Montag, 2. September 2013

Longrun am Sonntag

Hallo,

aufgrund meines gewonnen Startplatzes für den Berlin Marathon versuche ich nun mit allen Mitteln mich in kürzester Zeit auf diesen Lauf vorzubereiten.
Nachdem letzte Woche bereits wieder Intervalle auf dem Programm standen lief ich nun gestern auch meinen ersten Longrun seit dem Montafon-Arlberg-Marathon.

Zum ersten Mal sollte es jedoch auf einen langen Lauf gehen ohne das meine Frau mich auf dem Fahrrad mit Getränken begleitet. Ein wenig Bammel hatte ich auch. Und kein Frühstück hatte ich auch.
Los ging es die ersten 3km hügelig um danach sich langsam einzupendeln. Nach 7km war ich am Neckar angekommen und lief nun konstante 4:15 – 4:30min/km Zeiten. Am Stuttgarter Max-Eyth-See angekommen gab es eine Überraschung für mich. Dort verteilten an diesem Tage nette, junge Menschen von hohes C ein neues Sportgetränk und machten „Blitzerfotos“ von Läufern. Ich hatte jedoch keine Lust stehenzubleiben und beschloss noch 3km weiterzulaufen und dann wieder zurück zu kommen. Gesagt – getan. Ich kam zurück und mir wurde dann im Laufen eine 0,75l Flasche gereicht. Es gab dabei zweierlei zu Auswahl und ich entscheid mich für die Variante Apfel-Traube-Citrus von Naturelle Sport. Der erste Schluck und: „uiii, ist das bitter.“ Nach einigen weiteren kleinen Schlücken gewöhnte ich mich jedoch daran und war froh nach 13km etwas zu trinken bekommen zu haben.
Dann fing es jedoch die nächsten 10min heftig an mit regnen und der Lauf wurde zum Regentanz. Ich sah jedoch schon wie sich in meiner Laufrichtung die Wolken auseinanderzogen und lief einfach fröhlich weiter. Die Kilometer wurden zwar nun etwas langsamer (4:40min/km) aber es lief noch immer super.
Bei Km19 musste ich mich dann entscheiden wie ich nach hause laufe und entschied mich für die längste Variante. Also noch 2 flache Kilometer und dann 2km Kilometer knackig bergan. Als ich dort oben war merkte ich das es für mich nicht alltäglich ist eine solche Strecke zu bewältigen, aber noch war ich nicht am Ziel. Es folgten noch 5 weiter realtiv flache Kilometer bei denen ich die beiden letzten nochmals richtig anzog und um die 4min/km benötigte.
Nach 28km bin ich dann etwas erschöpft, aber vor allem sehr glücklich und guter Dinge angekommen und freue mich nun auf die weiteren Schritte in Richtung Berlin.

Bis dahin:
Eine sportliche Woche
Markus

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