.


Bis dahin:
Es gibt noch viel zu tun

Markus

Mittwoch, 22. Januar 2014

Überraschung nach dem Silvesterlauf in Bietigheim

Hallo,

zugegeben, dass neue Jahr ist schon einige Tage alt - aber heute erreichten mich zwei Zeitungsartikel, die über den Silvesterlauf in Bietigheim berichten. 
Diese sind für mich aus einem Grund heraus besonders: Bin ich doch auf dem Bild als linker Läufer zu sehen. Auf dem oberen Bild sogar auf der Titelseite der lokalen Zeitung. 
Bei so einer tollen Überraschung bin ich natürlich gleich gut drauf - so darf ich Woche gerne weitergehen!



Bis dahin:
Kleine Überraschungen sind immer schön!

Markus

Montag, 20. Januar 2014

Tipps für den Winterlauf

Hallo,

nach dem bisherigen frühlingshaften Winter soll doch nun tatsächlich in naher Zukunft das eintreffen worauf man eigentlich gefasst ist: Ein Winter, wie er früher einmal war. Ja, mit Schneefall und Glatteis…. Aber singen, und vor allem falsch, will ich jetzt lieber nicht.

Viel lieber möchte ich allein ein paar Tipps zum Laufen bei Kälte, Schnee und Eis geben:

Zum Thema Kälte kennt sich wohl jeder aus. Wem es zu kalt ist zieht sich etwas Wärmeres an. Doch da kann man beim Laufen gehen schnell einen Fehler machen.
Denn nicht ein dickes Kleidungsstück ist hier angesagt, sondern mehrere übereinander. Also Zwiebelprinzip mit mehreren Schichten, anstatt einem Apfel mit nur einer Schicht.
Allerdings kann man es auch hier übertreiben! Ebenso schlimm wie zu kalt angezogen zu sein ist es zu warm angezogen zu sein. Als Faustregel gilt hier: Ziehe dich beim Laufen so an als wäre es draußen 10°C wärmer wie wenn du nur spazieren gehen würdest. Als Beispiel: Das Thermometer zeigt 5°C. Kleide dich dann lieber so als wäre es draußen schon 15°C warm. Also wahrscheinlich ein Shirt und Pulli, in diesem Fall natürlich eine Laufjacke. Am besten, so wie alles im Winter wind- und wassergeschützt und –undruchlässig.
Von Vorteil sind auch Kleidungsstücke die du schnell ausziehen kannst und irgendwo verstauen kannst. Dies wird bei einer Jacke eher schwierig, aber gerade Handschuhe, Mütze, Stirnband, (zusätzliches) Buff-Tuch, Ärmlinge, etc. sind schnell ausgezogen und lassen sich auch ohne Rucksack, etc. leicht mitführen.


Was den Schnee betrifft kann ich eines mit Sicherheit sagen: So wunderschön wie es für Skifahrer ist im Pulvertiefschnee der erste zu sein der die Abfahrt nimmt, so toll ist es für uns Läufer auch wenn man früh morgens nach einer Schneenacht der erste ist der seine Fussabdrücke im Schnee hinterlassen darf.
Mit jedem weiteren Läufer und Spaziergeher wird der Schnee dreckiger und mehr niedergetrampelt sein. Gerade letzteres führt nicht selten zu glatten Stellen, die mit erhöhter Vorsicht zu laufen sind.
Weitere Gefahrenstellen unter dem Schnee sind Schlaglöcher, Äste und Wurzeln, die man unter der geschlossenen Schneedecke nicht sieht und bei denen man schnell umknicken oder stürzen kann.
Mein Tipp hierfür: Laufe bei Schnee nur Strecken die dir ohne Schnee gut vertraut sind und bei denen du weißt an welchen Stellen eine erhöhte Aufmerksamkeit von Nöten ist.
Fast obligatorisch sollten bei diesen nassen Bedingungen warme Füße sein. Also wenn keine wasserdichten Schuhe vorhanden, dann doch zumindest bitte nicht die mit den Löchern in der Außennaht und mind. ein Paar warme Socken.
Und als Belohnung für Läufe im Schnee wirst du nicht nur über das ganze Gesicht strahlen, sondern auch mit einem kräftigen der Beinmuskulatur belohnt. Kaum ein Lauf ist so anstrengend wie der durch wadenhohe Schneeberge.


Der gefährlichste Punkt im Winter ist jedoch das Glatteis. Darauf zu laufen ist mehr gefährlich wie eine Freude. Die Gefahr zu stürzen oder gar in Pfützen oder im schlimmsten Fall in Seen einzubrechen wenn man auf Eis läuft ist immer gegenwärtig. Vor Läufen über zugefrorene Seen, die nicht für Schlittschuhläufer freigegeben sind rate ich dringend ab!
Um bei Glatteis noch vernünftig laufen zu können sind Schuhe mit sehr gutem Profil notwendig. Oftmals kommt man damit jedoch trotzdem ins Rutschen. Dann schaue ich, dass ich auf Asphaltwegen auf dem Grünstreifen nebenan laufe. Dort ist es meist zwar auch gefroren aber die Schuhe haben mehr Grip.
Die absolute Topausrüstung für solche Verhältnisse sind Schuhe mit Spikes in den Sohlen. Hier gibt es welche deren Spikes sich auch demontieren lassen und somit die Schuhe auch an Tagen ohne Eis zu gebrauchen sind.
Oder man greift zu Überziehmanschetten mit Spikes. Diese ähneln den Schneeketten fürs Auto. Ich besitze solche nicht, würde diese allerdings gerne mal testen.


Für alle Winterläufe mit oben genannten Verhältnissen gilt:
- Passende Kleidung
- Laufen nur in Helligkeit oder mit (Stirn)lampe und Reflektoren
- Kenne die Wege auf denen du läufst
- Flache Strecken sind besser wie du hügelige Runde. Bergauf ist es kein Problem zu laufen, aber bergab mit Glatteis ist kein Spaß mehr!


Noch ein Tipp zum Thema Trinken. Auch wenn es dir im Winter nicht so warm vorkommt und du beim Laufen den Schweiß vielleicht nicht so sehr bemerkst verlierst du diesen doch genauso wie im Sommer. Bei Läufen > 1 h solltest du also hier trinken um deinen Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Teile meiner Winterausrüstung

Bis dahin:
Es gibt kein schlechtes Wetter um zu laufen, nur die falsche Kleidung und Einstellung!

Markus

Donnerstag, 16. Januar 2014

Post aus Berlin

Hallo,

als ich gestern den Briefkasten öffnete kam ein großer Brief zum Vorschein. Darin enthalten war völlig überraschend für mich eine Urkunde vom Berlin Marathon 2013 mit einem großen Info Heft zum 40. Berlin Marathon und sein Datenblätter mit Zwischenzeiten und Platzierungen von mir zum Vorschein.

Über diese Überraschung rund 3 1/2 Monate nach dem Marathon habe ich mich sehr gefreut, denn so wurden viele positive Emotionen nochmals aufgerufen. Ob die Begleitung meiner hochschwangeren Frau als Zuschauerin, die vielen Zuschauer an sich, die wahnsinnige Stimmung im Läuferfeld und entlang der Strecke, ein Zieldurchlauf mit Gänsehaut, etc.
Dieser Marathon hat richtig viel Spaß gemacht und ich kann ihn wirklich nur weiterempfehlen!

In dem Infoheft sind übrigens Reportagen über die Sieger, die neuen Weltrekordhalter, aber auch Menschen wie du und ich. Außerdem Ergebnisslisten der letzten 40 Jahre und jede Menge Fotos. Aber auch die Kinder, Jugendlichen, Handbiker, Rollstuhlfahrer und Inline werden erwähnt und vorgestellt. Ein rundum gelungener Abschluss dieses Marathons!

Bis dahin:
Mein Bericht vom Berlin Marathon 2013!

Markus

Dienstag, 14. Januar 2014

Feierabend und ich werde laufen

Hallo,

zwar steht vor mir noch ein Arbeitstag aber wenn ich hier fertig bin freue ich mich schon sehr auf eine ausgedehnte Laufrunde. Endlich wieder.
Den wieder hatte ich nun zwei Tage Pause. Irgendwie komme ich nicht mehr zum Laufen wenn ich daheim bin. Das mag zum Einen echt komischen Wetter zur Zeit liegen, zum Anderen aber auch an einem echt übelm Motivationstief.
Das Wetter war hier die letzten Tage so ecklig nass und grau und teilweise mit Nebel und nur 50m Sichtweite. Da sehe ich ja kaum noch wo mein nächster Schritt hinkommt ;-)


Gegen das Motivationstief zuhause habe ich jetzt einen Pla geschmiedet. Ich nehme meine Laufsachen mit zur Arbeit. So wie heute. Da ziehe ich mich dann danach im Auto um laufe hier mind. eine Stunde, vielleicht auch mehr, und fahre dann mit Sitzheizung schnell unter die warme Dusche.
So komme ich auch entspannter nach hause, habe mein sportlichen Soll schon erledigt und kann mich voll und ganz meiner kleinen Familie widmen. Da komme ich dann auch zum Auslaufen. Auch wenn das dann ein Spazierengehen mit Kinderwagen ist. Aber das machst so viel Spaß!
Und vielleicht schaffe ich noch etwas Stabilationstraining wenn der kleine Mann dann schläft :-)

Bis dahin:
Laufen direkt nach der Arbeit oder in der Mittagspause. Eine Idee für euch?

Markus

Freitag, 10. Januar 2014

Ich war endlich wieder laufen

Hallo,

heute war wieder ein anstrengender Tag im Büro. Aber als ich aus dem Fenster sah beschloss ich schon etwas früher Feierabend zu machen und eine schöne Runde laufen zu gehen. Und das hat sich auch gelohnt.
Ich komme zur Zeit nämlich leider nur sehr schlecht raus und irgendwie ist der Wurm drin. Erst vier Läufe dieses Jahr, aber immerhin 90 km schon. Der kürzeste Lauf über 17 km.
Heute waren es dann auch wieder 23 km mit einer Pace von 4:42 min/km über knapp 300 HM. Lief also eigentlich ganz gut bis kurz vor dem Ende. Dort bekam ich dann leider einen Hungerast, aber hab es dann doch noch bis nach Hause geschafft. Unter anderem um euch diese Bilder von heute mitzubringen:






Ich hoffe das ich nun weider von der Laufletalgie etwas geheilt bin und wieder öfters laufen gehe wenn ich solche Momente wie heute erleben durfte. Denn irgendwie zweifel ich jetzt schon an der Umsetzung des schnellen Marathons in Kandel. Sind nur noch 57 Tage und meine Form passt leider noch nicht. Aber die hole ich mir zurück! So schnell kann die gar nicht weglaufen das ich sie nicht wieder einhole :-)

Jetzt erstmal allen ein schönes Wochenende und schöne Stunden!

Bis dahin:
Unmotiviert laufen gehen kann Wunder bewirken!

Markus



Montag, 6. Januar 2014

Silvesterlauf Bietigheim 2013

Hallo,

zum Ausklang des letzten Jahres startete ich bei Deutschlands zweitgrößtem Silvesterlauf. Dieses findet im schwäbischen Bietigheim, praktisch bei mir vor der Haustüre, statt.

Zuerst einmal einige Eckpunkte zum Lauf:
Distanz: 11,1 km
Steigung: ~ 110HM
Teilnehmer: ~ 3600 Angemeldete
Im Ziel: ~ 3300 Läufer
Zuschauer: 20000 begeisterte

Der Lauf ist eine Mischung aus Landschafts- und Stadtlauf und findet zwischen den Enzauen und der malerischen Innenstadt statt.
Los geht es am Silvesternachmittag um 14 h und gleich nach wenigen hundert Metern geht es steil bergan. So wird erstmal ein wenig ausgesiebt den in den weiteren 2 Kilometern sind die Wege nur breit genug für 3 Läufer nebeneinander.
Hat man diese ersten drei Kilometer jedoch geschafft geht es ab in die Innenstadt. Und auch die ist nicht eben, sondern erwartet einen mit einer netten Steigung. An deren Ende befindet sich dann auch die einzigste Wasserstation des Laufes.
Allerdings lässt sich diese Steigung, auf Kopfsteinpflaster, ziemlich gut bewältigen wird man doch von tausenden Zuschauern angefeuert. Dazu spielen auch noch mehrere Musikbands.
Und da die Sonne das Jahr bei 6° C perfekt hat ausklingen lassen fühlte man sich richtig wohl - vorausgesetzt das Tempo war nicht zu schnell.
Nach der Steigung sollte es natürlich auch wieder hinab gehen. Und zwar zurück zum Start- und Zielgelände. Dieses wird etwa nach 5 km durchlaufen. Anschließend läuft man eine zweite Runde, die sich jedoch etwas anders darstellt als die erste. Sie ist mit guten 6 km etwas länger. Dies bedeutet auch, dass man auf die langsamen Läufer der ersten Runde fast nicht auflaufen kann, außer man ist so schnell wie der diesmalige Sieger ;-)
Die zweite Runde hat sowohl in der Enzaue als auch in der Innenstadt einen zusätzlichen Schlenker. Jedoch kommt man an den schönsten Punkten zweimal vorbei.
Und auch in der zweiten Runde feuern einen die Zuschauer frenetisch an. Wurden die eigentlich bestochen oder bezahlt dafür? So eine gute Stimmung gibt es sehr selten!

Über den ganzen Lauf hinweg habe ich versucht Gas zu geben und an mein Limit zu gehen. Jedoch wollte eine Leistung wie im Vorjahr nicht ganz hinkommen. Einzelne flache Kilometer konnte ich jedoch in etwa 3:50 min bewältigen. Sobald es aber steiler wurde habe ich die 4 min/km Marke durchbrochen.
So kam letztlich in 43:02 min ein 118. Platz bei den Männern raus. Zusätzlich waren noch 16 Frauen schneller als ich.
Dies ist bemerkenswert, da ich im Vorjahr noch mit der Drittplatzierten ins Ziel gelaufen bin. Doch die hat dieses Jahr gewonnen und sich um 4 min gesteigert. Und das mit 16 Jahren. Einen tollen Bericht gibt es dazu hier!

Einige Bilder gibt es auch noch:
Bidl 1: Vor dem Start

Bild 2: Das Spitzenfeld nach dem Start

Bild 3: Verkleidete Läufer kamen nicht zu kurz

Bild 4: Es durften wohl auch Kinder mitlaufen

Bild 5: Endspurt ins Ziel

Bild 6: Ich Bildmitte zu Beginn der Steigung in der Innenstadt



Bis dahin:
Sportlich raus in ein sportliches Jahr

Markus

Samstag, 4. Januar 2014

Longrun im und übers Remstal

Hallo,

heute Morgen bin ich mal wieder zu einem Lauf aufgebrochen, der etwas länger werden sollte. Geplant waren 25 - 30 km. Nach zwei Ruhetagen kamen diese auch gerade recht.

Los ging es zuerst hinab ins Remstal. Dort erwartete mich heute morgen vor 8h ein Nebelfeld. Jedoch fühlte ich mich da gleich richtig gut und lief einfach hindurch.


Weiter ging es die ganze Zeit an der Rems. Da war nix los aber ich fühlte mich prächtig!


Zwischendrin durfte ich auch diese Sumpfrinder beobachten:


Nach einer knappen Stunde und 13 km sollte es nun bergan gehen. Und zwar da hoch:


Der Anstieg zog sich kilometer lang dahin und auch ich wurde entsprechend langsamer. Aber da ich meinen Trinkrucksack und Müsliriegel dabei hatte fühlte ich mich weiter fit. Oben angekommen gab es dann solch einen Ausblick über das Remstal:



Kaum lief ich weiter stellte ich aber fest, dass es um ganz nach oben zu kommen noch 2 km bergan gehen sollte. Und wenn ich schon mal da bin nehme ich das natürlich auch in Angriff.
Also weiter! Dafür wurde ich dann damit belohnt:


Leider war es die ganze Zeit noch etwas nebelig und dunstig, aber gelohnt hat es sich trotzdem!

Von dort oben sollte es nach direkt nach hause gehen. Also lagen noch 11 km vor mir. Diese lief ich dann auch wieder zügiger.

Als ich nach exakt 30 km am Ortseingang angekommen bin stoppte ich meine Uhr und spazierte gemütlich die 500 m heim. Ein wenig die Beine auslaufen und entspannen hat überhaupt nicht geschadet.

Ein Blick auf die Uhr verriet mir dann, dass mit einer Pace von 4:51 min/km unterwegs war und fast 400 HM zurückgelegt habe.

Und noch die Garmin Daten vom heutigen Lauf. Klick einfach mal auf "Details anzeigen" und schau dir das Höhenprofil an :-)


Bis dahin:
Welch entspannter Start ins Wochenende!

Markus

Freitag, 3. Januar 2014

Neujahrsbeobachtungen

Hallo,

wie jedes der vergangenen Jahre habe ich auch dieses Jahr wieder mit meinen Laufschuhen am Neujahrsmorgen begonnen. Ich finde eine schönere Art und Weise um fit und gesund ins neue Jahr zu starten gibt es nicht.
Vor allem ist die Luft am Neujahrstag so eine besondere. Der Rauch der Nacht liegt noch in der Luft, alle Menschen unterwegs sind beseelt und gut gelaunt und nicht gestreßt. Hinzu kam dieses Jahr ein gigantisches Wetter mit blauen Himmel, 8°C und Sonnenschein.

Was ich jedoch seit Jahren am ersten Tag des Jahres und maximal noch in den Tagen und Wochen danach beobachte lässt mich manchmal wirklich staunen...

Da sind jede Menge Laufneulinge, die sich aufmachen endlich (wieder) sportlich zu werden weil sie diesen Vorsatz haben und vielleicht auch dazu getrieben werden?!
Diese laufen aber nicht einfach entspannt und mit Freude sondern keuchen das man schon viele Meter bevor man sie trifft Angst bekommt und überlegt wo hier der Rettungshelikopter landen könnte. Bisher habe ich den aber noch nicht benötigt ;-)

Dazu teilweise in Ausrüstung das mir übel wird. Nicht das jeder die neusten Schuhe und Klamotten benötigt. Wobei manche sich ja auch diese kaufen ohne jemals laufen gewesen zu sein. Nein, da wird teilweise in Schuhen gelaufen, die die Bezeichnung eigentlich nicht verdienen.
Der Höhepunkt war jedoch letztes Jahr ein älterer Mann, der in einer langen Jeanshose unterwegs war. Ich meine, hat nicht jeder eine Jogginghose daheim? Und sei es nur eine mit der er sonst auf der Couch herumlümmelt?
An spazierende ältere Damen und ihren Stöcken und Jeans habe ich mich bereits gewöhnt - gezwungenermassen, sind es soch so viele - aber bei Läufern will ich das nicht.

Und zu guter Letzt der größte Fehler der neujahrsgetriebenen Läufer: das Tempo. Da Rennen die los als seien Sie Haile Gebresalassie und wöllten auf 50m den inoffzielen Weltrekord brechen. Den viel weiter kommen Sie dann auch nicht. Leider.
Ich würde gerne viele davon bei meinen Laufrunden wieder treffen, aber wer nach wenigen Minuten komplett am Ende ist und sich gedemütigt fühlt weil andere Läufer scheinbar mühelos an Ihnen vorbeiziehen wird wohl nicht so schnell wieder laufen gehen.

Dabei haben wir alle klein und vor allem langsam und nicht so weit angefangen. Genau das möchte man Ihnen zurufen...
Aber leider wird man nicht einmal zurück gegrüßt wenn man freundlich grüßt, so behalte ich meine Ratschläge für mich und hoffe wie jedes Jahr aufs Neue bald viele von Ihnen wieder zu sehen. Und zwar mit einem Lächeln
im Gesicht beim im Tempo angepassten Laufen.


Bis dahin:
Beobachtet ihr soetwas auch?

Markus

Mittwoch, 1. Januar 2014

2014!

Hallo,

das neue Jahr ist da! Ich hoffe für euch alle, dass es positiv gestartet wurde und vielleicht war ja der ein oder die andere heute schon sportlich draußen unterwegs? Bei dem Traumwetter hat es sich auch extrem angeboten.

Dieses Jahr hält für mich einige Neuerungen bereit:

Zu aller erst einmal steht ein Wechsel der Altersklasse an. Von der Aktiven Klasse wechsel ich mit dem heutigen Tag tatsächlich in die Seniorenklasse M30. Ohje, werde ich alt. Aber bisher sind kaum graue Haare zu erkennen :)

Darüber hinaus soll es das Jahr der ersten Mal werden. Dazu zählen folgende Events:

- Es soll der erste Marathon von mir in unter 3h werden. Zwar momentan noch nicht ganz realistisch, aber bis der Bienwald Marathon in 55 Tagen startet arbeite ich an meiner Form. Zumindest eine neue Bestzeit soll drin sein!

- Des weiteren soll für mich der erste 6h Lauf starten. Und zwar als Vorbereitungslauf auf das nächste Etappenziel! Auf diesen 6h Lauf bin ich schon heute sehr gespannt. Schließlich soll es auf einer 2,4 km langen Runde x-Mal herum gehen. Hoffentlich bekomme ich keinen Schwindel :)

- Das Hauptziel ist und bleibt für mich dieses Jahr dann aber mein erster Ultralauf. Und zwar der Allgäu Panorama Marathon über 69 km und 3000 HM. Darauf freue ich mich extrem. Mein Ziel dort: Ankommen. Nicht mehr und auch nicht weniger!

- Ein weiteres erstes Mal steht dann beim 1. Remstal Marathon an. Dort bin ich bereits angemeldet wenn es Ende September zum ersten Mal heißt: Ab durch das malerische Remstal und hinauf nach Schwäbisch Gmünd.

- Und als letztes Highlight dieses Jahr steht dann hoffentlich mein erster Indoor Marathon an. Und zwar in Nürnberg. Ich hoffe das auch dies so klappt wie gewünscht.


Dazwischen soll es den ein oder anderen kürzeren Lauf geben. Da werde ich relativ entspannt und spontan sehen was sich realisieren lässt und in die Wettkampfpläne passt und was nicht.


Es sind also einige größere Läufe dieses Jahr geplant. Aber im Großen und Ganzen lässt sich das so realisieren wenn ich verletztungsfrei über das Jahr komme. Und da ich auf meinen Körper höre sollte das machbar sein :)

Ich freue mich auf jeden Fall auf jeden Start und Lauf - egal ob Wettkampf oder Training!

Und auch euch wünsche ich ein spannendes und abwechslungsreiches (Lauf)jahr mit realistischen Zielen und dem Ehrgeiz diese zu erreichen!

Bis dahin:
Was soll euer Sporthöhepunkt 2014 werden?

Markus