Freitag, 29. November 2013

Ich hab mich getraut

Hallo,

die letzten Woche mehren sich Posts über das Barfuß laufen. Auch ich wurde durch Posts von Anna und Beauty Runner in den letzten Wochen neugierig darauf.
Als ich dann nach meinem letzten Lauf langsam Richtung Heimat laufe fällt mir das wieder ein. Auch ein Sportplatz, eigentlich ein prima Untergrund dafür ist gleich ausgemacht. Als ich dort ankomme liegt dort sogar noch Schnee:


Aber was solls denke ich mir. Also Schuhe aus, Socken runter und rauf auf den Schnee und laufen.


Im ersten Moment war es einfach nur schrecklich kalt. Denn -3°C zeigte das Thermometer schon an.
Bis meine Zehen vor Kälte schmerzten dauerte entsprechend auch nicht lang.
Noch größere Schmerzen hatte ich aber durch den "Acker" auf dem ich lief. Dies hatte mit einem gepflegten Grünplatz garnix zu tun. Nur Maulwurfhügel und Herbstlaub inkl. Eicheln, etc. Das war einfach nur schmerzhaft.
Entsprechend habe ich das laufe darauf auch schon nach sehr kurzer Zeit wieder eingestellt. Dort werde ich sicherlich so schnell nicht mehr laufen. Maximal noch wenn eine geschlossene Schneedecke darauf liegt.
Ansonsten werde ich mir einen anderen Platz zum Barfusslaufen suchen müssen. Habe da auch schon eine Idee. Bin gespannt wie es dort klappt und sich weiterentwickelt!

Bis dahin:
Manchmal muss man(n) verrückt sein!

Markus

Mittwoch, 27. November 2013

Ein Herbstgenusslauf

Hallo,

vorhin durfte ich den Herbst laufend genießen. Und wie! Ich stecke jetzt noch voller Endorphine!
Daher will ich auch gar nicht viel schreiben, es würde sowieso nicht exakt das beschreiben was ich fühlen und erleben durfte sondern Bilder sprechen lassen.

Nur soviel noch: 20,5 km und eine Pace von 4:35 min/km

















Bis dahin:
Raus mit Euch!

Markus

Montag, 25. November 2013

Ich freue mich

Hallo,

Juhu! Sie ist wieder da! Die Sonne! Und wie!
Strahlendblauer Himmel und Sonnenschein soweit das Auge reicht.

Und das ganze hat sich schon heute morgen bei eisigen Temperaturen und einer sternenklaren Nacht angedeutet. Aber leider war ich da schon auf dem Weg zur Arbeit.
Umso mehr freue ich mich heute auf den Feierabend und meine Laufschuhe. Lasst mich hier raus ich will laufen!

Ich hoffe ich habt heute auch so ein tolles Wetter! Dann nichts wie raus mit euch und dieses wundervolle Winterwetter genießen bevor es wieder nebelig grau wird!

Bis dahin:
Viel Spaß

Markus

Freitag, 22. November 2013

Nächstes Jahr wirds was geben

Hallo,

meine Planungen für nächstes Jahr werden immer konkreter. Aus läuferischer Sicht wird es wohl mehrere Highlights geben. Darunter drei Marathons und meinen ersten Ultra.
Da ich jedoch nur mit einer vernünftigen Vorbereitung in diesen Ultra-Lauf starten möchte und auch einmal zuvor mindestens 60 Kilometer am Stück gelaufen sein will habe ich mir einige Gedanken gemacht. Wie, wo und mit wem ist dies möglich. Denn alleine so viele Stunden zu laufen ist dann doch nicht ganz meines. Außerdem stand die Frage der Strecke im Raum. Ich wüsste noch nicht wo ich laufen könnte.
Glücklicherweise viel mir dann jedoch etwas gutes ein: Warum nicht an einem 6h- oder 12h-Lauf teilnehmen?
Ich komme dabei auch bei sechs Stunden wahrscheinlich auf meine Strecke, bin betreut und verpflegt.

Entsprechend habe ich mich sofort auf die Suche nach einem passenden Lauf im Frühsommer, möglichst in der Umgebung gemacht.
Der erste Blick ging nach Fellbach-Schmiden mit einer langen Tradition an solchen Wettkämpfen. Dort hat es aber wahrscheinlich dieses Jahr zum letzten Mal einen solchen Lauf gegeben. Dies bedauere ich sehr, kann es jedoch aufgrund des großen Aufwands, der mit immer wenigen Personen zu bewerk stellen ist, auch verstehen.
Mit etwas Glück bin ich anschließend auf einen entsprechenden Lauf in Schwäbisch Gmünd gestoßen. Das liegt auch nicht so weit weg von mir und wird nach zweijähriger Pause 2014 wieder einen 6h- und 12h-Lauf veranstalten. Mein Entschluss dort teilzunehmen steht eigentlich schon so gut wie fest.
Allerdings dann nur am 6h-Lauf, da mir dies als Vorbereitung erstmal reicht und ich erstmal diese Form eines Laufes kennenlernen möchte. Und wer weiß, vielleicht laufe ich in einigen Jahren bei einem 24h-Lauf mit?

Wer übrigens Interesse hat auch zu laufen oder einen kleinen Triathlon zu veranstalten: Es wird neben dem Lauf auch noch ein die Möglichkeit geben mehrere Stunden zu schwimmen oder Indoor zu radeln. Beides auch bis zu 12 Stunden falls sich jemand traut 12h im Wasser zu verbringen?!?
Oder aber auch einen Triathlon aus allen drei Wettbewerben für jeweils eine Stunde? Gerne auch im Team!

Veranstaltet wird der Lauf übrigens vom Roten Kreuz. Man tut also auch noch was gutes.
Bis dahin:
Wer traut sich oder was traut ihr euch nächstes Jahr sportlich zu?

Markus


Donnerstag, 21. November 2013

Bin ich jetzt ein Star?

Hallo,

und guten Morgen.
Als ich vor einer Stunde aufgestanden bin habe ich wie jeden Morgen das Kalenderblatt an meines Tageskalender von Brooks abgerissen.
Und was sehe ich heute morgen als ich das neue Bild anschaue? Mich :-)

Also falls jemand zufällig auch diesen Kalender von Brooks hat, dann müsst ihr heute mit mir vorlieben nehmen...

Wenn nicht möchte ich das natürlich nicht vorenthalten:



Ich werde übrigens nächsten Monat nochmals im Kalender erscheinen...

Bis dahin:
Einen schönen Tag!

Markus

Dienstag, 19. November 2013

Meine Garmin Forerunner 210 - Ein Testbericht

Hallo,


seit Januar bin ich nun in Besitz einer Garmin Forerunner 210 und jetzt wird es auch Zeit meine Erfahrungen mit dieser Uhr weiterzugeben.

Die Uhr ist mit GPS ausgestattet und eignet sich für Läufer und Radfahrer.

Folgende Funktionen bietet diese Uhr:
-          Kilometerzähler
-          Stoppuhr
-          Aktuelle Geschwindigkeitsanzeige
-          Jeden Kilometer Anzeige der Pace
-          Intervallfunktion
-          Pulsmessung mit mitgelieferten Pulsband für den Oberkörper
-          Beleuchtetes Ziffernblatt
Bild 1: Pulsmesser und GPS-Uhr

Bild 2: GPS-Uhr

Bild 3: Meine Garmin Forerunner 210



Um darzustellen wie genau der Kilometerzähler durch den GPS-Empfänger ist habe ich mal vergleichen wie genau die Kilometer bei offiziellen Läufen gemessen wurden. Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen:

Berlin Marathon:
Soll 42,195 km – Ist 42,55 km à Abweichung 0,8%

Fackellauf Bietigheim:
Soll 9,9 km – Ist 9,72 km à Abweichung 1,8%

Schurwaldlauf Rommelshausen Halbmarathon:
Soll 21,0975 – Ist 20,87 km à Abweichung 1,1%

Die Abweichung prozentual ist also völlig okay auch wenn es bei einen Marathon eben gleich ein paar hundert Meter ausmacht.

Allerdings kommt es auch zu unerfreulichen Messungen der GPS-Uhr. Als Beispiel hierzu soll folgende Trainingsaufzeichnung eines Intervalltrainings auf einer Tartanbahn dienen:
Bild 4: Aufzeichnung einer Intervalltraingseinheit

Ich bin die gesamte Zeit nur auf dieser Bahn gelaufen und ganz sicher nicht dort und so wie es die Uhr aufgezeichnet hat. Und erst recht nicht mit über 42km Höhenmeter!
Es kommt hier also durchaus auch zu Aussetzern auch wenn diese selten vorkommen.

Erkennen tut die Uhr bei mir ein GPS-Signal auf dem Balkon in der Regel locker bis ich angezogen bin. Also max. 3 Minuten. Anschließend schnell aus der Wohnung im Erdgeschoss raus und das Training kann sofort beginnen.
Es kam allerdings auch schon vor, dass die Uhr in engen Städten oder bei schlechten Wetterverhältnissen mal bis zu ca. 7 Minuten benötigt hat. Ist aber ein Einzelfall.

Die aktuelle Geschwindigkeit wird bei mir in km/h angezeigt. Mit etwas Übung und Erfahrung ist dies ganz einfach in die Pace (min/km) umgerechnet. Diese schwankt jedoch während des Trainings durchaus auch wenn man das Gefühl hat konstant zu laufen. Genauer ist hier die jeden Kilometer angezeigte Pace. Dies kann auch mit akustischem Ton erfolgen. Diese Anzeige erscheint etwa 15 Sekunden und verschwindet dann wieder. Sie kann jedoch auch früher händisch wieder weggedrückt werden.
Außerdem ist es möglich die Kilometer einzeln abzudrücken und so die Pace zu erfahren. Dies geht natürlich aber nur auf einer mir bekannten Strecke oder bei einem offiziellen Lauf bei dem jeder Kilometer beschildert ist.


Gerne verwende ich die Intervallfunktion. Hier lassen sich diverse Intervalle durchspielen. Planen wir einfach zusammen mal ein Intervalltraining:
Einlaufen? Ja oder nein?
Bei den Intervallen eine bestimmte Strecke oder Zeit schnell laufen / Rad fahren? Welche Strecke oder Zeit?
Die Ausruhphase mit Zeit oder Kilometer angeben? Auch hier welche Zeit oder Strecke?
Wie oft das ganze Wiederholen?
Und am Ende Auslaufen oder lieber nicht?

Das Ein- und Auslaufen muss man von der Streckenlänge vorab auch nicht angeben sondern kann es dann wenn man möchte beenden.


Die Pulsmessung erfolgt über ein Brustband. Dieses ist größenverstellbar. Hat man es jedoch zu lasch am Körper befestigt neigt es bei mir zum Rutschen.
Auch kam es schon vor, dass sich die Einhängung plötzlich gelöst hat und das Band Richtung Boden glitt. Das ist durchaus ärgerlich.
Hat man es jedoch fest an sich befestigt stört es mich nicht und liefert reibungslos Daten auf die Uhr die jederzeit nachvollziehbar sind.


Ingesamt hat die vier Knöpfe zum Einstellen und Bedienen der Uhr. Allesamt sind gut erreichbar und mit wenig Druck zu bedienen. Sowieso ist die Bedienung der Uhr in meinen Augen kinderleicht und fast selbsterklärend. Ich musste die Bedienungsanleitung kaum lesen.

Die Akkulaufzeit wird mit acht Stunden im GPS-Betrieb angegeben und das kommt auch ziemlich gut hin. Ca. eine Stunde bevor der Akku leer ist wird dies im Display auch nochmals mit der Meldung „Akku fast leer“ angezeigt. Ein Aufladen kann dann via USB am PC oder mit dem mitgelieferten Adapter direkt an der Steckdose erfolgen.


Nun aber zu den zwei nicht so erfreulichen Punkten:

Wenn man die Uhr aufladen will oder die Daten, die maximal sieben Tage auf der Uhr gespeichert sind, auf den PC übertragen will muss man die Uhr mit einem sehr merkwürdigen und fehlerbehafteten System anschließen.
Und zwar müssen vier Kontakte auf der Rückseite der Uhr mit einer Art Wäscheklammer verbunden werden die ihrerseits auch die vier Kontakte besitzt. Dies kann zu einem richtigen Geduldsspiel werden bis die Uhr vom PC erkannt wird. Nicht selten benötige ich hierfür zehn Versuche!
Wie die Datenauswertung am PC funktioniert möchte ich dann in einem weiteren Bericht beschreiben.
Bild 5: Hier müssen die Kontakte angeschlossen werden


Außerdem hatte ich das Problem, dass an meiner Uhr das Display von Innen beschlagen hat. Es ist also Wasser eingedrungen. Dadurch konnte man die Anzeige irgendwann gar nicht mehr lesen. Das folgende Bild zeigt eine Vorstufe hierzu.
 
Bild 6: Beschlagenes Display durch Wassereintritt

Ich habe mich mit diesem Problem an Garmin gewendet und die Uhr dann zum Reperaturservice geschickt. Dort hat man den Fehler, der wohl nicht zum ersten Mal vorkommt, sofort eingesehen und mir eine nagelneue Uhr zugesendet. Diese Reparaturabwicklung verlief sehr schnell, professionell und ohne Probleme. Immerhin.
Meine neue Uhr werde ich heute Abend nun zum ersten Mal ausführen und mal schauen ob dort das Problem auch auftritt.


Preislich gibt es die Uhr im Internet ab 160€ aufwärts. Dies ist gerade noch so im Rahmen wie ich finde. Der Preis war bei mir auch der ausschlaggebende Grund warum ich mir diese Uhr und nicht ein höherwertiges Gerät gekauft habe. Ich bekomme alle Funktionen die ich benötige für einen i.O. Preis.


Fazit:
Die Forerunner 210 ist eine meist zuverlässige GPS-Uhr von Garmin, die mir bei meinen Läufen gute Arbeit leistet. Für den Preis bekomme ich die Funktionen die ich wirklich benötige oder wünsche und kein Schnick-Schnack darum herum.
Sollte die Uhr trotz allem mal eine Defekt haben wird einem ohne Probleme und Kosten geholfen. Das ist sehr vorbildlich.
Nur bei der Verbindung zum PC sollte Garmin dringend eine Verbesserung finden!

Nachtrag:
Das Display beschlägt immer häufiger und bei allen mir bekannten Forerunner 210.


Bis dahin:
Benutzt ihr eine Puls- oder GPS-Uhr?

Markus






Montag, 18. November 2013

Laufend was gutes tun!

Hallo,

von dem gewaltigen Sturm und dessen Folgen auf den Phillippinen hat wahrscheinlich jeder etwas gehört. Und daher möchte ich euch kurz auf etwas hinweisen:
Auf http://www.getfitter.de findet ihr aktuell ein Gewinnspiel für 2x 50€ Gutscheine für CEP.
Dafür sollt ihr nur am Donnerstag 21.11. soviel laufen wie ihr wollt und dann freiwillig pro gelaufenen Kilometer nen Euro spenden.

Ich halte das für eine gute Idee um den notleidenden Menschen auf den Philippinen zu helfen. Vielleicht habt ihr Lust mizulaufen und etwas gutes zu tun?

Wünsche euch natürlich aber auch viel Glück beim Gewinnspiel falls ihr teilnehmen solltet.

Bis dahin:
Läufer sind sozial!

Markus

Sonntag, 17. November 2013

Durchwachsene Woche

Hallo,

was für eine Woche!
Zum ersten Mal nach 4 Wochen Urlaub musste und durfte ich wieder arbeiten. Jetzt heißt es Job, Familie mit dem Kleinen und Sport unter einen Hut zu bekommen. Das wird eine wirkliche Herausforderung.
Hinzu kam auch noch der Ausfall meines Autos die ganze Woche und ab Donnerstag ein kränkliches Gefühl.

Aber doch ist alles irgendwie gut geworden.

1. Ich konnte trainieren!
Gelaufen bin ich diese Woche zwar nur 50 km, bin damit jedoch aufgrund der Umstände wirklich zufrieden!
Dazu kommen noch 35 km auf dem Fahrrad. Und das bei diesem Novemberwetter. Teilweise echt nicht so angenehm. Da laufe ich dann doch lieber.
Allerdings habe ich nicht an dem 10 km Wettkampf teilgenommen wie mal geplant. Dazu fühlte ich mich einfach nicht fit genug. Da bin ich lieber wirklich gemütlich meine Kilometer gelaufen. Gesundheit und Fitness geht da deutlich vor.


2. Habe ich jetzt auch einen Mietwagen und mein Auto soll bis Dienstag repariert sein.
Dann gehe ich wieder etwas mehr laufen und fahre entspannt zur Arbeit und nach Hause!


3. Dem Kleinen geht’s gut. Ich bringe das Vater sein und Sport machen bisher ziemlich gut unter einen Hut.
Wenn er eben gerade schreit oder Aufmerksamkeit benötigt bin ich da oder bleibe da. Wenn er aber gestillt wird oder schläft kann ich trainieren. Und wenn das Abends in der Dunkelheit kurz vor dem schlafen gehen ist ist dies auch ok.
Da gebührt meiner besseren Hälfte ein großer Dank!


Diese Woche würde ich gern wieder etwas mehr trainieren, bzw. laufen. Vielleicht schaffe ich am Wochenende auch einen langen Lauf über 25 km. Aber das werde ich dann alles ganz spontan entscheiden. Je nachdem wie es mir und dem Kleinen geht. Denn ganz fit fühle ich mich nicht. Entsprechend gut tat der geringere Trainingsumfang diese Woche auch!


Bis dahin:
 Laufen die Welt entdecken

Markus

Donnerstag, 14. November 2013

Erzwungene Radtouren

Hallo,

es ist zwar etwas kalt draußen um diese Jahreszeit, vor allem morgens um 6h, aber ich kann es nicht ändern. Ich radele zurzeit zur Arbeit und nachmittags wieder nach Hause.
Grund dafür ist das Auto meinte am Samstag nicht mehr fahren zu wollen. Seitdem steht es nun in der Werkstatt und ich warte darauf.

Aber beim Radfahren wie beim Laufen gilt: Mit der richtigen Ausrüstung alles kein Problem nur eben etwas nervig.
Also Licht an, Ohren und Hände gewärmt, warm angezogen und ganz wichtig: Helm auf!

Sind bei mir zwar nur 3,5km zur Arbeit und eben dann auch wieder heim und habe des im Sommer echt gern getan, aber ich hoffe natürlich auch, dass das Auto bald repariert ist damit ich wieder mobiler bin. Allerdings stelle ich mal wieder fest wie abhängig wir von der Technik geworden sind. Echt schade. Aber die Menschheit ist wohl einfach zu bequem. Und träge sowieso. Aber das ist ja alles im Universum. Ok, Thema verfehlt :-)

Bis dahin:
Warm anziehen und raus mit euch!

Markus

Montag, 11. November 2013

Intervalltraining

Hallo,

ich war die Tage endlich mal wieder auf der Bahn um meine aktuelle Geschwindigkeit zu testen. Diese habe ich mit 5 x 1 km Intervallen mit 5 x 600 m Auslaufen gemacht.
Und was soll ich sagen: Ich bin zufrieden!

1. Intervall:
4:02 min/km

2. Intervall:
4:01 min/km

3. Intervall:
3:52 min/km

4. Intervall:
3:50min/km

5. Intervall:
3:40 min/km

Allerdings war ich nach dieser 5. Runde dann auch sehr geschafft und mein Puls wohl (fast) am Limit. Aber das darf, oder muss, er dann sogar mal sein.

Mit diesen Intervalleinheiten habe ich mir dann sogar überlegt ob ich am Samstag nochmal bei einem 10 km Lauf starten soll. Werde mich wohl spontan entscheiden, da die Voranmeldephase bereits abgelaufen ist. Hängt dann auch viel vom Nachwuchs ab. Vielleicht darf er dann Papa auch das erste mal rennen sehen :)

Noch zwei Tipps für Intervalltrainings:
1. Ein- und Auslaufen nicht vergessen. Bei mir waren es jeweils 3 km. Eben die Strecke bis ich auf der Tartanbahn war. Eure Muskeln werden es euch danken.

2. Nicht gleich lossprinten! Renne ein schnelles Tempo, aber eines das du über die gesammte Strecke halten kannst und auch mehrere Wiederholungen schaffst.


So ein Intervalltraining ist für mich ein sehr gutes Tempotraining und eine tolle Möglichkeit seinen aktuellen Fitnessstand zu überprüfen. Man wird damit innerhalb kurzer Zeit meist deutlich schneller.
Aber probier es selbst!

Bis dahin:
Eine schöne Woche

Markus

Donnerstag, 7. November 2013

Ausreden

Hallo,

leider kommt es auch bei mir an manchen Tagen vor, dass ich keine Lust darauf habe mich sportlich anzuziehen, die Schuhe zu binden und mich auf eine Laufrunde oder ähnliches zu begeben.

Meist habe ich dann Ausreden wie z.B.:
- der nächste Wettkampf ist noch so lange hin
- habe schon genug Wochenkilometer abgespult oder werde des noch schaffen
- das Wetter ist blöd (zu windig, zu kalt, zu warm, Regen)

Ausreden, die mir jedoch nie einfallen, aber die es trotz allem geben soll sind:
- keine Zeit
Zeit habe ich immer! Oder ich nehme sie mir. Sei es an einem frühen Morgen vor der Arbeit - also mitten in der Nacht - oder spätabends nach Einbruch der Dunkelheit. Eine Stunde um Laufen zu gehen kann ich immer freischaufeln! Und wenn ich dafür auf etwas anderes verzichten muss dann geht des auch. Meist liegen wir doch eh abends nur auf der Couch und lassen uns vom blöden Fernsehen beriesseln! Wer braucht das schon? Vor allem 14h in der Woche wie es ein Durchschnittsmann in Deutschland tut? In der Zeit kann man soviel laufen gehen :-)

- verletzt sein
Seitdem ich laufe bin ich nicht wirklich verletzt gewesen. Ja, mag sein, dass ich Glück hatte. Aber ich glaube einfach das man sich beim laufen kaum verletzten kann. Natürlich muss man dafür aber auch entsprechend trainiert sein und etwas aufmerksam. Z.B. sollte man beim Waldlauf nicht über jede Wurzel stolpern oder umknicken. Das kann natürlich weh tun.
Oder man sollte es mit dem Training nicht übertreiben und sich kleine Muskelfaserrisse zuziehen. Wenn schon wirklich hart trainiert, dann bitte auch entsprechend entspannen. Sei es im Kneippbecken, beim Baden, beim Pausieren am nächsten Tag oder einfach bei einem langsamen und harmonischen Regenerationslauf.
Und bitte mit vernünftigen Schuhen laufen. Viel zu oft sehe ich Läufer(innen) langsam vor sich hintrotten mit einem Laufstil bei dem sie bei jedem Schritt umknicken. Achtet auf eure Füße und zieht was vernünftiges an. Die Füße sind zum Laufen (vielleicht auch gehen) gemacht, und ganz sicher nicht zum hochlegen ;-)


Ein Tipp habe ich noch für alle, die auch Probleme haben sich ab und an aufzuraffen und loszuziehen:
Denkt mal an eure letzten oder auch alle Sporteinheiten zurück: Seid ihr jemals schlechter gelaunt oder unglücklich zurückgekommen als ihr gestartet seid? Oder habt ihr es gar bereut Sport gemacht zu haben?
Ich noch nie! Dafür sind meine Glücksgefühle beim Sport viel zu stark!


Bis dahin:
Freude am Sport!

Markus

Dienstag, 5. November 2013

Trainingslauf im herbstlichen und hügeligen Remstal

Hallo,

ab und an muss man Tipps annehmen. Danke an ultraistgut und Marianne!
Ihr Tipp war doch als Training auch mal wieder länger und langsamer zu laufen. Beides habe ich heute bereits befolgt. Und zwar bin ich 26 km mit einer Pace von 5:19 min/km gelaufen. Eigentlich viel zu langsam für mich. Aber bei über 500 HM ist das auch wieder alles irgendwie verständlich.

Los ging es heute Morgen gut ausgerüstet mit Trinkrucksack, Foto, Handy und Müsliriegel im 2°C kalten Heimatdorf bei Sonnenschein.





Die ersten 4 Kilometer sind schön flach doch dann kommt ein kurzes Waldstück und es wurde zum ersten mal etwas steiler. Sobald man dann jedoch ins freie tritt ist man mitten von Weinreben und hat einen wunderschönen Ausblick ins herbstliche Remstal.





So gingen dann auch die nächsten 3 Kilometer wie im Flug vorbei ehe die richtige Steigung anstehen sollte. Allerdings bin ich diesen Weg noch nie gelaufen sondern habe vor ein paar Tagen nur im Internet geschaut wie ich laufen sollte. Und hatte es auch wieder vergessen. Also irrte ich einigermaßen ziellos im Wald herum bis ich endlich einen Orientierungspunkt gefunden hatte. Dort durfte ich dann gerade Mal umdrehen und wieder nach oben laufen. Allerdings war dies bei dem herrlichen Sonnenschein und den kühlem Temperaturen ein richtiger Genuss!




Nun sollte es nur noch bergan gehen bis ich nach 14,5 km oben war und einen herrlichen Ausblick über das Remstal hatte. Entsprechend machte ich auch eine Minute Pause ehe es dann endlich auch mal abwärts ging.






Auf dem Rückweg stand dann noch ein kurzes, steiler und anspruchsvolles Trail-Stück bergab an. Das machte richtig Spaß.





Ab ging es danach wieder durch Weinberge und an Feldern vorbei nach Hause.



Das Wetter hat glücklicherweise gehalten und auch jetzt scheint die Sonne noch so das jetzt erst mal ein Regenerationsspaziergang mit Kinderwagen ansteht. Der Kleine freut sich schon.

Bis dahin:
Bin offen für Tipps!

Markus


Sonntag, 3. November 2013

Tolle Laufwoche

Hallo,

endlich läuft's wieder richtig gut und flüssig!
So gut sogar, dass ich mir Gedanken über die nächsten Wettkämpfe mache. Unter anderem, wie beschrieben, über einen Ultra-Lauf über 69 km.
Seit langem habe ich es auch mal wieder geschafft über 70 km in einer Woche zu laufen. Und zwar in nur fünf Laufeinheiten. Und alle fünf waren wirklich entspannend und meditativ für mich.

Tag
Distanz
Pace
Höhenmeter
Mo. 28.10.
14 km
4:23 min/km
90 HM
Di. 29.10.
15 km
4:27 min/km
130 HM
Mi. 30.10.
16 km
4:37 min/km
260 HM
Fr. 01.11.
17 km
4:38 min/km
110 HM
Sa. 02.11.
9 km
4:36 min/km
140 HM

Zwar waren gerade die ersten zwei Einheiten etwas schneller, aber durch den hügeligen Lauf am Mittwoch hatte ich dann auch für die restliche Woche etwas schwere Beine.
Leider schaffe ich es heute auch nicht mehr aus dem Haus nachdem ich mir gestern drei Mal an der gleichen Stelle mein Knie an gehauen habe. Dann lieber morgen wieder :-)
Dafür werde ich nachher auf Eurosport den New-York-City-Marathon anschauen. Es ist mein Traum da irgendwann einmal mit zu laufen. Diese Stadt ist einfach der Wahnsinn...

Viel Alternativtraining stand auch diese Woche wieder nicht auf dem Plan. Etwas Training für den Bauch und eine kurze Runde mit dem Rand. Aber das war bei 2 °C schon extrem kalt. Da laufe ich dann doch lieber, auch wenn ich diese Woche zum ersten Mal meine lange Hose und Jacke aus dem Schrank holen musste.

Bis dahin:
Einen schönen Sonntag noch

Markus

Samstag, 2. November 2013

Pilzrisotto

Hallo,

ja, auch ich kann kochen. Wenn ich den mag. Kommt allerdings nicht so häufig vor. Aber wenn ich koche gebe ich mir schon immer große Mühe und versuche neue Gerichte. Oder wiederhole die, die mir gut gelungen sind. Wie z.B. dieses Pilzrisotto.

Bitte jetzt nicht erwarten das ich genaue Angaben zu den Mengen der Zutaten mache. Ich bin n Mann, ich mach des nach Gefühl :-)


Zuerst nimmt eine Zwiebel und Knoblauch und brate diese glasklar in einem Topf an.

Gleichzeitig Gemüsebrühe, Rinderbrühe, es geht auch Weißwein, in einem anderen Topf kochen. Ich verwende Gemüsebrühe.

Nachdem die Zwiebel schön gar sind die gewünschte Menge Risottoreis mit in den Topf geben. Als Hauptmahlzeit nehme ich etwa 250 g Reis für zwei Personen. Diesen Reis auch etwas anbraten, etwa zwei Minuten. Viel rühren, damit nix anbrennt.

Anschließend mit etwas Weißwein ablöschen und diesen verkochen lassen. Wichtig ist ab sofort immer das viel gerührt wird.

Die Temperatur des Herds kann nun verringert werden.

Sobald der Weißwein verkocht ist wird von der heißen Gemüsebrühe ein Schöpfer zum Reis gegeben und dieser ebenso verkocht. Aber eben unter ständigem Rühren.

So geht das mit der Gemüsebrühe weiter bis der Risottoreis schön weich ist. Meiner Meinung nach darf dieser nicht bissfest sein. Bei mir dauert das bei schwacher Hitze etwa 25 Minuten. Aber einfach mal ausprobieren und eben immer wieder mal probieren.

Während da also so gerührt wird und der Reis langsam gar wird kann man vorbereiten was man in das Risotto untermischen möchte. Bei mir sind das frische Champignons. Diese brate ich kurz an. Möglich ist jedoch fast alles: frischer Spinat, Kürbis, Fisch, ... eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wenn nun der Reis gar ist und dann auch schon schön cremig aussieht mische ich eben diese Zutaten unter. Daber kann der Herd schon ausgeschaltet sein. Das Risotto speichert die Wärme sehr gut.

Was nun kommt macht das Risotto zu keinem leichten Gericht. Man nehme nämlich Butter. Und zwar etwa 80 g. Das in 2 - 3 Stücke schneiden und ebenso unter das Risotto heben, bis es komplett weich ist.

Zu guter letzt fehlt jetzt nur noch Parmesan. Auch dieser wir vorgerieben noch unter das Risotto gehoben.

So, nun aber schnell das Risotto auf die Teller und guten Appetit. Denn mir schmeckt es nur wenn es noch warm ist.


Bis dahin:
Kochen macht Freu(n)de!

Markus