Dienstag, 12. September 2017

Familienausflug zum Sport

Hallo,

am Samstag war es wieder soweit. Der Marbacher Gassenlauf stand an. Und wieder durfte die Familie mitlaufen. Also meine zwei Jungs. Und ich.
Zwar war das Wetter sehr wechselhaft und vor dem Kinderlauf Regen und nach meinem Lauf wurde es wieder sehr nass aber dazwischen hielt er sich zurück und so konnten wir viel Spaß haben.
20 Minuten bevor es für mich auf die 10,5 km lange Strecke ging waren meine beiden Jungs dran. 350 Meter um den Schillerpark und dann ab ins Ziel. Während der Große bereits beim Startschuss los rannte und die Strecke wunderbar alleine bewältige brauchte der Kleine noch etwas Motivation und Unterstützung. Kein Wunder bei seinem ersten Lauf mit 17 Monaten :-)


Im Ziel gab es dann für beide eine Brezel und Papa durfte sich für den Start bereit machen. 3 Runden a 3,5 km durch die wunderschöne Altstadt von Marbach standen an. Insgesamt mit über 200 Höhenmeter und vielen engen Kurven auf Kopfsteinpflaster. Also ziemlich anspruchsvoll und nicht bestzeitentauglich, aber ein großer Spaß und super Training.
Am Start sortierte ich mich nicht ganz vorne ein, da standen viele Schüler die jeweils nur eine Runde zu laufen hatten und gleichzeitig starteten. Aber bereits nach einem Kilometer hatten  wir diese überholt und machten uns in einer 10er Gruppe auf den Weg an den tiefsten Punkt. Ich versuchte irgendwie dran zu bleiben und meinen achten Platz zu halten. Garnicht so einfach. Aber auf den Weg zurück nach oben konnte ich dann zwei Läufer überholen während jedoch alle anderen vor mir immer weiter außer Sichtweite liefen. Kein Wunder wenn man nur wenige hundert Meter bis zur Kurve gerade aus sehen kann. Auf jeden Fall lief ich fast die gesamte zweite Runde sehr einsam. Bis zur letzten Steigung. Da standen dann die ersten Überrundungen an und es wurde wieder etwas interessanter auf der Strecke. Und so zog es sich auch die dritte Runde. Am tiefsten Punkte merkte ich jedoch wieder wie einer hinter mir etwas Gas gab und näher kam. So nicht, dachte ich mir und beschleunigte nochmals. Und als wir dann wieder oben waren und zum Abschluß auf die 350 Meter Runde laufen durften hatte ich einen guten Überblick und sah dass er doch 150 Meter hinter mir war. Genug um meinen Großen vor der Zielinie zu schnappen und gemeinsam mit ihm die letzten 30 Meter zu laufen. 5 Sekunden Vorsprung waren es dann noch, aber die reichen ja auch.





Im Ziel kam dann ein großer Regenschauer und die Gewissheit das zum sechsten Platz gereicht hat. Und zum ersten der Altersklasse. Und eine neue Bestzeit auf dieser Strecke. 42:28 min und damit über eine Minute schneller wie jemals zuvor. Hätte ich nicht gedacht und erwartet, nehme ich aber gerne mit.




Bis dahin:
Zusammen macht's mehr Spaß

Markus

Montag, 28. August 2017

Motivation für den Herbst

Hallo,

die letzten Wochen lief es leider gar nicht so gut bei mir. Aufgrund blöder Krankheitsumstände bin ich zwischendrin 9 Tage gar nicht gelaufen oder Sport gemacht. Als ich dann wieder laufen gehen konnte, durfte und wollte habe ich es natürlich gleich übertrieben.
Schwülige und sehr warme Bedingungen und 16 Kilometer später war ich fix und fertig daheim. Und das bei einer Pace die nicht der Ernennung wert ist. Die Muskelschmerzen der nächsten Tage sind kaum zu beschreiben. Wie auf Eiern lief ich umher und fühlte mich schrecklich. Und so ging es nun auch die nächsten Läufe. Viel zu heiß für mich aber immerhin ging es von Lauf zu Lauf etwas besser und gestern konnte ich sogar schon mal wieder Vollgas geben. Wenn auch nur über 9 Kilometer, aber eine Grundlage auf der man diese Woche wieder aufbauen kann.

Nach 12 km in KW 34 und sagenhaften 38 km letzte Woche sollen es doch bitte diese Woche wieder Kilometer werden die mich wieder auf ein gutes Niveau bringen. Schließlich habe ich noch was vor dieser Jahr.
Denn schon vor einigen Wochen habe ich einen Startplatz für einen Marathon gewonnen. Dabei durfte ich zwischen Frankfurt, München und Köln wählen. Frankfurt war ich schon, also raus.
Und meine Frau wollte lieber nach Köln wie nach München, also heißt es am 1. Oktober für mich: 42 km im Rheinland. Sicherlich nicht auf Bestzeitkurs sondern einfach zum Genießen. Aber um einen Marathon genießen zu können muss die nächsten Woche noch etwas Training sein.


Bis dahin:
Motivation ist da

Mittwoch, 9. August 2017

Herrlich dieses Stuttgart

Hallo,

ja, wirklich. Abseits von Feinstaub, Stauproblemen, Wohungsmangel und anderen Problemen unserer Gesellschaft ist es in Stuttgart wirklich schön. Naja, zumindest an den richtigen Orten. Oder auf den richtigen Wegen. Und ein so ein Weg war am Wochenende wieder einmal der Rößleweg um Stuttgart herum.
55 Kilometer voller schöner Momente. Zwischen Neckar und Weinreben. Im Wald und am Fernsehturm. Über den Nesselbach und kurze Trails. Mit netten Mitläufern und tollem Wetter.

Los ging es am Sonntag Morgen um 6 Uhr für mich. 14 Kilometer später stieß ich dann auch fünf Mitläufer und wir wollten gemeinsam den weiteren Weg laufen. Zwei von Ihnen hatten bereits am Vortag die Strecke in die Gegenrichtung komplett belaufen und wollten heute dann die 110 km vollmachen. Das hätte ich auch gerne gemacht, aber zu wenig Schlaf und ein leicht erkälteter Körper hielten mich von der doppelten Belastung ab.
So liefen wir dann zu sechst Kilometer um Kilometer. Mal schweigend, mal erzählend. Mal nach dem Weg schauen, der jedoch meist ganz gut ausgeschildert ist, und mal eine kurze Pause machend. Die erste längere Pause sollte dann für mich bei Km 32 erfolgen. Der Großteil war da bereits erlaufen und die höchsten Punkte lagen auch hinter mir.
Nun hinab ins Tal und noch zwei Anstiege und dann sollte es geschafft sein. Doch der erste Anstieg ging ordentlich auf die Reserven. Egal, oben waren ein paar Bänke für eine Weinwanderung aufgebaut und wir konnten frisches Wasser tanken. Zwar wurde uns Wein angeboten aber dankend lehnten wir alle ab.
Und als wir dann bei Km 50 für mich die letzte Steigung erreicht hatten und meine 2 Liter mitgeführtes Wasser leider vernichtet war war ich froh nur noch das kurze Stück bis zum Auto laufen zu müssen. Ein weiteres Mal beim Neckar angekommen verabschiedete ich mich dann und schickte die letzte verbliebenen Läufer auf die Zielgerade zu Ihren 110 Km.

Und so saß ich um 12 Uhr mittags wieder im strategisch schlau geparkten Auto, war um 55 km reicher und hatte zum zweiten Mal dieses Jahr und zum schnellsten Mal überhaupt den Rößleweg wieder einmal bezwungen.





Bis dahin:
Longruns kann man immer mal machen

Markus