Mittwoch, 23. Januar 2013

Laufen auf Schnee und Eis

Hallo,

zur Zeit haben wir ja ziemlich schlechte Verhältnisse auf den Wegen außerhalb der Stadt. Trotzdem kann und gehe ich weiterhin meinem Laufen nach.
Allerdings sollte man dabei einiges berücksichtigen:

1. Freie Wege
Nach Möglichkeit auf geräumten oder gestreuten Wegen laufen um mehr Sicherheit zu haben. Auch wenn man schnell sagt: "Mir passiert schon nichts" gibt es jedes Jahr viele Unfälle wegen Glätte.
Alternativ sollte man immer eine frische Spur im Schnee wählen weil diese mehr Grip hat wie bereits ausgelaufene Spur die teilweise spiegelglatt sein können. Ist zwar anstrengender, aber sicherer!

2. Bei Glätte nur mit Licht laufen
Bei diesen Straßenverhältnissen ist es noch wichtiger zu sehen wohin man tritt. Zu schnell ist man neben dem Weg, auf einer Wurzel oder einer glatten Fläche und hat sich verletzt.
Daher bitte bei Tageslicht oder mit einer guten Stirnlampe o.ä. laufen gehen

3. Schuhe mit Profil
Klingt eigentlich logisch, ist aber keine Selbstverständlichkeit. Und ich habe den Unterschied die Tage auch deutlich gespürt zwischen einem Paar mit viel Profil und einem paar Schuhe, die sogar bei nasser Fahrbahn ins Rutschen kommen.
Bei regelmäßigen schlechten Verhätnissen und dauerhafter Ausübung des Laufsports könnte sich auch die Anschaffung von Spikes rentieren. Damit habe ich allerdings keine Erfahrungen.

4. Flache Wege
Wenn man schon auf einem flachen Kurs ins Rutschen kommt sollte man hügelige Strecken möglichst meiden. Natürlich trainiert es vor allem die Oberschenkelmuskeln gut wenn man bei solchen Verhältnissen berghoch läuft. Allerdings kann man sich auch sehr schnell auf die Nase legen.
Viel entscheidender ist jedoch, dass man auch wieder bergab laufen muss. Und dies bei rutscheigen Verhätnissen und womöglich keine Chance auf bremsen ist schlichtweg dumm.

Bis dahin:
Immer schön vorsichtig laufen!

Markus

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