Montag, 17. Februar 2020

Mal richtig auspowern

Hallo,

es läuft wie man so schön sagt. Aber laufen ist eben nicht alles. Klar, Familie, Freunde, Gesundheit und Co. sind ebenso wichtig. Aber sportlich sollte eben auch noch mehr sein als "nur" laufen.
Manch einer macht Stabilisationstraining oder trainiert mit etwas Gewichten, wie ich mit meinen Kettleballs.
Und da ich nun mal auch Abwechslung gerne habe habe ich mich im Shop in dem ich die Kettleballs erstanden habe, Gorilla Sports, wieder umgesehen. Und dann hatte ich eine Idee. Ich habe ja bereits 2, bald 3, Jungs und diese, so bestätigt sich dieses Vorurteil fast jeden Tag wieder, brauchen sehr viel Bewegung und wissen oft nicht wohin mit ihrer Kraft. Und da ich zwar noch gegen die 2 ankomme, dass jedoch immer schwerer wird musste ein anderer Gegner her: Ein Boxsack.
Nicht nur für die zwei kleinen Großen sondern auch für mich. Also ran an die Tasten und bestellt.

Das erste Training war dann nach einer etwas mühsamen Lieferung das Aufhängen und Befestigen. Aber mit gemeinsamen Kräften schafften wir den Boxsack an die Decke zu bekommen.
Von dem Moment an gab es dann kein Halten mehr:



Natürlich habe ich auch gleich passende Handschuhe für die kleinen Hände mitbestellt. Denn ohne geht es zwar kurzzeitig bei mir, aber den Kindern würde es kein Spaß machen.
Aufgehängt ist der ganze Sack so, dass ich immer wenn ich zu meinen Laufsachen will dort vorbei muss. Also kann ich ganz praktisch, davor oder danach noch ein wenig mich auspowern.
Und gerade mein Großer kann während anstregenden Phasen ganz einfach mal die Handschuhe anziehen und dann anschließend wieder den Hausaufgaben widmen.

Bis dahin:
Besser so wie auf dem Pausenhof

Markus

Freitag, 24. Januar 2020

Saisonplanung 2020

Hallo,

nachdem die ersten 200 km in 2020 gelaufen sind und es nun mal ernst wird sich ein wenig Gedanken zu machen wo und wie lange ich dieses Jahr mit einer Startnummer laufen möchte habe ich das mal getan:

Anfang März möchte ich gerne beim Neckarufer Marathon in Stuttgart starten. Aktuell stehe ich auf der Warteliste, bin jedoch guter Dinge noch nachzurücken und meinen 36. Marathon dort laufen zu können.

Weiter geht es dann vielleicht im April. Der LiWa-Lauf hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen und vielleicht laufe ich dann dieses Jahr an meinem Geburtstag einen Marathon. Da ist wohl aber noch etwas Überzeugungsarbeit notwendig. 


Ganz sicher laufen werde ich dann im Mai einen Marathon. Da bin ich bereits angemeldet. War auch notwendig, denn die Plätze sind meist sehr schnell vergriffen. Und zwar geht es nach Darmstadt. Zum Knastmarathon. Dabei sind im Hof der JVA 24 Runden zurück zu legen. Das mir das nichts ausmacht habe ich oft genug bewiesen und ich freue mich auf das Erlebnis.

Anschließend steht erstmal eine Babypause an. Und vielleicht auch Regeneration. Jedoch im zweiten Halbjahr soll es dann weiter gehen.
Im August geht es dann in Urlaub nach Österreich. Und nicht weit davon findet der Pitztal Alpin Glacier Trail statt. Man kann bis zu 100 km laufen. Ich genüge mich auch dort mit einem Marathon zu dem ich auch bereits angemeldet bin. Bei diesem Lauf mit sehr vielen Höhenmetern und über einen Gletscher möchte ich dann einfach nur Spaß haben und das tolle Alpenpanorama genießen.


Ein bißchen mehr habe ich mir dann für den Herbst vorgenommen. Zumindest stand heute. Ob ich jedoch das Training dann wirklich entsprechend so durchziehen werde und kann steht noch in den Sternen. Die Strecke gibt jedoch einen schnellen Marathon her. Und zwar geht es nach Slowenien. In die Haupstadt Lubljana. Eine wirklich interessante und sehensewerte Stadt und ein landschaftlich wundervolles Land erwarten uns dort.


Den Saisonabschluss wird es wieder am Totensonntag geben. Der schon traditonelle Rößleweg steht auf dem Programm. Dann zumindest auch als zählbarer Ultra. Aber ansonsten werde ich sicherlich das ein oder andere mal dieses Jahr auf den Strecken dieses tollen Weges unterwegs sein. Und wenn Interesse besteht nehme ich gerne jeden mit.

Wenn ich dann wirklich alle 6 Läufe über mindestens 42,195 km geschafft habe reicht mir dies dieses Jahr auf jeden Fall. 
Erstes Ziel ist immer noch gesund bleiben und dann mit Spaß zu laufen. Wenn dann dabei etwas tolles gelingt ist das schön, aber beeinflusst mein Leben nicht so sehr.

Bis dahin:
Wo sehe ich dich?

Markus







Donnerstag, 2. Januar 2020

Kreuz und quer

Hallo,

das war es also. 2019.
Mal war's gut, mal durchwachsen. Mal lief's gut. Mal garnicht.
Wir im wahren Leben so auch in den Laufschuhen.

Gerade die erste Jahreshälfte lief sehr gut, aber kaum waren die richtig heißen Tag da und damit auch die Urlaubszeit so war bei mir die Luft raus. Und von dieser Pause erholte ich mich kaum noch. Nur im November bäumte ich mich nochmals auf um ein Jahresziel erreichen zu können, aber daraus wurde nichts.
Dann eben lieber Alternativsport:

Und so kamen die Weihnachtsfeiertage. Und noch ein kurzer Läufchen an Heilig Abend. Und als ich dann daheim war, bei meinen drei kranken, und auf die Laufuhr sah um festzustellen dass ich soeben rein zufällig exakt 2900 km gelaufen war in 2019 da wusste ich auch das gibt nun 7 Tage Laufpause.
Und die taten auch echt gut. Nicht meinem Bauch, aber dem Körper. Gerade weil es dann natürlich auch mich noch erwischt hat. 

So stehen diese Kilometer eben nun zu buche und damit weniger wie vorgenommen und erhofft. Auch mit weniger Höhenmeter, aber dafür mit tollen Erlebnissen, verletzungsfrei und mit meistens sehr viel Spaß!

So darf 2020 gerne kommen und hier stehen privat wie auch sportlich einige Herausforderungen an. Aber auch da gilt wieder. Schritt für Schritt. Und irgendwann ist das Ziel da.

Doch bleiben wir in der Gegenwart. Denn nach 7 Tagen Lauf- und einigen Tagen Krankheitspause musste ich am Neujahrstag das Jahr natürlich entsprechend einläuten.
Inspiriert von diesem jungen Mann:

Kurze Erklärung: Er ist in 46 Tagen 1300 Meilen und damit jede einzelne Straße von San Francisco. 
Nun wohne ich leider nicht dort und auch sonst nicht in Touristenhochburg (stört mich auch nicht) und entsprechend eher wenig reizvoll ist es jede Straße abzulaufen, aber doch habe ich es getan. 
Mit 30 Jahren Lebenserfahrung hier kennt man sich dann auch gut genug aus um in einem 5.500 Einwohner Dorf jede Straße zu kennen und keine Karte zu brauchen. Also Füße los und Hirn immer einschalten um nicht zu vergessen. Systematisch bin ich gelaufen denn sonst hätte ich schnell einige Straßen und Punkte vergessen.



Das dann am Ende bei meinem Dorf das eine ungefähre Ausdehnung von 1,1 auf 1,3 Kilometer hat fast ein Halbmarathon bei rauskommt war auch nicht geplant und fast etwas zu viel zu die müden Beine, aber eben doch ein gelungener Start ins neue Jahr.

Aber eines habe ich gelernt. Außerhalb der bebauten Flächen ist es schöner und es gibt Orte wo mehr und wo weniger geböllert wurde an Silvester.

Vielleicht magst du auch mal dein Stadtteil, Dorf oder sonst etwas so ablaufen?

Bis dahin:
Ein gutes und erfolgreiches 2020.