Samstag, 12. Oktober 2013

Alt werden ist nicht schwer, alt sein dagegen sehr

Hallo,

gestern nachmittag war ich im Kino um den Film "Sein letztes Rennen" anzuschauen. Nach der Vorschau und dem Trailer habe ich eigentlich eine lustigen Film über den Sport eines älter werdenden Mannes vorgestellt.
Aber dem war nicht so. Ich möchte hier jetzt nicht zuviel verraten, denn den Film müsst ihr euch schon selbst anschauen, nur soviel:
Es handelt auch darum wie es Menschen geht wenn sie alt werden, ins Pflegeheim kommen, nicht mehr sich selbst versorgen können und auf andere angewiesen sind. Wie man sie an den Rand der Gesellschaft drängt und oft belächelt wenn sie sich selbst dort noch nicht sehen wollen. So wie eben den Helden dieses Films: Paul Averhoff (gespielt von Dieter Hallervorden). Er war 1956 Olympiasieger im Marathon und ein Held der heutigen alten Generation.
Alles in allem ist der Film ein wunderschöner, sozialkritischer, romantischer, liebenswerter, nachdenklicher, sehenswerter und toller Film in einem sportlichen Umfeld. Für mich einer der besten deutschen Film in neuster Zeit der nicht in der Komödienecke eines Schweighöfers oder Schweigers spielt. Absolut sehenswert!

Und man bekommt noch ein paar ganz tolle Sprüche in dem Film geliefert. Meine Top 2:

"Wer stehen bleibt hat schon verloren!"

"Das Leben ist wie ein Marathon: Die ersten Schritte fallen noch leicht ...."


Bedanken möchte ich mich noch bei Wobenzym, die mir die Freikarten zur Verfügung gestellt haben.

Und für alle die immer noch nicht überzeugt sind, hier der Trailer:


Was mich übrigens sehr fasziniert hat ist es wie man es schafft während des Berlin Marathons teilweise solche Szenen zu drehen ohne das es die Mitläufer mitbekommen. Das zeigt eben doch einmal mehr wie sehr man beim Laufen auf sich selbst fokussiert ist und die Welt um sich herum ausblendet.

Bis dahin:
Viel Spaß im Kino

Markus


Kommentare:

  1. Oh, das klingt sehr vielversprechend! Ich will den Film auch unbedingt noch sehen :)

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  2. Na da bin ich aber froh, wenn das nicht der übliche Hallervorden-Klamauk ist.
    Habe gerade das Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gelesen. Auch empfehlenswert. Daraus mein Lieblingszitat: "Na ich bin doch keine 90 mehr!"

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