Donnerstag, 19. September 2013

Born to run - Eine Rezension

Hallo,

schon vor einiger Zeit habe ich geschrieben, dass ich dabei bin das Buch "Born to run" von Christopher McDougall zu lesen. Und vor ein paar Tagen habe ich dann auch beendet und möchte es einfach nochmals kurz vorstellen.

In dem Buch geht es um einen Journalisten der aus der Ich-Form erzählt wie ihm von Ärzten abgeraten wird zu laufen, weil es zu schwer ist und sich dadurch zu sehr verletzt. Er beschließt jedoch dies so nicht ganz zu glauben und findet einen Experten der ihm das Gegenteil erzählt und das wir eben zum Laufen geboren sind.

Auf seiner Erfahrungssuche kommt er dann in Kontakt mit den Tarahumara-Indianern. Diese leben komplett zurückgezogen in den Bergen Mexikos und es gibt Geschichten über sie in denen es heißt das sie die besten und schnellsten Läufer, auch über Ultradistanzen, sind und waren die es gibt.

Bei der Reise dorthin trifft er dann einen einsamen Läufer, der Kontakt zu den Indianern hatte und sie beschließen das sie ein Rennen organisieren wollen. Zwischen den besten Ultraläufern der zivilisierten Welt und den Tarahumara.
Während dieser organisert wird werden jedoch viele Zwischengeschichten erzählt. Diese handeln dann fum Barfuss-Laufen, von diversen Ultrarennen um Personen näher vorzustellen und von der Entwicklung des Menschen zum Läufer oder eben davon Weg. Auch wird behandelt wie seit der Entwicklung des modernen Laufschuhs vor einem halben Jahrhundert das Laufen und unsere Füße darunter gelitten haben.

Zum Ende des Buches sei soviel verraten: Es kommt zu dem Rennen und es wird äußerst mitreißend.

Was hat mir an dem Buch gefallen?
- Die Geschichte eines fast vergessenen Läufergemeinde im Nirgendwo
- Die Erzählung über die Entwicklung des Menschen zum Läufer
- Die Vorteile des Laufens und Barfuss-Laufens werden gut beschrieben
- Interessante Einblicke in die Szene von Ultraläufern

Was war nicht so gut?
- Teilweise sehr ausschweifende Erzählungen von uninteressanten Ereignissen bis der Autor und Mitläufer des Rennens wieder zur eigentlichen Geschichte zurückkommt
- Teilweise werden Lance Armstrong und seine Mitradler in den siebten Himmel gelobt. Zum Erscheinungsdatums des Buches war wohl nichts über Doping bekannt ;)

Empfehlung:
Ich empfehle das Buch für diejenige zu lesen die mehr über Ultraläufer und Barfuss-Läufer erfahren wollen und warum hochentwickelte Laufschuhe manchmal die falsche Wahl sein können.
Das Buch bekommt man ab 11,50€ im Internet.

Bis dahin:
Kennt ihr noch interessante Bücher übers Laufen?

Markus

Kommentare:

  1. Klingt ja super interessant und ist preislich auch erschwinglich. Das kommt auf jeden Fall erstmal auf meine Amazon-Wunschliste. Danke für die Rezension :)
    Finde so kurze Rezensionen super um Kaufentscheidungen zu treffen :)

    Und: wenn ich so viel laufen können und wirklich laufen würde, wie du, dann würde ich auch weder auf Chips verzichten noch meine Umfänge messen :D

    Liebe Grüße und danke für die zahlreichen Kommentare :)

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    1. Auch du kannst soviel laufen. Klar, net von heute auf morgen, aber ganz sicher schon bald :)

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  2. Klar, gelesen - schon ewig her
    Hier noch ein Tipp:
    dem geheimnis des laufens auf der spur
    von Andreas M. Marlovits
    http://www.amazon.de/Lauf-Psychologie-Dem-Geheimnis-Laufens-Spur/dp/389787167X

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  3. Unbedingt lesen:
    Bernd Heinrich - Laufen: Geschichte einer Leidenschaft

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